Kirchheim

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Kirchheim i. Ufr.
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Postleitzahl 97268
Höhe 277m ü. NN
Fläche 18,99 km²
Einwohner 2.148 (31. Dezember 2016) [1]
Bevölkerungsdichte 113 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 153
Anschrift Rathausstraße 2
97268 Kirchheim
Telefon 09366 - 9061-0
Telefax 09366 - 9061-60
E-Mail
Webseite www.kirchheim-ufr.de
1. Bürgermeister Björn Jungbauer
Wappen
Wappen Kirchheim.png
Rathaus von Kirchheim

Kirchheim i. Ufr. ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals urkundlich genannt wird Kirchheim im Jahr 742. In einer Urkunde aus dem Jahr 832 werden Schenkungen von Kirchheim an das Würzburger Benediktinerkloster St. Burkard erwähnt. Im August 1236 belehnt Gottfried von Hohenlohe durch den Abt des Benediktinerklosters in Würzburg mit der Vogtei über Kirchheim. Im 16. Jahrhundert übte dann das Adelige Ritterstift St. Burkard zusammen mit den Geyer von Giebelstadt zu Ingolstadt (bis 1601) die Vogtherrschaft über das Dorf aus. Danach gehörte Kirchheim zum Hochstift Würzburg und wurde 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert. 1805 wurde es Teil des Großherzogtums Würzburg und fiel mit diesem 1814 endgültig an das Königreich Bayern. Die heutige Gemeinde entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Wie aus der Wortendung -heim geschlossen werden kann, ist Kirchheim eine Ortschaft, die in Folge der fränkischen Landnahme im 5. oder 6. Jahrhundert gegründet wurde. Da die neue Ansiedlung sicherlich eine der ersten Kirchen in der Gegend besaß, wurde sie von den umliegenden Dörfern wohl „das Dorf mit der Kirche“ genannt, woraus sich später der Name Kirchheim ableitete.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

Geteilt von Blau und Rot; oben eine halbe silberne Lilie, unten drei silberne Spitzen.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Die silberne Lilie erinnert an die einstige Herrschaft des Würzburger Benediktinerklosters St. Burkard, das um 750 vom ersten Würzburger Bischofs Burkard als Andreaskloster gegründet wurde. Die blaue Feldfarbe ist die Farbe Mariens und steht für die besondere Verehrung der Gottesmutter. Die drei silbernen Spitzen in Rot sind der sogenannte Fränkische Rechen und stehen für das Hochstift Würzburg.

Ortsteile[Bearbeiten]

Zum namensgebenden Ort wurde 1978 die Gemeinde Gaubüttelbrunn eingemeindet.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die einheimische Wirtschaft ist geprägt von den Muschelkalk-Vorkommen in den Natursteinbrüchen rund um Kirchheim. Die Naturstein- und Steinmetzindustrie ist ein wichtiger Arbeitgeber der Gemeinde.

Religion[Bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Michael (alt) und St. Michael (neu) in Kirchheim
Neuer Haltepunkt Kirchheim

Vereine[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestellen: Kirchheim/Neue Bahnstraße, Kirchheim/Rothweg, Kirchheim/Kleinrinderfelder Straße
Eisenbahn.png Nächste Bahnstation: Kirchheim


Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zahlen & Fakten des Landkreises Würzburg auf www.landkreis-wuerzburg.de

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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