Werkverzeichnis der Arbeiten von Tilman Riemenschneider

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„Beweinung Chrisi“ aus der Zeit zwischen 1523 und 1526 in der katholischen Kuratiekirche St. Afra in Maidbronn

Hier soll nach Städten verzeichnet das Werkverzeichnis der Arbeiten von Tilman Riemenschneider entstehen.

Erklärungen[Bearbeiten]

Um die Werke in Sparten sortieren zu können sind Abkürzungen vor den Beschreibungen angegeben:

  • A = Altar
  • F = Figur, Skulptur, Relief
  • Grabmal = Grabmal
  • S = Sonstiges
  • W = Wappen
  • (E/W) = unter Mitwirkung der Werkstatt
  • (W) = wird als Werkstatt-Arbeit bezeichnet
  • (V) = Verlorengegangen, zerstört
  • (Z) = Zuschreibungen
  • [Q1] = Thieme-Becker, Künstlerlexikon
  • [Q2] = Tilman Riemenschneider -Frühe Werke-, Katalog zur Ausstellung 1981 im Mainfränischen Museum, 1981. (Zitiert: [Q2, Seite])
  • [Q3] = Hartmut Krohm, Riemenschneider auf der Museumsinsel, Seite 99-155, Berlin 2006

Standorte in der Stadt Würzburg[Bearbeiten]

Standort Werk Jahresangaben
Burkarder Kirche F - Muttergottes mit Kind eine Halbfigur. [Q2, 202-210]
Burkarder Kirche F - Figuren zum Ölberg bei St. Burkard. Nur die Figur des Apostels Jakobus ist eigenhändig. Die Figuren sind im Museum für Franken. (Z) [Q1] 1511
Dom St. Kilian F - Maria. [Q1]
Dom St. Kilian: Domkreuzgang F - Tympanon im Kreuzgang vermauert. [Q2, 18] 1490
Dom St. Kilian F - Maria mit Kind. Eine Stiftung des Dompropst Franz Xaver Himmelstein. Wahrscheinlich 1945 verbrannt. [Q2, 17,18] 1495
Dom St. Kilian Grabmal des Bischofs Rudolf von Scherenberg zwischen 1496 und 1499
Dom St. Kilian - Museum für Franken (Inv. Nr. H 7410) F - Überlebensgroßes Kruzifix im Chorbogen. 1945 verbrannt. Vom Gesicht wurde im 19. Jahhrundert ein Gipsabguss genommen. [Q2, 68, 219-222] 1497
Dom St. Kilian A - Altar-Retabel für den Hochaltar zwischen 1508 und 1510
Dom St. Kilian: Sepultur Grabmal des Scholastiker Georg von Lichtenstein (Z) [Q1] 1509
Dom St. Kilian: Sepultur Grabmal der Domherrn Heinrich Schott von Schottenstein († 1472) und Johannes Schott von Schottenstein († 1512) [Q1] 1512
Dom St. Kilian A - Epitaphienaltar für Bischof Lorenz von Bibra (E/W) zwischen 1519 und 1522
Dom St. Kilian A - Hochaltar. Der Hochaltar wurde 1701 zerstört. [Q1] zwischen 1519 und 1522
Dom St. Kilian F - Kiliansbüste 1521
Kirchlicher Auftrag S - Entwurf für die Kilians-Büste 1518
Kirchlicher Auftrag W - Wappenschilde für Ornatbehälter des Domstifts. (V) [Q1] 1523
Kirchlicher Auftrag F - Figuren für Ornatbehälter im Domstift 1523
Konradstor W - Wappenstein für diesen Tor. (V) [Q1] 1508
Marienkapelle F - Hl. Dorothea [Q1]
Marienkapelle F - Adam und Eva im Eingangsportal. Im Jahr 1894 entfernt und ins Luitpoldmuseum verbracht. [Q1] zwischen 1492 und 1493
Marienkapelle Grabmal des Hofmarschalls Konrad von Schaumberg. (Z) [Q1] nach 1499
Marienkapelle F - die 12 Apostel an den Strebepfeilern der Marienkapelle. Wurden entfernt und ins Luitpoldmuseum verbracht, der Apostel Jakobus major jedoch in den Dom St. Kilian. [Q1] zwischen 1500 und 1506
Martin von Wagner Museum F - „Beweinung Christi“ [Q1] kurz vor 1508
Museum für Franken F - Sebastian. [Q1]
Museum für Franken (Inv.-Nr.14166) F - Trauernder Johannes der Evangelist
Museum für Franken (Inv. Nr. S.32640) F - Thronende Anna Selbdritt [Q2, 253-255] zwischen 1490 und 1495
Museum für Franken (Inv. Nr S 49792) F - Stehende Muttergottes mit Kind [Q2, 229] zwischen 1495 und 1500
Museum für Franken F - Anna selbdritt. [Q1] um 1500
Museum für Franken (Inv. Nr. S.43504) F - Kruzifixus [Q2, 237-238] zwischen 1500 und 1505
Museum für Franken F - die 12 Apostel von den Strebenpfeilern der Marienkapelle 1500-1506
Museum für Franken (Inv. Nr. S.43503) F - Kruzifixus. Aus der Sammlung Markert. [Q2, 238-239] zwischen 1505 und 1510
Museum für Franken, ursprünglich für Acholshausen geschaffen. F - Trauernde Maria um 1505
Museum für Franken S - „Eichstätter-Tisch“ [1] 1506
Neumünster F - Muttergottes [Q2, 17] um 1493
Neumünster F - Muttergottes (W) [Q1] um 1500
Neumünster Grabmal für den am 13. Dezember 1516 verstorbenen Johannes Trithemius, Abt des Schottenklosters. (W) [Q1] 1517
Sammlung Markert F - Kruzifixus [Q1]
St. Laurentius (Heidingsfeld) F - Chorbogenkruzifix um 1500
St. Gertraud F - Ölberg [Q2, 18] 1490
St. Laurentius in Heidingsfeld F - Ölberggruppe. [2] (Z) [Q1] um 1500
St. Laurentius in Heidingsfeld Grabmal „Beweinungsepitaph“ für Anna Eltlin († 25. Juni 1508) (W) [Q1] 1508
Spital zu den 14 Nothelfern F - Vierzehn-Nothelfer-Relief. Im Jahr 1950 entfernt und ins Museum für Franken verbracht. zwischen 1520 und 1530
Städtischer Auftrag S - Gussform für den Guss einer Schlangenbüchse 1504
Ursulinenkirche F - Sitzender hl. Antonius. Wahrscheinlich 1945 verbrannt 1490

