Max Ringelmann

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Max Ringelmann (* 29. Juli 1868 in Schweinfurt; † 24. Juli 1917 in Würzburg) war Jurist, Rechtsreferent, Kommunalpolitiker und Oberbürgermeister von 1913 bis 1917.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1886 am Gymnasium in Schweinfurt, studierte er Rechtswischenschaften in München und Berlin. Am 11. November 1894 wurde er zum rechtskundigen Magistratsrat in Würzburg gewählt. 1897 wurde er einstimmig zum städtischen Rechtsrat wiedergewählt. Am 23. Juli 1901 wurde Ringelmann zum zweiten Bürgermeister gewählt und 1904 wiedergewählt. Am 11. April 1908 wurde Ringelmann Vorsitzender des unterfränkischen Sparkassenverbandes und ein paar Monate später stellvertretender Vorsitzender der bayerischen Sparkassen.

Bürgermeister in Würzburg[Bearbeiten]

Nachdem Philipp Ritter von Michel, unter dem Ringelmann Zweiter Bürgermeister gewesen war, vom Amt des Oberbürgermeisters zurücktrat, wurde Max Ringelmann am 18. Januar 1913 Erster Bürgermeister. Dieser ernannte dann seinen Vorgänger Ritter von Michel zum Ehrenbürger der Stadt Würzburg. Im Frühjahr 1914 setzte sich Max Ringelmann besonders für den Juristen Albrecht Mendelssohn Bartholdy ein. Am 8. April 1916 wurde er in seinem Amt wiedergewählt. Ringelmann starb im Juli 1917 an Lungen- und Rippenfellentzündung.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Würzburger Zeittafel für das Jahr 2013 (in Auswahl)

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Philipp Ritter von Michel Erster Bürgermeister
1913 - 1917
Andreas Grieser