Alfred Rost

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Msgr. Alfred Rost ( * 17. Dezember 1923 in Würzburg; † 31. August 2002 ebenda) war katholischer Geistlicher und Pfarrer von St. Gertraud (Altstadt) von 1977 bis 2000.

Geistliche Laufbahn

Als 18-Jähriger wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und als Soldat drei Mal verwundet. Nach dem Kriegsende studierte er Theologie. Am 4. Dezember 1949 weihte ihn Bischof Julius Döpfner zum Priester. Kaplan war Rost in Aschaffenburg, Erlenbach und in der Pfarrei Heiligkreuz (Zellerau), bevor er 1954 als Kuratus nach Aura im Sinngrund ging. Von 1958 bis 1963 war Rost Religionslehrer an der Berufsschule in Karlstadt und zugleich Pfarrverweser in Mühlbach. Seine erste Pfarrstelle trat er 1963 in Trappstadt an. 1968 wechselte er als Pfarrer nach Gerolzhofen. 1969 wurde er zum Dekan des Dekanats Gerolzhofen gewählt, nach der Neueinteilung der Dekanate 1975 wurde Rost stellvertretender Dekan von Schweinfurt-Süd.

Stadtpfarrer in Würzburg

Die Pfarrei Sankt Gertraud in der Würzburger Pleich betreute er von 1977 bis 2000. 1980 wurde er zum Prokurator des Dekanats Würzburg-Stadt ernannt. Von 1983 bis 2000 war er zusätzlich Verweser der Kuratie Heilig Geist, von 1984 bis 2001 Mitglied im Diözesansteuerausschuss. Zuletzt wirkte er als Seelsorger im Seniorenzentrum St. Thekla der Caritas.

Ehrungen und Auszeichnungen

1997 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. für seine Verdienste zum Monsignore.

Letzte Ruhestätte

Seine letzte Ruhe fand er im Priestergrab des Stadtdekanats Würzburg auf dem Würzburger Hauptfriedhof.

Siehe auch

Quellen

  • Direktorium der Diözese Würzburg, Gesamtausgabe 2020/2021, S. 155
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