Heilig-Geist-Kirche (Dürrbachtal)

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Kuratie Heilig-Geist in der Dürrbachau

Die katholische Heilig-Geist-Kirche aus dem Jahr 1958 befindet sich in der vorderen Dürrbachau. Ursprünglich war rund um die Kirche ein Neubaugebiet geplant. Diese Überlegungen wurden dann aber zu Gunsten eines ausgewiesenen Gewerbegebietes verworfen. Aus diesem Grunde liegt die Kirche etwas abseits des eigentlichen Kuratiegebiets.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Heilig-Geist-Kirche wurde auf Initiative des Weihbischofs Alfons Kempf erbaut. Geweiht wurde das Gotteshaus am 18. Mai 1958 durch Bischof Dr. Josef Stangl.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Der Bau ist in Form dreier Parabeln konstruiert, die Ziegelwände sind fensterlos gehalten. Der ovale Rotsandsteinquaderbau auf gerundetem Dreiecksgrundriß mit Stutzkuppel [1] aus Beton gilt architektonisch als Beispiel der Nachkriegsmoderne. Erhellt wird der Raum durch drei große Segmentfenster im Kuppelbereich. Planung und Bauleitung der Kirche erfolgten durch die Architekten Alois Giefer und Hermann Mäckler aus Frankfurt am Main.

Patrozinium[Bearbeiten]

Der Name erinnert an das Fest des Heiligen Geistes, der auf die Apostel herabkam, als diese in Jerusalem versammelt waren. Patrozinium ist das Pfingstfest.

Innenraum[Bearbeiten]

Das raumhohe Altarbild von Karl Clobes zeigt die Aussendung des Heiligen Geistes und den Kreuzweg. Julius Bausenwein schuf die Madonnenfigur mit dem herrschenden Kind.

Orgel[Bearbeiten]

Die 16-stimmige Orgel mit mechanischer Traktur erbaute Norbert Krieger.

Krypta[Bearbeiten]

Zur Krypta führen Treppen beiderseits des Altarraums. Sie wird für Werktagsmessen, Jugendgottesdienste, Trauungen und stille Andacht genutzt. Curd Lessig gestaltete hier die Fenster, welche die Sakramente der Kirche symbolisieren.

Kuratie[Bearbeiten]

Die katholische Kuratie Heilig Geist war zunächst Teil der Pfarrei St. Gertraud (Altstadt). Heute ist sie der Pfarreiengemeinschaft Dürrbachtal zugeordnet. Das Kuratiezentrum besteht aus Kirche, Pfarrhaus, Pfarrsaal und Kindergarten. Das Einzugsgebiet umfasst das Würzburger Hafengebiet und die Wohn- und Industriegebiete der Dürrbachau bis zur nördlichen Stadtgrenze.

Seelsorger (Auswahl)[Bearbeiten]

Pfarreiengemeinschaft[Bearbeiten]

PG Dürrbachtal.jpg

Die Kuratie gehört zur Pfarreiengemeinschaft Dürrbachtal.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Erläuterungen[Bearbeiten]

  1. Stutzkuppel: Kuppel, die an den Seiten senkrecht beschnitten ist

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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