Brandholzkapelle (Gramschatzer Wald)

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Brandholzkapelle im Gramschatzer Wald

Die Brandholzkapelle (früher auch Hohenrother Waldkapelle) ist ein Bauwerk im Gramschatzer Wald.

Lage

Die Kapelle befindet sich in der Nähe der Brandwiese, unweit des Fernmeldeturms Gramschatzer Wald im Waldabteilung Brandholz.

Geschichte

Von der ehemaligen Besiedelung Hohenroth war nur noch der Backofen an der Straße verblieben, der als Obdach und Unterstand für den Aufsicht tragenden Revierförster dienen sollte. 1894 spendete der Hubertusverein Fährbrück 40 Reichsmark für die „Wiederherstellung einer Kapelle im Gramschatzer Wald“. Allerdings verlangte der Vorstand des Vereins die gespendete Summe zehn Jahre später von der Kirchengemeinde zurück, „weil bis heut nichts an der Kapelle gemacht worden ist.“ Dies dürfte daran gelegen haben, dass von Seiten des Bistums die Abhaltung von Gottesdiensten in „fraglicher Waldkapelle“ kritisch gesehen wurde. 1938 wurde der Bau einer Waldkapelle erneut ins Auge gefasst, was eine Bauzeichnung aus dieser Zeit belegt, und 1948 wurde ein Waldkapellenverein in Hilpertshausen gegründet, dessen Aktivitäten jedoch 1954 mit der Pensionierung von Pfarrer Josef Hofmann endeten.

Das ehemalige Hohenrother Kirchlein stand 1978 stark verwittert und zerfallen im Wald und wurde auf Initiative des seinerzeitigen Forstoberinspektors Udo Dennda wieder hergerichtet. Anlässlich einer Flurprozession der damaligen Gemeinden Rupprechtshausen und Hilpertshausen wurde die Kapelle von Pater Emanuel (Kloster Fährbrück) festlich eingeweiht.

Baubeschreibung

Die Brandholzkapelle ist aus Bruchsteinen erbaut, mit einem Satteldach mit Biberschwanzziegeln gedeckt und auf dem First mit einem Holzkreuz versehen.

Innenausstattung

Die Innenausstattung ist sehr schlicht. Auf dem Altar steht die Muttergottes mit dem Jesuskind in den Armen.

Bildergalerie

Siehe auch

Quellen und Literatur

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