Acholshausen

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Acholshausen
Ortstyp Ortsteil
Gemeinde Gaukönigshofen
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen WÜ / OCH
Einwohner 400
Homepage https://www.acholshausen.de/
Eingemeindung 1. Mai 1978
Ehemaliges Wappen
Wappen Acholshausen.jpg
Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus Acholshausen mit Freitreppe

Das am Thierbach gelegene Acholshausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Gaukönigshofen im südlichen Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Religion[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Urkundlich wurde Acholshausen erstmals 1125 erwähnt. Die Anfänge reichen jedoch viel weiter zurück. Die Vermutung liegt nah, dass die Ansiedlung um den merowingisch-karolingischen Königshof Gaukönigshofen um 800 entstanden ist. Zahlreiche vorgeschichtliche Funde an Scherben in der Gemarkung Acholshausen belegen, dass bereits in der Jungsteinzeit, der Hallstattzeit und der keltischen Latènezeit Siedlungen vorhanden waren. Erst im Laufe des Hoch- und Spätmittelalters wachsen die einzelnen Höfe zum Dorfe zusammen. Zwanglos, wie es dem einzelnen gerade gefällt, rückten die Häuser aneinander und es entstand ein germanische Haufendorf. Während ab 1481 das Hochstift Würzburg in Gaukönigshofen die Dorfherrschaft besaß, hat überwiegend das Kloster Stift Haug in Würzburg die Dorfherrschaft in Acholshausen und Rittershausen besessen.

In seiner mehr als tausendjährigen Geschichte wurde Acholshausen immer wieder Opfer von Kriegen und Auseinandersetzungen. Den traurigen Höhepunkt bildet der Zweite Weltkrieg, als am 10. September 1944 Acholshausen durch einen Luftangriff fast völlig zerstört wurde. Dank der Tatkraft und Hoffnung der Dorfbewohner entstand Acholshausen aus den Trümmern neu. 1970 wurde auf einer Anhöhe in der Nähe der Kesselwagen von Acholshausen aus der Spätbronzezeit (1300 bis 800 v. Chr.) bei Aushubarbeiten gefunden.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Kesselwagen aus der Spätbronzezeit - 1970 nahe Acholshausen gefunden (Exponat im Museum für Franken)

Aus den alten Ortsnamen Accolveshusen (1130) oder Hacholdeshusen (1182) lässt sich zurückverfolgen, dass der Ortsname auf eine Person zurück geht. Unklar ist, ob es sich dabei um den ersten Siedler oder den Siedlungsführer gehandelt hat.

Sehenswertes[Bearbeiten]

Dorfplatz mit Mariensäule
► Siehe auch Baudenkmäler in Acholshausen

Bildergalerie[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Die Acholsheimer Vereine sind im Vereinsring zusammengefasst. Der Vereinsring veranstaltet jedes Jahr an Palmsonntag den Ostermarkt in der Hugo-Wilz-Straße.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Acholshausen wird von der Kreisstraße WÜ 46 tangiert.

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Acholshausen/Ort
Eisenbahn.png Nächste Bahnstation: Ochsenfurt


Fahrradwege[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hugo Wilz: Zur Geschichte des Dorfes Acholshausen. in: Heimatgeschichtliche Reihe Heft 1, Ochsenfurt 1977

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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