Standorte im Landkreis Würzburg[Bearbeiten]

Standort Werk Jahresangaben
Acholshausen, katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus F - Trauernde Maria - nun im Museum für Franken um 1505
Aub, katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt F - Kruzifix. [Q2, 61] 1495
Aub, katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt F - Kreuzigungsgruppe [Q1] um 1510
Eibelstadt, Foyer des Rathauses F - Kruzifix
Eibelstadt, katholische Pfarrkirche St. Nikolaus F - Kreuzigungsgruppe im Chorbogen (W) um 1505
Eisingen, katholische Pfarrkiche St. Nikolaus F - Kruzifix um 1500
Frickenhausen, katholische Pfarrkirche St. Gallus A - Seitenaltar. Dazu lieferte Riemenschneider die figürliche Ausstattung. Durch die Barockisierung der Kirche Anfang des 17. Jahrhunderts wurde der Altar „verdrängt“. (V) [Q1] 1514
Maidbronn, katholische Kuratiekirche St. Afra,
ehemalige Zisterzienserinnen-Klosterkirche
F - Beweinung Christi (Sandstein) zwischen 1523 und 1526
Ochsenfurt, katholische Pfarrkirche St. Andreas F - Skulptur des Hl. Nikolaus um 1500
Ochsenfurt, katholische Pfarrkirche St. Andreas S - Hölzerner Aufsatz auf ein bronzenes Taufbecken (V) [Q1] 1514
Randersacker, katholische Pfarrkirche St. Stephanus Büste des Hl. Urban (W) zwischen 1500 und 1520
Rimpar, katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul Grabmal des Ritters Eberhard von Grumbach in der Ritterkapelle (Z) [Q1] nach 1487
Theilheim Grabstein des Kaplan Hemech um 1496
Wolkshausen, katholische Pfarrkirche St. Markus und Mariä Verkündigung Pietá (W)
Wolkshausen, katholische Pfarrkirche St. Markus und Mariä Verkündigung Triumphbogenkreuz (W)

