St. Ägidius (Gelchsheim)

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Katholische Pfarrkirche St. Ägidius in Gelchsheim

Die Pfarrkirche St. Ägidius ist das katholische Gotteshaus der Marktgemeinde Gelchsheim.

Patrozinium

Der Heilige Ägidius von St. Gilles (* um 640 in Athen; † 1. September wahrscheinlich 720 im heutigen Saint-Gilles) war zunächst ein griechischer Kaufmann und später Abt der Abtei Saint-Gilles in Südfrankreich. Er gehört zu den 14 Nothelfern und ist zuständig für eine gute Beichte und für stillende Mütter. Im Mittelalter war er einer der populärsten Heiligen. Patrozinium ist am 1. September.

Geschichte

Die Bauzeit der ersten schon 1464 als Pfarrkirche bezeugte Kirche unbekannt. Diese ist 1664 abgebrannt. Die katholische Pfarrkirche St. Ägidius gründet in den Fundamenten des Kirchturms aus dem Jahr 1492. 1666 erfolgte eine komplette Umgestaltung. 1972 wurde das Kirchenschiff abgebaut damit ein erweiterter Neubau unter Einbeziehung des alten Turmes stattfinden konnte. Die Weihe fand am 8. Juni 1974 statt.

Architektur des Kirchturms

Der Chorturm hat einen quadratischen Grundriss und ein achteckiges Glockengeschoss mit Lisenengliederung, sowie ein Zeltdach mit Glockendachaufsatz.

Innenraum

Die Figuren der Muttergottes stammen von Johann Georg Auwera und der Anna Selbdritt von Johann Anton Esterbauer. Der ehemalige neuromanische Hochaltar erhielt ein Altarkreuz von Karl Clobes, die bunten Glasfenster stammen von Willi Götz. Im Inneren befinden sich große Wappen und Gedenksteine von Amtsmännern des Deutschherrenordens und des in der Kirche begrabenen Deutschordensbaudirektor Franz Joseph Roth.

Pfarrgebiet

Zum Pfarrgebiet gehört Gelchsheim und die Kapelle St. Johannes Nepomuk.

Seelsorger (Auswahl)

Pfarreiengemeinschaft

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St. Ägidius gehört zur Pfarreiengemeinschaft Aub-Gelchsheim.

Siehe auch

Quellen

Weblinks

Kartenausschnitt

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