Erlach

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Erlach
Ortstyp Stadtteil
Stadt Ochsenfurt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Einwohner 373
Eingemeindung 1. Januar 1972
Erlach
Schwarzenbergstraße

Erlach ist der nördlichst gelegene Stadtteil von Ochsenfurt im Landkreis Würzburg.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Erlach liegt nördlich von Ochsenfurt auf der Hochfläche des Maindreiecks und grenzt an den Landkreis Kitzingen. Die Kreisstraße WÜ 16/KT 4 führt nach Sommerhausen bzw. Kaltensondheim. Die Kreisstraße WÜ 52 führt an Zeubelried vorbei zur Staatsstraße 2270 nach Ochsenfurt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Religionen[Bearbeiten]

Prozession durch die Schwarzenbergstraße in Erlach (1931)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Georg Meyer-Erlach (* 10. September 1877 in Erlach; † 7. November 1961 in Würzburg) war ein deutscher Chemiker und Studentenhistoriker.
  • Theo Michel (* 30. Oktober 1933 in Erlach; † 27. Mai 2014 in Erlach) war ein Erlacher Urgestein und Heimatforscher.

Geschichte[Bearbeiten]

Urkundlich erwähnt wird Erlach erstmals 1148, wobei Fundstücke aus der jungneolithischen Zeit auf eine Besiedlung schon vor ca. 3500 Jahren schließen lassen. Aus den landwirtschaftlichen Gebäuden erhebt sich in der Ortsmitte das Wasserschloss Erlach. Es wurde 1151 von den Herren von Erlach erbaut. 1310 bezeugt eine Beurkundung durch Bischof Andreas von Gundelfingen die Bezeichnung von Erlach als Pfarrdorf und den Verkauf von Äckern und Wiesen eines Volko von Brozeltsheim (Prosselsheim) an das Kloster Heilsbronn. Weitere Besitzer waren die Herren von Seinsheim, die schließlich Dorf und Schloss an entfernte Verwandte, die Grafen von Schwarzenberg verkauften. Diese blieben bis zur Säkularisation die Dorfherren.

Sehenswertes[Bearbeiten]

Architektur[Bearbeiten]

Wasserschloss Erlach
Johanniskirche
► Siehe auch Baudenkmäler in Erlach

Naturschutzgebiet[Bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ehemalige Gastronomie[Bearbeiten]

Beherberungsbetriebe[Bearbeiten]

  • Heuhotel Fam. Schmidt (Schwarzenbergstraße 18) [1]
  • Pension Goldener Stern (An der Schloßmauer 24) [2]
  • Pension Juttas Stüble (Zum Mühlberg 6) [3]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Ort liegt an der Kreisstraße WÜ 16 und wird von der Kreisstraße WÜ 52 durchquert.

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Erlach/Ort
Eisenbahn.png Nächste Bahnstation: Winterhausen


Siehe auch[Bearbeiten]

Begriffsklärung.png Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Die gleichnamige Wüstung im Ochsenfurter Gau ist unter Erlach (Wüstung) aufgeführt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Reineldis Roth, Theo Michel: Erlach im Rahmen der Geschichte (aus Anlass der 850-Jahr-Feier). Erlach, 1998.
  • Theo Michel: Höfe und Häuser in Erlach von 1935 bis 2010. Erlach, 2010.
  • Theo Michel, Peter Högler: Ein Stück Erlacher Dorfgeschichte - 1922-1928. Erlach, 1991.
  • Theo Michel: Die Kriegstage in Erlach - Zeitzeugenberichte über das Kriegsgeschehen in Erlach März, April 1945 zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 50 Jahren. Erlach, 1996.
  • Theo Michel, Georg Hügelschäffer: Erinnerungen und Erlebnisse des Erlacher Altbauern Georg Hügelschäffer. Erlach, 1993.
  • Georg Meyer-Erlach: Erlach bei Ochsenfurt - die einzelnen Höfe und ihre Besitzer von 1624 bis 1936 - ein Stück Dorfgeschichte'. Erlach, 1936.

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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