Weitere Standorte in Franken[Bearbeiten]

Standort Werk Jahresangaben
Bad Windsheim, evangelisch-lutherische Stadtkirche St. Kilian A - Kreuzigungsaltar. Am 3. Dezember 1730 verbrannt. (V) [Q1] zwischen 1494 und 1497
Bad Windsheim, evangelisch-lutherische Stadtkirche St. Kilian F - Kreuzgruppe für den Chor der Pfarrkirche. Am 3. Dezember 1730 verbrannt. (V) [Q1] zzwischen 1499 und 1500
Bad Windsheim, evangelisch-lutherische Stadtkirche St. Kilian A - Zwölfboten-Altar. Nun im Kurpfälzischen Museum Heidelberg, Inv. Nr. PH 20. Dieser Altar wird bei Thieme-Becker als zerstört angegeben. (V) [Q1, 333] 1509
Bamberg, Altenburg,Kapelle Grabmal des am 27. April 1505 verstorbenen Martin von Redwitz (W) 1505
Bamberg, Domplatz 6; Dom F - Hl. Sebastian auf dem sog. Heinrichsaltar im rechten Seitenschiff [Q2, 168] 1490
Bamberg, Domplatz 6; Dom Grabmal des heiliggesprochenen Kaiserpaares Heinrich und Kunigunda. Der Auftraggeber unter Fb Groß von Trockau war der Domdekan Georg Stiebar von Buttenheim [Q1] zwischen 1499 und 1513
Buttenheim; katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus Grabmal der Elisabeth Stiebar von Buttenheim 1507
Buttenheim, katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus Grabmal für den 1509 verstorbenen Heinrich Stiebar von Buttenheim 1510
Detwang, evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Peter und Paul A - Kreuzigungs-Retabel zwischen 1505 und 1508
Gerolzhofen, Lorenzkapelle A - Altar, welcher sich heute im Bayerischen Nationalmuseum zu München sich befindet [Q1] 1511
Großlangheim, katholische Pfarrkirche St. Jakobus F - Vesperbild (Z) [Q2, 193-196] um 1500
Großlangheim, katholische Pfarrkirche St. Jakobus F - Kreuzigungsgruppe um 1510 (W)
Großostheim, katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul F - Beweinung Christi (Holz) zwischen 1509 und 1515
Hassenbach, nun Galerie Hinrichsen in Berlin F - Beweinung Christi. [Q1]
Hassenbach (Oberthulba), katholische Kuratiekirche St. Johannes der Täufer A - Vesperbild. (Z) [Q2, 14]
Hassenbach (Oberthulba), katholische Kuratiekirche St. Johannes der Täufer F - Vesperbild um 1490
Haßfurt, katholische Pfarrkirche St.Kilian A - Hochaltar mit den Figur des Frankenapostels Kilian und den Figuren von Kolonat und Totnan (W) um 1490
Haßfurt, katholische Pfarrkirche St. Kilian F - Johannes der Täufer um 1490
Haßfurt, katholische Pfarrkirche St. Kilian F - Maria mit Kind um 1490
Heroldsberg, katholische Pfarrkirche St. Matthäus F - Kruzifixus. [Q1] (Z)[Q2,56] [3] zwischen 1485 und 1492
Iphofen, katholische Stadtpfarrkirche St. Veit F - Hl. Johannes der Evangelist [Q2, 177] um 1500
Iphofen, katholische Stadtpfarrkirche St. Veit F - Hl. Johannes der Täufer um 1510
Insingen, evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Ulrich F - Kruzifix. (Z) [Q2, 62, 69] 1490
Karlstadt, katholische Pfarrkirche St. Andreas S - Kanzel der Pfarrkirche zu Karlstadt. (W) [Q1]
Kleinschwarzenlohe bei Nürnberg, evangelisch-lutherische Kirche zu Allerheiligen A - „Apostelabschiedsaltar“ (Q2, 92-105, Tafel 4) 1491
Münnerstadt, katholische Pfarrkirche Maria Magdalena F - Begräbnisrelief (E/W) [Q1] zwischen 1490 und 1492
Münnerstadt, katholische Pfarrkirche Maria Magdalena F - Elisabeth (W) [Q1] zwischen 1490 und 1492
Münnerstadt, katholische Pfarrkirche Maria Magdalena F - Gnadenstuhl (W) [Q1] zwischen 1490 und 1492
Münnerstadt, katholische Pfarrkirche Maria Magdalena F - Johannes der Täufer (W) [Q1] zwischen 1490 und 1492
Münnerstadt, katholische Pfarrkirche Maria Magdalena F - Kilian (W) [Q1] zwischen 1490 und 1492
Münnerstadt, katholische Pfarrkirche Maria Magdalena F - Kommunionrelief [E/W] [Q1] zwischen 1490 und 1492
Münnerstadt, katholische Pfarrkirche Maria Magdalena A - Magdalenenaltar der 1831 eingelegt wurde (heute: Kopie); Originalteile in München(Magdalena mit Engel); im Deutschen Museum Berlin (das Begegnungsrelief und die Evangelisten); in der Sammlung Bollert/Berlin (das Gastmalrelief) [Q1] zwischen 1490 und 1492
Münnerstadt, katholische Pfarrkirche Maria Magdalena A - Magdalenen-Altar [Q2, 115-166] zwischen 1490 und 1492
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum F - Hl. Elisabeth. [Q1]
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum (Inv.-Nr.Pl.O.103) F - Maria und anbetender König. [Q1] [Q2, 199-202]
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum F - Beweinung Christi um 1500
Rothenburg ob der Tauber, Franziskanerkirche, derzeit in der evangelisch-lutherischen Stadtpfarrkirche St. Jakob A - Altar mit Darstellung der Stigmatisation des hl. Franz von Assisi [Q2, 73, 91]
Rothenburg ob der Tauber, Franziskanerkirche A - Franzikusaltar 1490
Rothenburg ob der Tauber, Franziskanerkirche; nun in der evangelisch-lutherischen Stadtpfarrkirche St. Jakob A - Ludwig-von-Toulouse-Altar (Z) [Q2, 180-184] 1495
Rothenburg ob der Tauber A - Marienaltar. Verschollen. (V) [Q1] 1496
Rothenburg ob der Tauber, Dominikanerkirche (?); nun in der evanglisch-lutherischen Stadtpfarrkirche St. Jakob F - Halbfigur eines Propheten [Q2, 196-199] 1495
Rothenburg ob der Tauber, evanglisch-lutherische Stadtpfarrkirche St. Jakob A - Heilig-Blut-Altar. Eigenhändige Schnitzarbeit: Abendmal, die Engel im Fuß; das Ölbergrelief, Maria der Verkündigung; Gehilfenarbeit: das Engelspaar, Gabriel und der Schmerzensmann im Auszug, das Einzugsrelief [4] zwischen 1501 und 1505
Rothenburg ob der Tauber, Marienkapelle A - Annenaltar auf den Dreikönigsaltar. Abbruch der Kapelle 1810. Im Bayerische Nationalmuseum ein Annenfragment aus der Gegend von Rothenburg. Zu London im Britischen Museum ein Relief mit der Anbetung der Hl. Drei Könige. (V) [Q1] zwischen 1505 und 1506
Rothenburg ob der Tauber, Dominikanerinnenkloster A - Allerheiligenaltar. Die Kirche wurde 1818 abgebrochen. Aus der Gegend von Rothenburg zwei weibliche Heilige im Historischen Museum der Stadt Frankfurt, ebendort aus der Sammlung Passavant-Gontard die Figuren Hl. Stephanus und Hl. Laurentius. (V) [Q1] zwischen 1507 und 1519
Rothenburg ob der Tauber, St. Wolfgangskirche A - Figuren im Hochaltar (W) [Q1] [5] zwischen 1514 und 1515
Steinach an der Saale, katholische Pfarrkirche St. Nikolaus und Katharina A - Kruzifix im Hochaltar [6] 1516
Sulzfeld am Main, vor der katholischen Pfarrkirche St. Sebastian F - Ölberg. (W) [Q2, 18] 1497
Volkach, Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“ F - Madonna im Rosenkranz [Q1: Gehilfenarbeit!] zwischen 1521 und 1524

Standorte außerhalb Frankens[Bearbeiten]

Standort Werk Jahresangaben
Amsterdam, Rijksmuseum, (Inv. Nr. R.B.K. 16986 a-b) F - Verkündigung Mariens. [Q2, 257-261] zwischen 1490 und 1495
Bennebrok, Sammlung C. von Pannewitz übrnommen aus der Sammlung Passavant-Gontard F - hl. Laurentius. [Q1]
Bennebrok, Sammlung C. von Pannewitz übrnommen aus der Sammlung Passavant-Gontard F - hl. Stephanus. [Q1]
Berchtesgaden, in der Schloss-Sammlung des Kronprinzen Rupprecht von Bayern in Berchtesgaden F - Zwei Schreingruppen aus dem Kreuzaltar der St. Wolfgangskirche in Rothenburg ob der Tauber. Zeigend Ölberg und Auferstehung. Zwei weitere davon in der Sammlung des Fürsten Oettingen-Wallerstein zu Maihingen. (W) [Q1] zwischen 1514 und 1515
Berlin, Bode-Museum F - Apostel Mathias. Erworben 1905 in Frankfurt. (Inv.-Nr. 3205) [Q3] zwischen 1500 und 1505
Berlin, Bode-Museum R - Geburt Jesus. Im Jahr 1943 von dem Aschaffenburger Stiftsmseum den Bode-Museum überlassen. Dazugehörend die Inv.-Nr. 406. (Inv.-Nr. 12567) [Q3] zwischen 1505 und 1510
Berlin, Bode-Museum R - Geburt Jesus. Im Jahr 1845 für die kgl. Kunstkammer erworben. Dazugehörend die Inv.-Nr. 12567. (Inv.-Nr. 406) [Q3] zwischen 1505 und 1510
Berlin, Bode-Museum R - Gruppe einer Kreuzigung (?) oder Grablegung Christi. Erworben 1883 von dem Historienmaler Julius E. Naue. Zur Inv.-Nr. 8500 dazugehörend. (Inv.-Nr. 490)
Berlin, Bode-Museum R - Gruppe einer Kreuzigung (?) oder Grablegung Christi. Erworben 1985 aus der Sammlung Albert Figdor zu Wien. Zur Inv.-Nr. 490 dazugehörend. (Inv.-Nr. 8500)
Berlin, Bode-Museum F - Hl. Diakon. Erworben 1896 in München. Geschenk von R. Lessing/Münchn. (Inv.-Nr. 2302) zwischen 1510 und 1520
Berlin, Bode-Museum F - Hl. Erasmaus ursprünglich in Kitzingen. [Q1]. Erworben im Jahr 1886 in Würzburg mit mehreren Figuren aus der Riemenschneider Nachfolge. (Inv.-Nr. 410) [Q3] 1500
Berlin, Bode-Museum F - Hl. Mathias. [Q1]. Erworben 1905 in Frankfurt. [Q3] zwischen 1500 und 1505
Berlin, Bode-Museum F - Madonna ,ursprünglich in Werbach, wurde in Tauberbischofsheim für die Sammlungen der Berliner Museen erworben und ist 1945 verbrannt. (Q2, 15,16,17). Ist 1883 in Tauberbischofsheim erworben worden und ist nach Q3 im Jahr 1945 nicht verbrannt. (Inv.-Nr. 401) [Q3] 1490
Berlin, Bode-Museum R - Singende und musizierende Engel. Erworben in München. Geschenk con A. Thiem/München. (Inv.-Nr. 1559) [Q3] 1505
Berlin, Bode-Museum R - Teile des Retabels aus Münnerstadt. Erworben 1901 in Berlin auf der Auktion der Sammlung des Wilhelm Sattler aus Schweinfurt. (Inv.-Nr. 2628) [Q3]
Berlin, Deutsches Museum F - Gnadenstuhl, [Q1]. Erworben 1900 und ist unter Inv.-Nr. 2549 verzeichnet. [Q3] 1500
Berlin, Deutsches Museum F - Hl. Georg. [Q1] Erworben in Würzburg im Jahr 1887. [Q3]
Berlin, Galerie Hinrichsen zuvor in Hassenbach F - Beweinung Christi. [Q1]
Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst zuvor in der Sammlung des Reichswirtschaftsminister Schmitt F - Hl. Anna und ihre drei Gatten. [Q1] zwischen 1505 und 1510
