Allersheim

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Allersheim
Ortstyp Ortsteil
Gemeinde Giebelstadt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Einwohner 346
Eingemeindung 1. Januar 1978
Ortsansicht von Allersheim

Allersheim ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Giebelstadt im Landkreis Würzburg.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Allersheim liegt westlich von Giebelstadt, wird von der Kreisstraße WÜ 46 durchfahren und liegt an der Gemarkungsgrenze zu Gützingen bzw. Gaubüttelbrunn.

Geschichte[Bearbeiten]

Feuerwehrgerätehaus im ehemaligen Rathaus

Die Entdeckung von drei Reihengräberanlagen aus der Zeit der Merowinger belegt, dass die Dörfer Allersheim, Eßfeld und Giebelstadt bereits in dieser Epoche existierten und es dort um 700 auch schon Friedhöfe um die ersten Holzkirchen gab. Allersheim wird als frühe fränkische Siedlung 1057 erstmals urkundlich erwähnt. Einst war es im Besitz des Bischofs von Eichstätt und seines Klosters Monheim. Das Kloster Bronnbach im Taubertal und der Bischof von Würzburg waren später Herren über Kirche und Dorf. Erste Zeugnisse von „Altersheim“ gibt es, als Bischof Burkard dem Andreaskloster (später Benediktinerkloster St. Burkard Besitz übertragen haben soll, wozu auch Allersheim gehört habe. Bischof Hugo soll die Übergabe der Besitzungen anlässlich der Umgestaltung der Abtei bestätigt haben. Die Edelherren von Hohenlohe besaßen den Hof eines gewissen Gunther, den die Brüder Gottfried und Konrad von Hohenlohe 1224 an den Bischof von Würzburg gaben. Das Zisterzienserklosters Bronnbach hatte urkundlich belegt von 1288 bis zur Säkularisation in Allersheim jahrhundertelang die Pfarrei besetzt, den Kirchenzehnt erhoben und Grundbesitz inne. Danach wurden die Besitzungen des Klosters verstaatlicht und veräußert. Hans-Christoph Geyer von Giebelstadt, der eine feste Marktordnung herausgab, ließ 1624 das Rathaus erbauen.

Namensgeber[Bearbeiten]

Der Siedlungsname Alderesheim taucht erstmals in einer Urkunde aus Eichstätt auf und geht auf den Personennamen "Alther", Althar" oder "Adalhard" zurück, der diese Siedlung gegründet hat. Die heutige Schreibweise Allersheim erscheint erstmals 1747 in einem Lexikon.

Religion[Bearbeiten]

Blick vom jüdischen Friedhof auf Allersheim

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Bürgerheim von Allersheim

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Allersheim/Ort
Eisenbahn.png Nächste Bahnstation: Gaubüttelbrunn


Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolf-Armin Freiherr von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen: Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C.H.Beck, München 2013, S. 22
  • Ludwig Engert: Chronik der Marktgemeinde Allersheim. Allersheim 1993
  • Johann Bürgler, Peter Högler: Allersheim im Wandel der Zeit - wie es früher war, wie es heute ist. Allersheim 1990
  • Peter Wamsler: Giebelstadt und Ortsteile - Ein kulturhistorischer Streifzug. Giebelstadt 2005, S. 34 f.

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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