Zur Heiligen Familie (Heidingsfeld)

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Außenansicht der katholischen Pfarrkirche Zur Heiligen Familie

Die katholische Pfarrkirche Zur Heiligen Familie war einer der ersten [1] Kirchenneubauten in Würzburg nach dem Zweiten Weltkrieg.

Lage[Bearbeiten]

Die Pfarreigebäude liegen im Frau-Holle-Weg 4.

Patrozinium[Bearbeiten]

Das Fest der Heiligen Familie erinnert an Jesus, seine Mutter Maria und seinen (Zieh-)Vater Joseph von Nazaret. Patrozinium ist der Familiensonntag (Sonntag nach Weihnachten).

Baugeschichte[Bearbeiten]

Der Kirchenneubau wurde 1956/57 nach den Plänen des Dombaumeisters Hans Schädel errichtet. Der moderne Sakralbau mit zeltförmigem Dach und freistehendem Glockenturm wurde im November 1957 durch Bischof Josef Stangl geweiht.

Innenausstattung[Bearbeiten]

Innenansicht der Pfarrkirche Zur Heiligen Familie

Altar aus Muschelkalk von Julius Bausenwein von 1957, der 1988 in die Mitte des Altarraumes verschoben wurde. Ambo und Priestersitz aus Muschelkalk stammen von dem Vasbühler Künstler Max Walter aus dem Jahr 1979, genauso wie die Tabernakelstele aus Bronze in Form eines Lebensbaumes mit stilisierter Christusfigur von 1976.

Altarreliquien[Bearbeiten]

Bei der Konsekration wurden Reliquien der Märtyrer Clemens, Urban und des Heiligen Bekenners Johannes Vianney in den Altarstein eingebracht.

Geläut[Bearbeiten]

Im Turm hängen vier Glocken der Gießerei Bachert aus Bad Friedrichshall aus dem Jahr 1961:

  • Christkönigsglocke, 891 kg, Schlagton f'
  • Marienglocke, 612 kg, Schlagton g'
  • Glocke zu Ehren Johannes des Täufers, 431 kg, Schlagton a'
  • Josefsglocke, 250 kg, Schlagton c"

Pfarrgemeinde[Bearbeiten]

Die gleichnamige katholische Pfarrgemeinde, die das Gebiet der Lehmgrubensiedlung umfasst, ist für ca. 2 100 Katholiken zuständig.

Seelsorger[Bearbeiten]

Pfarrverband[Bearbeiten]

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Heute bildet die Pfarrgemeinde zusammen mit St. Laurentius (Heidingsfeld) die Pfarreiengemeinschaft Heidingsfeld.

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Wehner (Bearb.): Realschematismus der Diözese Würzburg. Dekanat Würzburg-Stadt, 1992, S. 156.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Heribert Brander: Nicht vorstellbar ohne die Kirche und ihre Wirken. Würzburg und die katholische Kirche - Bestandsaufnahme mit dem Blick auf das Jahr 2000. In: 15 Jahrhunderte Würzburg. Hrsg. von Heinz Otremba, Echter Verlag, Würzburg 1979, S. 208-230; S. 219

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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