Bibra, evanglisch-lutherische St.-Leo-Kirche A - Apostelalter (W) [Q1] um 1500
Bibra, evanglisch-lutherische St.-Leo-Kirche A - Kirchenväter-Altar (W) [Q1] um 1500
Bibra, evanglisch-lutherische St.-Leo-Kirche A - Verkündigungsaltar (W) [Q1] um 1500
Bibra, evanglisch-lutherische St.-Leo-Kirche Grabmal des Ritters Johann von Bibra. (W) [Q1] 1514
Bregenz, Vorarlberger Landesmuseum (Inv. Nr. 548) F - Muttergottes auf der Mondsichel. [Q2, 225-226] zwischen 1490 und 1495
Bremen, Roseliushaus aus der Sammlung Defregger F - Beweinung Christi. [Q1]
Bremen, Roseliushaus F - Hl. Barbara [Q1]
Cleveland/Ohio (USA), The Cleveland Museum of Art (Inv.Nr. 46.82) F - Hl. Hieronymus mit dem Löwen. [Q2, 263-266] 1487
Darmstadt, Hessisches Landesmuseum F - Auferstandener Christus. [Q1]
Darmstadt, Hessisches Landesmuseum F - Kreuzigungsgruppe. [Q1]
Darmstadt, Hessisches Landesmuseum (Inv. Nr. PL 01:08) F - Kruzifix mit Maria und Johannes. [Q2, 241] zwischen 1500 und 1508
Frankfurt am Main, Historisches Museum F - unbekannte Heilige (ohne Buch). [Q1]
Frankfurt am Main, Sammlung C. von Weinsberg zuvor in der Sammlung Weiller F - Maria. [Q1]
Frankfurt am Main, Sammlung Fuld F - hl. Hieronymus [Q1]
Frankfurt am Main, Sammlung Goldschmidt-Rothschild F - Verkündigung [Q1]
Gamburg (Werbach), katholische Pfarrkirche St. Martin F - Muttergottes mit Kind im Altar (W) um 1490
Graz, Kloster der Barmherzigen Schwestern des Hl. Vinzenz von Paul F - Kruzifix. [Q2, 68] 1497
Grünsfeld, katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul S - Kruzifix (über dem Zelebrationsaltar) (Z)
Grünsfeld, katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul Grabmal der Gräfin Dorothea von Rieneck nach 1503
Hannover, Welfen-Museum F - Büste einer hl. Frau. [Q1]
Hannover, Welfen-Museum A - sog. Hannoverscher-Altar unbekannter Herkunft [Q1]
Hannover, Sammlung Beindorff aus der Sammlung Broili F - Leuchterweibchen. [Q1] data-sort-value="0000
London, Victoria-und-Albert-Museum F - Leuchterengel. [Q1]
Heidelberg, Kurpfälzisches Museum. Geschaffen für die St.-Kilians-Kirche zu Windsheim. A - Zwölfboten-Altar. Dieser wird bei Thieme-Becker fälschlich als zerstört angegeben. [Q1, 333] 1509
Hessenthal (bei Mespelbrunn), Marien-Wallfahrtskirche F - Beweinung Christi (Z) [Q2, 187-193] zwischen 1485 und 1490
Köln,Kunstgewerbemuseum (Inv.Nr, A1156 CI) F - Muttergottes auf der Mondsichel mit Kind. Hier auch mit möglichen Vorbesitzern genannt. [Q2, 230] um 1495
Köln, Museum für angewandte Kunst F - Mondsichel-Madonna 1495
London, British Museum F - Anbetung der Hl. Drei Könige in Relief. [Q1]
London, Victor-und-Albert-Museum F - Ehepaar. [Q1]
Maihingen, Sammlung Fürst Oettingen-Wallerstein F - zwei Schreingruppen aus dem Kreuzaltar der St. Wolfgangskirche in Rothenburg ob der Tauber. Zwei weitere in der Sammlung des Kronprinzen von Bayern Rupprecht zu Berchtesgaden. (W) [Q1] zwischen 1514 und 1515
