Hotel Rebstock

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Best-Western Hotel Rebstock
Neubaustrasse Hotel Rebstock Historische Aufnahme.jpg

Das Hotel Rebstock ist ein traditionelles Stadt- und Tagungshotel der Best Western-Gruppe in der Würzburger Altstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Seit 1408 ist an dieser Stelle ein Gasthaus etabliert. Im Jahre 1558 soll im Hof zum Rebstock das am 15. April durchgeführte Attentat auf Fürstbischof Melchior Zobel von Giebelstadt geplant worden sein. [1] 1578 wurden die Traufhöhen der einzelnen Fachwerkhäuschen zu einem stattlichen Hof umgebaut. Den stattlichen Gasthof kaufte 1654 der Ratsherr Johann Wilhelm Balbus und ließ das große Wagentor zu einem frühbarocken Portal verkleinern. 1663 wurde das heutige Gebäude erstellt. 1737 wurde die Südfront mit der Stuckfassade mit Laub-, Muschel- und Rocaillenwerk von italienischen Stukkkateuren angebracht, die beim Bau der Residenz beschäftigt waren. 1792 wurde das Haus an Graf von Sickingen-Hohenburg, einen fürstbischöflichen Kammerherrn, veräußert. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war der Hof im Besitze des Freiherrn von Speth, der das Balbussche Wappen durch das Spethsche Wappen ersetzen ließ. Am 16. Dezember 1881 wurde das Anwesen in der Neubaustraße 7 [2] von Martin Brennfleck ersteigert. Er hat im Jahre 1911 sein Haus durch den Architekten Fritz Saalfrank restaurieren lassen. Die Fassade wurde nach der weitgehenden Zerstörung im Zweiten Weltkrieg anhand vorhandener Fotografien und Zeichnungen originalgetreu rekonstruiert und das Gebäude, ausgehend von einer erhaltengebliebenen Fassadenmauer [3] neuerbaut.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Das Gebäude hat eine dreigeschossige Fassade mit Giebel in Ecklage mit reicher Stuckgliederungen im Stil des Rokoko von 1737. Es ist zum Teil rekonstruiert und wurde in den Neubau von 1968 - 1970 einbezogen.

Namensgeber[Bearbeiten]

Namensgeber ist der ehemalige Hausbesitzer, Truchseß und Ritter Kuno von Rebstock.

Ambiente und Ausstattung[Bearbeiten]

  • Luxuriöses Interieur mit allen modernen Annehmlichkeiten.
  • Tagungs- und Kongressshotel mit entsprechendem Raumangebot
  • An das Haus angeschlossen ist ein großes Parkhaus

Gourmet-Restaurant Kuno 1408[Bearbeiten]

Der Name „Kuno 1408” erinnert an den ersten Besitzer Kuno von Rebstock und die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1408. Seit Ende April 2013 gibt es im Würzburger „Rebstock” erste Kostproben des Küchenchefs Benedikt Faust. Im Herbst 2013 erhielt das Restaurant einen Stern im Guide Michelin.

Anschrift[Bearbeiten]

HOTEL
BEST WESTERN PREMIER Hotel Rebstock
Neubaustraße 7
97070 Würzburg
Telefon: 0931 - 30930
Telefax: 0931 - 3093100
E-Mail: rebstock@rebstock.com

ÖPNV[Bearbeiten]

Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Neubaustraße


Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Stadelmayer-Gräter-Dettelbacher: Merian Reiseführer Mainfranken, Deutscher Taschenbuchverlag. München 1984, S. 131. ISBN 3-423-03720-2
  • Thomas Memminger: Würzburgs Straßen und Bauten. 2. Auflage, Gebrüder Memminger Verlagsbuchhandlung, Würzburg 1921, S. 281
  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Baudenkmäler in Würzburg, Nr. D-6-63-000-372

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans Schneider: Mit dem Pfund »Würzburg« auch in Zukunft wuchern. Seit Jahrhunderten eine gastliche Stadt mit besonderen Ansprüchen an ihre Besucher, in: 15 Jahrhunderte Würzburg, hrsg. von Heinz Otremba, Echter Verlag, Würzburg 1979, S. 410-418, S. 414
  2. Telephon-Anlage Würzburg: Verzeichniss der Sprechstellen, Nr. 1 - abgeschlossen am 30. September 1887, Königl. Universitätsdruckerei von H. Stürtz, Würzburg 1887, S. 11
  3. Paul Heinrich Otte: Ziel: Wiederherstellung der Schönheit der Stadt. Das Werden der neuen Stadtgestalt von 1948 bis 1978 - Würzburg ist wieder Würzburg geworden. In: 15 Jahrhunderte Würzburg. Hrsg. von Heinz Otremba, Echter Verlag, Würzburg 1979, S. 249-261; S. 251b

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …