St. Vitus (Hilpertshausen)

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Katholische Pfarrkiche St. Vitus in Hilpertshausen am Veiter Berg

Die katholische Pfarrkirche St. Vitus befindet sich am Veiter Berg im Unterpleichfelder Ortsteil Hilpertshausen.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Die katholische Pfarrkirche St. Vitus ist ein Saalbau mit eingezogenem Choraus den Jahren 1719 bis 1721 mit eingezogenem Chor und einem Dachreiter mit Glockendach als Kirchturm im Osten. Die Sakristei ist am Chorraum angebaut. Das Gebäude ist von einer Kirchhofmauer aus Bruchsteinmauerwerk aus dem 18. Jahrhundert umfriedet. Auf dem Friedhof befinden sich Grabmäler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Patrozinium[Bearbeiten]

Die Pfarrei ist St. Vitus (deutsch: Heiliger Veit) geweiht. Vitus (* in Mazzara auf Sizilien; † 303 auf Silzilien) ist einer der 14 Nothelfer und Märtyrer. Er wurde als zwölfjähriger Knabe mit seiner Amme Crescentia und seinem Lehrer Modestus in Öl gesotten. Das Patrozinium ist am 15. Juni.

Geläut[Bearbeiten]

Das Geläut der Kirche besteht aus zwei historischen Glocken. Eine davon wurde im Zweiten Weltkrieg für Kriegszwecke eingezogen, jedoch nicht mehr eingeschmolzen. Sie kehrte im Winter 1946/47 zurück. [1]

  • Große Glocke, Christusglocke, gegossen 1736, Schlagton fis', Durchmesser 66 cm, Umschrift: IN NOMINE IESU OMNE GENU FLECTATUR A(NN)O 1736, IHS-Monogramm und Herz mit drei Nägeln an der Flanke, darunter Umschrift: MANN LEÜTET IN DIE KIRCH MICH ALLHIER ZU S VEITH, DAMIT GEPRIESEN WERD DER HERR ZU IEDERZEIT, gegenüber die Gießerkartusche mit Umschrift: GOSS MICH IOHANN ADAM ROTH IN W(ÜRZBURG)
  • Kleine Glocke, Annaglocke, gegossen 1785, Schlagton a', Durchmesser 46,4 cm, Umschrift: S ANNA ORA PRO NOBIS A(NN)O 1785, Relief der Anna Selbdritt an der Flanke, Fries mit herzförmigem Rankenornament.

Innenraum[Bearbeiten]

Laut Aussage eines Ortskundigen stammen sowohl der Hochaltar wie auch die Kanzel aus dem Jahr 1724 vom Sommeracher Holzbildhauer Matthias Sporer.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Patrozinium[Bearbeiten]

Die Pfarrei ist St. Vitus (deutsch: Hl. Veit) geweiht. Vitus (* in Mazzara auf Sizilien, † um 304 in Lukanien) ist einer der 14 Nothelfer und Märtyrer. Patrozinium ist am 15. Juni.

Seelsorger (Auszug)[Bearbeiten]

Pfarrgebiet[Bearbeiten]

Das Pfarrgebiet der Pfarrei umfasst Hilpertshausen und Rupprechtshausen mit der Filialkirche St. Nikolaus (Rupprechtshausen), sowie zwei Aussiedlerhöfe.

Pfarreiengemeinschaft[Bearbeiten]

Die Pfarrei St. Vitus in Hilpertshausen gehört zur Pfarreiengemeinschaft Fährbrück.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Baudenkmäler in Unterpleichfeld, Nr. D-6-79-201-41
  • Robert Roos: Unterpleichfeld und was dazu gehört im kirchlichen und historischen Bereich. Gemeinde Unterpleichfeld, 2015, S. 112-126

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Robert Roos: Unterpleichfeld und was dazu gehört im kirchlichen und historischen Bereich. Gemeinde Unterpleichfeld, 2015, S. 123ff

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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