Bernhard Brand

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Bernhard Brand

Bernhard Brand (* 20. Juni 1859 in Neusetz; † 21. Januar 1933 in Würzburg) war Verwaltungsjurist, Bürgermeister der Stadt Würzburg und Gründungsvorsitzender des Caritas-Verbandes im Bistum Würzburg.

Leben und Wirken

Brand wurde als Sohn eines Lehrers geboren, besuchte in Würzburg das Gymnasium und die Juristische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach dem Studium wurde er im Juni 1887 als rechtskundiger Magistrat der Stadt Würzburg, unter anderem Leiter des Bau- und des Finanzreferats der Stadt.

Bürgermeister

Von 1913 bis zum plötzlichen Tode des Oberbürgermeisters war Bernhard Brand zweiter rechtskundiger Bürgermeister unter Max Ringelmann. Im Ersten Weltkrieg war er als Landwehrmajor Vorsitzender der Lazarettkommission in Würzburg. Neben Andreas Grieser bewarben sich elf weitere Kandidaten für die Nachfolge Ringelmanns. Bernhard Brand, hatte „im Interesse des Friedens“ seine Kandidatur zurückgezogen und war dann unter der Leitung von OB Grieser ein weiteres Jahr bis 1919 zweiter Bürgermeister.

Diözesan-Caritasverband

Am 23. März 1920, im Jahr der Gründung des Deutschen Caritasverbandes, wurde der Würzburger Diözesan-Caritasverband durch Bürgermeister a.D. Bernhard Brand und Domkapitular Dr. Alfred Winterstein (1864-1935), der schon 1897 einen derartigen Zusammenschluss gefordert hatte, gegründet. [1] Brand wurde zum ersten Verbandsvorsitzenden gewählt. 1922 gründete Brand auch die akademische Vinzenzkonferenz als weitere karitative Einrichtung. [2]

Ehrungen und Auszeichnungen

  • 1917: Königlicher Hofrat

Siehe auch

Quellen und Literatur

  • Daniel Gerken: Die Selbstverwaltung der Stadt Würzburg in der Weimarer Republik und im Dritten Reich. Würzburg 2004.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Heribert Brander: Nicht vorstellbar ohne die Kirche und ihre Wirken. Würzburg und die katholische Kirche - Bestandsaufnahme mit dem Blick auf das Jahr 2000. In: 15 Jahrhunderte Würzburg. Hrsg. von Heinz Otremba, Echter Verlag, Würzburg 1979, S. 208-230; S. 226
  2. Herbert Brander, a.a.O.