Jean-Baptiste Jourdan

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Marschall Jean-Baptiste Graf Jourdan

Jean Baptiste Graf Jourdan (* 29. April 1762 in Limoges; † 23. November 1833 in Paris) war französischer Marschall und Diplomat.

Militärische Laufbahn[Bearbeiten]

Jourdan trat bereits im Alter von 16 Jahren in die Armee ein und nahm am Unabhängigkeitskrieg in Nordamerika teil. Nach seiner Rückkehr wurde er 1790 Capitaine der Nationalgarde in Limoges und 1791 Bataillonschef der Nordarmee im ersten Koalitionskrieg und 1793 Divisionsgeneral. Im Frühjahr 1794 wurde er Oberbefehlshaber der Moselarmee und trieb die Österreicher über den Rhein zurück.

Zeugnisse in Stadt und Landkreis[Bearbeiten]

1795 brandschatzten Soldaten von Marschall Jourdan die Stadt Ochsenfurt. Nach der Niederlage in der Schlacht bei Amberg erlitt Obergeneral Jourdan 1796 auf dem Rückzug im Maintal zwischen dem 1. und 3. September eine zweite Niederlage in der Schlacht von Würzburg gegen kaiserlich-österreichische Verbände unter Führung von Erzherzog Karl von Österreich und legte daraufhin sein Kommando nieder.

Diplomatische Laufbahn[Bearbeiten]

1804 wurde Jourdan Konsul im Piemont/Italien und danach Militärgouverneur der Stadt Neapel. Am 6. August 1808 wurde er Generalstabschef in Spanien. Nach der Schlacht bei Waterloo schloss er sich den Bourbonen an und unterstützte König Ludwig XVIII. und später auch seinen Nachfolger Karl X. Nach der Julirevolution 1830 ernannte ihn König Louis-Philippe I. zu seinem Außenminister und ab August wurde er zum Gouverneur des Armeemuseums berufen.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]