München, Bayerisches Nationalmuseum F - Anna. [Q1]
München, Bayerisches Nationalmuseum (Inv.Nr. MA 4067) F - Anna Selbdritt 1495
München, Bayerisches Nationalmuseum F - Büste der Hl. Afra. [Q1]
München, Bayerisches Nationalmuseum (Inv.Nr. M.A 1004) F - Christus als Schmerzensmann. Erworben aus der Sammlung Carl Streit/Bad Kissingen [Q2, 255-257] 1500
München, Bayerisches Nationalmuseum F - Jakobus der Ältere. [Q1]
München, Bayerisches Nationalmuseum F - Heilige Magdalena von Engeln erhoben, aus dem Hochaltar von Münnerstadt zwischen 1490 und 1492
München, Bayerisches Nationalmuseum, (Kat. Nr. 26) F - Hl. Sebastian (Z) [Q2, 15]
München, Bayerisches Nationalmuseum F - Maria aus einer Verkündigungsszene. [Q1]
München, Bayerisches Nationalmuseum (Inv.Nr. M.A 1028) F - Verkündigung an Maria. Erworben aus der Sammlung Martinengo/Würzburg [Q2, 261-263] 1484
München, Sammlung Böhler F - Jünglingsbüste. [Q1]
München, Sammlung Böhler F - Leuchterweibchen aus Ochsenfurt. [Q1]
Münster, Westfälisches Landesmuseum S - Tonrelief von Jodocus Vredis, die wohl nach Modellen von Tilman Riemenschneider angefertigt wurden [Q2, 217-218] 1500
New York, Sammlung Goldman F - Bischopfsbüste. [Q1]
New York, The Metzropolitan Museum of Art, The Cloisters Collection (Inv.Nr. 1970.137.1) F - Sitzender Bischof. [Q2,210-213]
New York, The Metzropolitan Museum of Art, The Cloisters Collection (Inv.Nr. 61.86) F - Reste einer Vierzehnheiligen Gruppe. Vorhanden: Hll. Christophorus, Eustachius, Erasmus [Q2, 214-216]
Seebenstein, Burg Seebenstein/Niederösterreich, Privatbesitz F - Sitzende Madonna mit Kind [Q2, 217] 1493
Stuttgart, Landesmuseum Württemberg F - Trauernde Frauen (Lindenholz) um 1500
Stuttgart, Schlossmuseum F - Klagende Frauen. [Q1]
Paris, Louvre (Inv.Nr. RF 1384) F - Maria aus einer Verkündigungsgruppe. [Q2, 266-269] um 1490
Paris, Louvre F - Verkündigungsmaria [Q1]
Unbekannt, Privatbesitz F - Kruzifixus. [Q2, 236-237] 1483
Unbekannt, Privatbesitz F - Stehende Muttergottes. [Q2, 225] 1485
Wien, Kunsthistorisches Museum, Sammlung für Plastik und Kunstgewerbe (Inv.Nr. 43) F - Adam aus einer Adam und Eva-Gruppe. [Q2, 233-236] zwischen 1495 und 1500
Wien, Kunsthistorisches Museum F - Muttergottes auf der Mondsichel (Z) [Q2, 15, 16]
Wiblingen, katholische Pfarrkirche St. Martin (Klosterkirche) A - Retabel (Wiblinger Altar. Siehe: Q2, 23-56 nach 1485
Zürich, Sammlung H. Anda-Bührle F - Muttergottes auf der Mondsichel. [Q2, 229] um 1500
Zürich, Sammlung H. Wölfflin F - St. Jakobus in Relief. [Q1]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Iris Kalden-Rosenfeld: Tilman Riemenschneider und seine Werkstatt. Karl Robert Langewiesche Verlag, Königstein i. Taunus 2015, ISBN 9783784532264 (Stadtbücherei Würzburg Drm Rie)
  • Tilman Riemenschneider -Frühe Werke-. Katalog zu Ausstellung 1981 im Mainfränkischen Museum, 1981, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 1981, ISBN 3-7917-0724-8 (Zitiert: [Q2, Seite]) (Stadtbücherei Würzburg Drm Rie)

