Gramschatzer Wald

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Waldhaus Einsiedel im Gramschatzer Wald
Fernmeldeturm Gramschatzer Wald

Der Gramschatzer Wald ist ein 4.241 Hektar großes Waldgebiet nördlich von Würzburg und besteht überwiegend aus standorttypischen Laubbäumen. Der namensgebende Rimparer Ortsteil Gramschatz wird von dem Wald großteils umgeben. Der Gramschatzer Wald ist teilweise gemeindefreies Gebiet.

FFH-Gebiet[Bearbeiten]

Jagdhütte Waidmannsruh

Das FFH-Gebiet [1] Gramschatzer Wald (Nr. DE-6025371) erstreckt sich im Nordosten des Landkreis Würzburg bis hin zum Stadtwald Arnstein im Landkreis Main-Spessart. Das insgesamt ca. 4.200 ha große Schutzgebiet besteht fast nur aus Wald. Die wenigen Offenlandbereiche sind Wiesentäler wie der Ochsengrund oder die Brandwiese. Der überwiegende Teil des Gebietes befindet sich in öffentlicher Hand. Rund 60% der Fläche gehören dem Freistaat Bayern und etwa 33% sind Körperschaftswald und gehören der Stadt Arnstein sowie den Gemeinden Rimpar, Hausen bei Würzburg, Unterpleichfeld und Güntersleben.

Naherholung[Bearbeiten]

Der Wald wird u.a. als Naherholungsgebiet genutzt. Neben Wanderwegen bietet er das Waldhaus Einsiedel (Gastronomie), ein Walderlebniszentrum mit Walderlebnispfad und den Kletterwald Einsiedel.

Verkehr[Bearbeiten]

Die wichtigste den Wald durchquerende Straße ist die Staatsstraße 2294 welche von Süd nach Nord verläuft. Die WÜ 9 durchquert von West nach Ost. Außerdem gibt es den Autobahnzubringer WÜ 4, der zur Anschlussstelle Gramschatzer Wald führt. Verschiedene Wanderwege durchqueren den Wald und sind entsprechend ausgeschildert. Fahrradfahrer nutzen vor allem die vom Autoverkehr kaum noch befahrene Verbindungsstraße zwischen Güntersleben und Gramschatz. Es gibt durch den Landkreis Würzburg ausgewiesene Fahrradwege. Der Gramschatzer Wald wird ferner von einigen Buslinien durchquert.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Aus der Waldfläche ragt der 109 Meter hohe Fernmeldeturm Gramschatzer Wald.
  • Im südwestlichen Ausläufer des Waldes befindet sich die Erdaushubdeponie Markt Rimpar.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FFH = Fauna-Flora-Habitat

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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