Archäologische Wanderpfade (Röttingen)
Rund um Röttingen gibt es vier Archäologische Wanderpfade.
Verlauf
Route A

Die 6,7 km lange Route startet in der Ortsmitte von Stalldorf. Sie ist mit einer Radnadel auf gelbem Grund markiert und verläuft durch den Stöckachwald zu den Keltenschanzen. Die Route ist weitgehend identisch mit der westlichen Schleife des Kulturwegs Riedenheim: „Frühe Kulte“.
Route B

Die 12,4 km lange, mit einem Hochhalsgefäß auf blauem Grund markierte Route startet in der Ortsmitte von Stalldorf. Sie verläuft an zahlreichen Grabhügeln vorbei durch die Waldgebiete „Lindach“, „Spitalholz“ und „Güterwald Riedenheim“ zwischen Stalldorf und Riedenheim. Der Fürstengrabhügel Fuchsenbühl ist ein besonders imposanter Grabhügel. Von dort führt eine Schleife durch den Schönstheimer Wald über Oberhausen zurück zum Ausgangspunkt. Die Route verläuft großteils im FFH-Gebiet Stöckach, Lindach und Herrenwald.
Als gut markierte und mit Informationstafeln ausgestattete Alternative steht die westliche Schleife des Kulturwegs Riedenheim: „Frühe Kulte“ zur Verfügung.
Route C

Die 11 km lange, mit einem Grabhügel auf rotem Grund markierte Route startet am Friedhof von Röttingen und führt über die Strüther Straße und einem Fußweg oberhalb des Gewerbegebiets zum Gammertshof. Am Waldrand des „Herrenwalds“ befindet sich ein Wanderparkplatz. Der Weg verläuft im Wald an Hügelgräbern vorbei und gelangt schließlich zum Schlossbrunnen des Burgstalls Schönstein im Schönstheimer Wald. Oberhalb des Schlossbrunnengrabens führt der Weg hinunter ins Rippachtal und auf der anderen Talseite wieder hinauf. Auf der Anhöhe verläuft die Route am Ochsenbildstock vorbei zum Röttinger Käppele. Über den Kreuzweg gelangt man zurück zum Ausgangspunkt.
Route D
Die 17 km lange, mit einer Amphore auf grünem Grund markierte Route startet am Friedhof von Röttingen und führt über die Tauberbrücke, Klingener Straße und Klinger Weg auf den Eulenberg. Über den Kreuzberg oberhalb der Kreuzkapelle gelangt man in einer Schleife zum Fuß des Kreuzwegs am Eulenberg. Anschließend wird Bieberehren durchquert und die Gollach überquert. Die Route verläuft nun entlang der Gollach und führt dann auf den Alten Berg zum Kunigundenstein und zur Kunigundenkapelle. Über Burgerroth gelangt man zum Aufstettener Gemeindewald „Weidig“ in dem sich einige Grabhügel befinden. Nach der Durchquerung von Aufstetten kommt man in das „Wässerholz“ (ebenfalls Gemeindewald), das eine Keltenschanze und einen Grabhügel beherbergt. Beim Verlassen des Waldes passiert man einen Bildstock und trifft in der Nähe des Ochsenbildstocks auf die Route C, die man bis zum Ausgangspunkt begleitet.
Hinweis
Die Archäologischen Wanderpfade werden aktuell kaum gepflegt. Da die Beschilderung möglicherweise lückenhaft ist, ist die Nutzung von Kartenmaterial oder einer Wander-App anzuraten.
ÖPNV
| Nächste Bushaltestellen: | Stalldorf/Ort, Röttingen/Marktplatz, Röttingen/Bahnhofstraße, Bieberehren/Sparkasse |
Siehe auch
Quellen und Weblinks
Kartenausschnitte
- Routen A und B von Stalldorf
- Routen C und D von Röttingen
