Kaltenbrunn (Rimpar)

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kaltenbrunn

Der Kaltenbrunn ist eine denkmalgeschützte Quellfassung in der Gemarkung der Marktgemeinde Rimpar.

Standort[Bearbeiten]

Die Quellfassung befindet sich in gleichnamiger Forstabteilung zwischen Rimpar und dem Waldhaus Einsiedel westlich der Staatsstraße 2294 im Gramschatzer Wald nordöstlich des Binsenberges.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Kaltenbrunn ist eine Kalktuffquelle. Über die Entstehung der Brunnenstube existieren keine Informationen in den Archiven und Ortschroniken. Aus dem Jahr 1723 existieren Rechnungen, die davon berichten, dass auf Anordnung des fürstbischöflichen Amtes Rimpar 526 m lange Holzröhren (Teicheln) für 11 Gulden gebaut wurden, die die unterhalb der Brunnenstube gelegenen Fischteiche mit Frischwasser versorgen sollten. Zuletzt wird von einer Sanierung des Mauerwerks berichtet, die 1858 statt fand. Ab dem Frühjahr 1987 begannen die Restaurierungsarbeiten durch den Freundeskreis Schloss Grumbach. 2019 fanden erneut Ausbesserungsarbeiten statt. [1]

Technische Daten[Bearbeiten]

  • Grundfläche: 4,0 x 3,5 m
  • Scheitelhöhe Tonnengewölbe: 3,9 m
  • Pegelhöhe: ca. 1,5 m

Namensgeber[Bearbeiten]

Der Name „Kaltenbrunn“ leitet sich von „Brunn am Kalten“ ab, was so viel bedeutet, wie Brunnen „am schweren, ertragsarmen Boden“. In früherer Zeit war hierfür der Name „Kalten Bronn“ gängig.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

„Brunnenstube, sog. Kaltenbrunn, mit Tonnengewölbe, bez. 1500.“

Bildergalerie[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Main-Post: „Warum der Kaltenbrunn im Gramschatzer Wald wieder Wasser liefert“ (11. Juli 2019)

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …