Sanderring

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Sanderring  

Stadtbezirk: Altstadt
Postleitzahl: 97070
Straßenbahn: Haltestelle Sanderring

Blick von der Sanderstraße Richtung Löwenbrücke
Bushaltestellen am Sanderring

Der Sanderring in Würzburg führt von der Ludwigsbrücke ostwärts bis zum Beginn des Klein-Nizza. Dabei verläuft er auf dem ehemaligen südlichen Festungsring parallel zum heutigen Ringpark und bildet damit die südliche Begrenzung der Altstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Zuge der Entfestigung der rechtsmainischen Stadt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts konzipierte Oberbürgermeister Dr. Georg von Zürn eine repräsentative Ringstraße ähnlich des Wiener Vorbilds[1]. Sie sollte rund um das bisherige Stadtgebiet von der Löwenbrücke bis zur Friedensbrücke führen. Nach den Abschnitten des heutigen Röntgen-, Hauger- und Rennweger Rings entstand schließlich auch der südliche Teil und erhielt den Namen Sanderring. Die geplante Schließung des Straßenzugs um den Hofgarten kam jedoch nicht mehr zu Stande. Statt dessen wurde das Gebiet Klein-Nizza in diesem Abschnitt angelegt.

Namensgeber[Bearbeiten]

Im Mittelalter befand sich angrenzend, außerhalb der alten Stadtmauer gelegen, eine Vorstadt, die Sand genannt wurde (ähnlich wie Pleich, Haug etc.). Dieser Name leitet sich wie bei der Sander Aue (Sanderau) und zahlreicher weiterer Straßen und Örtlichkeiten in Würzburg von den Sandablagerungen längs des Mains her.

Historische Abbildungen[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Neue Universität

Unternehmen[Bearbeiten]

Ehemalige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Olaf's Genuß Spezialitäten (Sanderring 7) (Geschäftsaufgabe zum 7. Oktober 2017 [2])

Gastronomie[Bearbeiten]

  • Asiatisches Restaurant Dahimy, (Sandering 12/Eingang Sanderstraße)

Ehemalige Gastronomie[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestellen: Sanderring, Neue Universität
Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Sanderring


Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Hinweise[Bearbeiten]

  1. Der Würzburger Ringpark. Kulturdenkmal und Erholungsgebiet. Hrsg.: Umweltreferat und Stadtarchiv Würzburg. Verlag Schöningh, Würzburg 1996. Kapitel Der Würzburger Ringpark - inspiriert durch die Wiener Ringstraße.
  2. RaDio ETWAS Hausen: „Olaf's Genuß-Spezialitäten in Würzburg“ (Video)

Angrenzende Straßen[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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