Weblinks[Bearbeiten]

Erläuterungen und Hinweise[Bearbeiten]

  1. Nach seiner Wahl zum Fürstbischof von Eichstätt musste der allseits beliebte Domherr Gabriel von Eyb (1455-1535) Würzburg verlassen. Zum Abschied schickten ihm die Ratsherrn eine Fuhre Frankenwein, wofür der neue Bischof sich mit einer Tischplatte aus Solnhofener Stein revanchierte. Tilman Riemenschneider, selbst seit zwei Jahren Ratsherr, erhielt den Auftrag, den Stein lustig und hübsch zu fassen. Auf der Platte sollten die Wappen des Stifters Gabriel von Eyb, des eigenen Landesherrn Lorenz von Bibra und der Stadt Würzburg zu sehen sein. Da der Auftrag unter sein eigenes Ressort als Stadtbaumeister fiel, musste er sich selbst die sieben Gulden Lohn anweisen.
    Für die Tischplatte schnitzte er einen schweren „Stuhl“ (Untergestell) aus Eichenholz, dessen drehbarer Mittelstamm die Platte trägt. Das spätgotische Schnitzwerk hat nichts mehr von dekorativer Verspieltheit an sich, sondern wirkt funktionell, solide und klar. Leider wurde die Steinplatte durch Bombeneinwirkung 1945 so beschädigt, dass nur das mittlere, mit den Wappen verziert Stück gerettet werden konnte. Der größere Teil der Platte musste nachgefertigt werden. Das Untergestell ist noch im Original vorhanden.
  2. In der Zeit zwischen 1505 und 1510 entstand eine Ölbergskapelle an der Südseite der Pfarrkirche. Ein Sterngewölbe umspannte den Innenraum, der sich mit einem weiten Bogen zum Friedhof hin öffnete. Die ganze Rückwand nach die Ölberggruppe ein, die von Tilman Riemenschneider geschaffen worden war. Am 16. März 1945 wurde die Pfarrkirche bei einem Fliegerangriff zerstört. Wie durch ein Wunder blieben die Ölbergfiguren im Schutt der zerstörten Ölbergkapelle erhalten. Nach der Zerstörung der Ölbergkapelle fand die Figurengruppe ihren Platz in einer offenen Kapellennische an der Südseite des alten Friedhofs. Die neue Kapelle beherbergt die Ölberggruppe nach deren Restaurierung. Angestoßen durch Dr. Hanswernfried Muth begannen die konkreten Planungen für diese Restaurierung um das Jahr 2002. 2005 wurde die noch unrestaurierte Ölberggruppe für die Riemenschneider-Sonderausstellung in das Museum am Dom transferiert. Dort waren die Skulpturen bis Sommer 2006 verblieben, bevor sie zum Restaurator kamen. Die Sorge um den Erhalt der Kunstwerke legte es nahe, diese nach der Renovierung nicht mehr frei zugänglich aufzustellen. Deshalb wurde ein Kapellen-Neubau errichtet, der die Gruppe in der Nähe des originalen Standortes bringt und wieder an die Pfarrkirche anbindet. (Quelle: Informationstafel „Die Ölberggruppe von Tilman Riemenschneider“ in der katholischen Pfarrkirche St. Laurentius, Heidingsfeld)
  3. Im Schrein (Mittelteil) des Altars befindet sich seit 1821 ein spätgotischer Kruzifixus von Tilman Riemenschneider (um 1460-1531). Eine Stiftung des Heroldsberger Pfarrers Christoph G. Schmidt (1813-1833). Die sehr detailreiche Schnitzerei und die stark naturalistische Ausarbeitung des Körpers mit kleinsten Muskeln und Fältchen bei insgesamt nobler Erscheinung, lassen den Heroldsberger Kruzifixus zu den Frühwerken des Meisters zählen. Die Arbeit stammt vermutlich aus den Jahren 1485-1492.
  4. Weitere Informationen zum Heilig-Blut-Altar bei Wikipedia [1].
  5. Im Schrein des Altars in der St. Wolfgangskirche, den vermutlich der Rothenburger Schreiner Erhard Harschner gebaut hat (er schuf 1501 auch den Schrein des Heiligblutaltars mit den Figuren Riemenschneiders in der St. Jakobskirche), stehen von links nach rechts die Holzfiguren von St Sebastian (ein Märtyrer aus der Zeit der Christenverfolgung), St. Wolfgang (Er wurde von den Schäfern und Hirten als Schutzpatron und Beschützer der Schafherden vor Pest und Krankheiten angerufen) und St. Rochus (der Pestheilige). Sie stammen sehr wahrscheinlich aus der Riemenschneiderschule oder von einem seiner später selbstständigen Schüler.
  6. Nähere Informationen über das Riemenschneider-Kruzifix bei Wikipedia [2].