Schwimmbäder

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Dallenbergbad im Frühjahr

Hallen- und Freibäder (Schwimmbäder) in der Region:

Schwimmbäder in der Stadt Würzburg[Bearbeiten]

Name des Bades
bzw. der zugehörigen Einrichtung
Nutzung durch Betreiber besteht seit
Dallenbergbad (kurz „Dalle“) Öffentlichkeit, Schulen, Vereine Würzburger Bäder GmbH 1956
Sandermare (ehemals „Hallenbad Sanderau“) Öffentlichkeit, Schulen, Vereine Würzburger Bäder GmbH 1936
Wolfgang-Adami-Bad (kurz „Adamibad“, ehemals Frauenland-Bad) SV 05, Öffentlichkeit, Schulen SV 05 e.V. 1972
Franz-Oberthür-Schule Schulen, Vereine Stadt Würzburg
Friedrich-Koenig-Gymnasium Schulen, Vereine Stadt Würzburg
Lindleinsmühlebad Schulen, Vereine Würzburger Bäder GmbH 1972
Nordbad (in Planung) Schulen, Vereine Stadt und Landkreis Würzburg Baubeginn 2017
Schwimmhalle der Universität Würzburg Universitäre Ausbildung, Allgemeiner Hochschulsport, Schulen Uni Würzburg 1977
Schwimmhalle der Bereitschaftspolizei Polizei, Berufsfeuerwehr, Wasserwacht, Vereine III. Bereitschaftspolizei Würzburg 2005

Schwimmbäder im Landkreis Würzburg[Bearbeiten]

Freibäder[Bearbeiten]

Hallenbäder[Bearbeiten]

Historische Flussbäder[Bearbeiten]

Wellenbad an der Alten Mainbrücke
Wellenbad an der Alten Mainbrücke

Würzburg hatte früher mehrere Flussbäder am Main:

  • Wellenbad an der Alten Mainbrücke: Diese Badekabinen auf dem Main waren wenige Meter unterhalb der Brücke am stadtseitigen Ufer verankert. Das Wasserschwall am Brückenausgang sorgte für Wellen beim Baden.
  • Die Maximilians Bade- und Schwimmanstalt bestand von 1860 bis Ende des 19. Jahrhunderts an der alten Schleuse. Hier wurden auch Schwimmkurse durchgeführt. [1]
  • Das Hügelsbad (nach der Familie Hügel benannt) befand sich oberhalb der Löwenbrücke. Es entstand zu Beginn des 20. Jahrhundert und war bis 1941 in Betrieb. Es war in ein Herren- und ein Damenbad geteilt und bot reservierte Kabinen für Angehörige renommierter Würzburger Familien. Das städtische Bad diente zudem als Militärschwimmschule. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es provisorisch wieder hergerichtet und bestand bis zur Eröffnung des Dallenbergbads 1956[2]
  • Das ehemalige städtische Freibad, zwischen Hügelsbad und Riedinselbad gelegen.
  • Die städtische Badeanstalt Heidingsfeld auf Höhe des heutigen Toräckerwegs am damals noch unregulierten Main. Abgebildet auf einer Postkarte von 1905. [3]
  • Das Riedinsel-Schwimmbad (Lage unweit der heutigen Konrad-Adenauer-Brücke) bestand seit 1913 und gehörte zur Turngemeinde Würzburg von 1848 e.V.. Es war ein Luft- und Wasserbad mit Zugang zum offenen Main, mit einem 3/5/10-m-Sprungturm und einem Turnplatz. Wegen Kolibakterien im Main wurde das Riedinselbad 1947 geschlossen.
  • Das Bad des Naturheilvereins befand sich am rechten Mainufer in Richtung Randersacker.

Historische Badestuben[Bearbeiten]

1294 wird eine erste Badestube in Würzburg erwähnt. Anfang des 14. Jahrhunderts sind bereits sieben derartige Einrichtungen bekannt: Badestube zum Löwen, zum Gulden, zum Becken (am Bürgerspital), auf dem Sand, zur Pleichach, zum Loche (an der heutigen Spiegelstraße) und zum Ebersberg. [4]

Ehemalige Schwimmhallen[Bearbeiten]

Ehemalige Schwimmbäder[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ausstellung „Fischerzunft Würzburg - 1000 Jahre Tradition am Main“, September 2010 im Spitäle
  2. Ausstellung „Fischerzunft Würzburg - 1000 Jahre Tradition am Main“, September 2010 im Spitäle
  3. Heidingsfeld. Ansichten einer alten Stadt, Schöningh, Würzburg 1998, S. 114
  4. Peter Moser: Würzburg. Geschichte einer Stadt. Babenberg Verlag, Bamberg 1999. ISBN 3-933469-03-1