Andreaskloster

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Das Andreaskloster wurde durch Burkard, den ersten Bischof von Würzburg, im Jahr 748 errichtet.

Namensgeber[Bearbeiten]

Geweiht war das Kloster „zur Ehre der Gottesgebärerin Maria, des Apostels Andreas und des Hl. Magnus”. Andreas wird im Markusevangelium (Mark 1,16) als Bruder des Simon Petrus, wie dieser von Beruf Fischer, bezeichnet und war einer der zwölf Apostel. Magnus (+ 250) war Bischof in Apulien und wurde der Überlieferung nach unter Kaiser Decius mit Keulen geschlagen und gemartert.

Lage[Bearbeiten]

Das Kloster mit Kirche befand sich am Ausgang des Leistengrundes. Zu dem Kloster gehörte auch eine angesehene Schule.

Geschichte[Bearbeiten]

Andreasbrunnen

Als sich das verarmte Kloster im Verfall befand, richtete Bischof Hugo es im Jahr 984 wieder auf. Er überführte die Gebeine des Heilige Burkard dorthin und benannte es in St. Burkarduskloster um. Nach einem großen Brand 1030 wurde das Kloster etwas weiter nördlich neu gebaut. Dabei entstand der früheste Teil der heutigen Burkarder Kirche.

Heutige Zeugnisse[Bearbeiten]

An das ehemalige Andreaskloster erinnert noch der Andreasbrunnen vor dem heutigen Eingang der Jugendherberge.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]