Koalitionskriege

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Die beiden Koalitionskriege von 1792 bis 1802 markieren den Beginn der Napoleonischen Kriege, die bis 1815 andauerten, um die Vorherrschaft in Zentraleuropa zwischen Frankreich und anderen europäischen Herrschern.

Erster Koalitionskrieg[Bearbeiten]

Schlacht von Würzburg

Der erste Koalitionskrieg (auch erster Revolutionskrieg) war die erste kriegerische Auseinandersetzung einer großen Koalition zunächst aus Preußen, Österreich und kleineren deutschen Staaten gegen das revolutionäre Frankreich zwischen 1792 und 1797. Höhepunkt in Mainfranken war die Besetzung Ochsenfurts durch General Jean-Baptiste Jourdan und die Schlacht von Würzburg im Jahr 1796, die Erzherzog Karl von Österreich für sich entschied.

Zweiter Koallitionskrieg[Bearbeiten]

Der Zweite Koalitionskrieg zwischen 1799 und 1802 wurde von einer Allianz aus Russland, Österreich und Großbritannien gegen das im Ersten Koalitionskrieg erfolgreiche revolutionäre Frankreich geführt. In Würzburg verteidigte Vincenz Dall'Aglio von Frankenfels als österreichischer Generalmajor die Festung Marienberg gegen anstürmende französisch-batavische Truppen Ende des Jahres 1800, mußte aber nach deren Belagerung und Einnahme der Altstadt kampflos weichen. Die Franzosen hielten die Stadt noch bis ins Jahr 1801 besetzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Carl Gottfried Scharold (Hrsg.), Tagebuch des k. u. k. österreichischen Generalmajors von Dall'Aglio über die Blocade und Belagerung der Festung Marienberg ob Würzburg und des dabei liegenden Stadttheils durch die gallo-batavischen Truppen im Jahre 1800., Archiv des Historischen Vereins für den Untermainkreis, Dritter Band, Erstes Heft, Würzburg 1835, S. 29 ff.

Weblinks[Bearbeiten]

Hinweise[Bearbeiten]