Goßmannsdorf

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Goßmannsdorf
Ortstyp Stadtteil
Gemeinde Ochsenfurt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Höhe 245 m ü. NN
Kfz-Kennzeichen WÜ / OCH
Einwohner 1000
Fläche 621 ha
Eingemeindung 1. Januar 1972
Ortsmitte von Goßmannsdorf mit dem Schafbach
Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist
Heiligkreuzkapelle

Goßmannsdorf am Main liegt südöstlich von Würzburg zwischen Winterhausen und Ochsenfurt am linken Mainufer und wird vom Schafbach durchflossen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ursprünge von Goßmannsdorf am Main liegen weitgehend im Dunkeln. Goßmannsdorf wird zum ersten Mal um 840 in alten Aufzeichnungen erwähnt. Vom 14. bis ins 19. Jahrhundert hatte Goßmannsdorf eine geschlossene Dorfbefestigung, die aus einer Ringmauer mit drei großen und sieben kleinen Türmen bestand. Sie ist nur noch teilweise in ihrer alten Höhe erhalten. 1765 wurde die erste Synagoge erbaut. Juden wohnten bereits nachweisbar seit 1510 im Ort. 1815 kam Goßmannsdorf zum Königreich Bayern, das Schultheißenamt wurde aufgelöst und die Bürger wählten fortan einen Bürgermeister. Vorher hatten sich die Herren Zobel, von Geyer und das Domkapitel den Besitz des Dorfes geteilt.

Bei der 1972 anstehenden Gebietsreform entschieden sich die Goßmannsdorfer bei einer Bürgerbefragung für einen Zusammenschluss mit Ochsenfurt.

Erklärung des Gemeindenamens[Bearbeiten]

Alte Namensvarianten lauten auch Gotzbaldesdorf, Gozboldesdorf oder ähnlich (nach dem ältesten Grundherrn Gotzbald).

Religion[Bearbeiten]

Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Katholischer Kindergarten Goßmannsdorf, Am Dorfgraben

Vereine und Gruppierungen[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Ehemalige Gastronomiebetriebe[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Ort liegt direkt an der Bahnlinie Würzburg-Treuchtlingen und verfügt über einen Haltepunkt. Eine Ortsumgehung für den Durchgangsverkehr der Staatsstraße 2418 wurde am 06. Juni 2013 nach 42 Jahren Planung und Kosten von knapp 25 Millionen Euro eröffnet. Der bisherige beschrankte Bahnübergang (Er war der letzte auf dieser Strecke) wurde inzwischen zu Gunsten einer neu errichteten Bahnunterführung südlich des Haltepunktes geschlossen. Südlich des Ortes besteht die neu errichtete Mainbrücke (Goßmannsdorf) und die Staustufe Goßmannsdorf.

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestellen: Goßmannsdorf/Bahnhof, Goßmannsdorf/Grundschule
Eisenbahn.png Nächste Bahnstation: Goßmannsdorf


Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …