Hugo

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Bischof Hugo

Hugo war von 983 bis 990 Bischof von Würzburg.

Familiäre Hintergründe[Bearbeiten]

Seine Herkunft ist unbekannt. Hugo wurde vom Kaiser als Nachfolger Poppos ernannt, trat jedoch erst Ende des Jahres 983 sein Amt an.

Wirken als Bischof[Bearbeiten]

Zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen im 10. Jahrhundert waren die Ursache dafür, dass viele Klöster geplündert und zerstört worden und die Klostergemeinschaften vertrieben worden waren. Hugo lenkte seine Aufmerksamkeit auf das Andreaskloster in Würzburg, heute Kirche St. Burkard und versuchte dieses Kloster wiederzubeleben, indem er ihm als wirtschaftliche Grundlage einige Pfarreien und Dörfer zuordnete. 983 überließ er das Kloster den Benediktinern. In einer Steininschrift aus dem Jahre 986 im Kreuzgang des Andreasklosters werden unter den Gütern und Einkünften des Klosters unter anderen die Orte "Ahusen, Buchelit et Altertheim" genannt, wobei mit Ahusen das heutige Winterhausen und Sommerhausen gemeint ist. [1] Den Abschluss seiner Maßnahmen zur Wiederbelebung des Klosters bildete am 14. Oktober 986 die feierliche Überführung der Gebeine des Heiligen Burkards, des ersten Würzburger Bischofs. Er wurde zum neuen Namenspatron des Klosters erwählt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Wittstadt: Würzburger Bischöfe 742-1979. Echter-Verlag, Würzburg 1979. ISBN 3-429-00628-7
  • Peter Kolb, Ernst-Günther Krenig (Hrsg.): Unterfränkische Geschichte. Band 1: Von der germanischen Landnahme bis zum hohen Mittelalter. Echter, Würzburg 1989, S. 218, ISBN 3-429-01263-5
  • Alfred Wendehorst: Das Bistum Würzburg Teil 1 - Die Bischofsreihe bis 1254. In: Max-Planck-Institut für Geschichte (Hrsg.): Germania Sacra - Neue Folge 1 - Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1962, S. 67 ff.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Winterhäuser Kalenderblatt (Mai) auf winterhausen.de


Vorgänger Amt Nachfolger
Poppo II. Bischof
983 - 990
Bernward