Habsburger

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Stammwappen des Hauses Habsburg

Die Habsburger sind ein österreichisches Adelsgeschlecht, das insbesondere in napoleonischer Zeit und kurz danach in Stadt und Landkreis Würzburg präsent war.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Habsburger sind eine weitverzweigte europäische Adelsdynastie, deren Name sich von ihrer Stammburg Habichtsburg im Schweizer Kanton Aargau herleitet. Mitglieder der Familie stellten erstmals 1273 und nahezu durchgängig ab 1438 deutsche Könige und römisch-deutsche Kaiser.

Herrscher im Großherzogtum Würzburg von 1806 bis 1814[Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten in der Geschichte Unterfrankens[Bearbeiten]

König Rudolf I. von Habsburg
hielt 1275 und 1287 Reichstage zu Würzburg ab.
König Albrecht I. von Österreich
bestätigte 1303 die Wahl von Andreas von Gundelfingen zum Bischof in Würzburg und schlichtete einen Streit zwischen dem Bischof und der Bürgerschaft der Stadt.
Kaiser Albrecht II. von Habsburg
In seinem Dienste stand Konrad von Weinsberg, Reichserbkämmerer und Lehensherr der Herrschaft Reichelsberg.
Kaiser Ferdinand I. von Habsburg
war bei der Ernennung von Veit II. von Würtzburg zum Fürstbischof von Bamberg beteiligt.
Kaiser Karl V. von Habsburg
schlichtete im Streit zwischen Wilhelm von Grumbach und Melchior Zobel von Giebelstadt.
Kaiser Friedrich III. von Habsburg
verweilt 1442 in Würzburg und versucht im Streit zwischen Bischof Sigmund von Sachsen und dem Domkapitel zu vermitteln.
Kaiser Maximilian I. von Habsburg
errichtete den Fränkischen Reichskreis im Jahre 1500.
Kaiser Maximilian II. von Habsburg
war Gegenspieler von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn im Fuldaischen Handel.
Kaiser Rudolf II. von Habsburg
wurde in der Burkarder Kirche 1730 als Assistenzfigur des rechten Seitenaltars von Jakob van der Auwera verewigt.
Kaiser Matthias von Habsburg
besuchte Würzburg im Jahr 1612.
Kaiser Ferdinand II. von Habsburg
Durch den Beginn des Dreißigjährigen Krieges war er auch letztendlich verantwortlich für die Einnahme von Würzburg durch König Gustav II. Adolf von Schweden und der zwischenzeitlich weltlichen Herrschaft im Herzogtum Franken unter Bernhard von Sachsen-Weimar ab 1633.
Kaiser Ferdinand III. von Habsburg
beendete als Oberbefehlshaber der kaiserlichen Truppen die Herrschaft von Bernhard von Sachsen-Weimar als Herzog von Würzburg und Fürstbischof Franz von Hatzfeld kehrte zurück.
Kaiser Leopold I.
Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn verzögerte 1658 seine Wahl zum Kaiser. Der Kaiser besucht am 11. August nach seiner Wahl Würzburg.
Kaiser Joseph I.

Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau stellte ihm 4.000 Mann im Spanischen Erbfolgekrieg zur Verfügung.

Kaiser Karl VI.

Am 13. Januar 1712 wird Kaiser Karl VI. in Würzburg empfangen.

Kaiser Franz I.

Der Würzburger Hofschreiner Johann Georg Neßtfell präsentierte ihm 1745 in Frankfurt ein Modell seiner Planetenmaschine.

Kaiser Joseph II.
ernennt Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal 1768 zum Geheimen Reichsrat.
Kaiser Leopold II.
war Vater von Großherzog Ferdinand von Würzburg
Kaiser Franz II.
verblieb nach Niederlegung der deutschen Kaiserwürde neben der österreichischen Kaiserwürde u. a. noch der Titel eines Herzogs zu Würzburg und in Franken.
Erzherzog Karl von Österreich
österreichischer Feldherr, gewann 1796 die Schlacht von Würzburg.
Erzherzog Johann von Österreich
deutscher Reichsverweser, besuchte zweimal Würzburg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]