Spätkeltische Viereckschanze (Aufstetten)


Die Spätkeltische Viereckschanze ist ein Bodendenkmal in der Gemarkung des Röttinger Stadtteils Aufstetten.
Lage
Die Viereckschanze befindet sich westlich von Aufstetten im Gemeindewald „Wässerholz“. Sie ist eine Station auf der Route D der Archäologischen Wanderpfade. Vom nahegelegenen Waldweg weist ein Schild zur Viereckschanze.
Beschreibung
Die Viereckschanze liegt im Laubmischwald vor einem nach Süden abfallenden Hang. Die annähernd quadratische Anlage umschließt eine Fläche von 95 m x 85 m. Die Breite des umlaufenden Walles beträgt 5 m, seine Höhe 0,65 m. Die Breite des Spitzgrabens, der nur noch auf der Südost-, Südwest- und der einen Hälfte der Nordwest-Seite erhalten ist, beträgt 4 m, seine Tiefe 0,4 m. Die ursprüngliche, durch Grabungen festgestellte Tiefe betrug 2 m. Alle Ecken sind überhöht, und erreichen eine äußere Mächtigkeit von 2 m. Das Tor der spätlatènezeitlichen Viereckschanze liegt in der Mitte der Nordost-Seite und hat eine Breite von 2 m. Ein Zugang auf der Nordwest-Seite ist neueren Datums.
Siehe auch
Quellen
- Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Bodendenkmäler in Röttingen, Nr. D-6-6425-0070
- Björn-Uwe Abels: „Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Unterfrankens“, Verlag Michael Lassleben, Kallmünz, Opf. 1979, S. 184
- Informationstafel an der Viereckschanze
