Regierungsbezirk Unterfranken

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Der Regierungsbezirk Unterfranken ist ein Verwaltungssprengel des Freistaats Bayern. Verwaltet wird der Regierungsbezirk durch die Regierung von Unterfranken, welche als Mittelbehörde den Ministerien der Staatsregierung nachgeordnet ist und ihren Sitz in Würzburg hat.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Untermainkreis war einer der historischen Kreise im Königreich Bayern. Er war von 1817 bis 1837 Vorläufer des heutigen Regierungsbezirks Unterfranken

Einordnung[Bearbeiten]

Unterfranken ist neben Mittelfranken und Oberfranken einer der drei fränkischen Regierungsbezirke Bayerns. Er liegt im Nordwesten des Freistaats und grenzt an die Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen. Amtlicher Gemeindeschlüssel für den Regierungsbezirk Unterfranken ist 096.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen-ufr.jpg

Blasonierung[Bearbeiten]

Unter rotem Schildhaupt, darin drei silberne Spitzen, gespalten von Blau und Rot; vorne eine schräg gelegte, von Silber und Rot gevierte und zweimal gekerbte Standarte an goldener Lanze, hinten ein sechsspeichiges silbernes Rad.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Die Bezirke nahmen erst zwischen 1957 und 1965 ein Wappen an. Das Wappen illustriert die wichtigsten Herrschaftsverhältnisse im Bezirk. Die drei silbernen Spitzen aus dem Wappen des Domkapitels und Hochstifts Würzburg sind heute das allgemeine Symbol für Franken. Die von Silber und Rot gevierte Standarte ist das Zeichen des Herzogtums Ostfranken, sie findet sich auch im Wappen der Stadt Würzburg. Das Rad erinnert an den Kurstaat und das Erzstift Mainz, das großen Einfluss im Untermaingebiet bis zum Ende des Alten Reichs 1803 hatte.

Untergliederung[Bearbeiten]

Der Regierungsbezirk Unterfranken umfasst heute drei kreisfreie Städte und neun Landkreise:

Kreisfreie Städte[Bearbeiten]

  1. Aschaffenburg
  2. Schweinfurt
  3. Würzburg

Landkreise[Bearbeiten]

  1. Landkreis Aschaffenburg
  2. Landkreis Bad Kissingen
  3. Landkreis Haßberge
  4. Landkreis Kitzingen
  5. Landkreis Main-Spessart
  6. Landkreis Miltenberg
  7. Landkreis Rhön-Grabfeld
  8. Landkreis Schweinfurt
  9. Landkreis Würzburg

Alt-Landkreise bis 1972[Bearbeiten]

Die folgende Gliederung der Landkreise galt bis zum 30. Juni 1972:

  • Landkreis Alzenau in Unterfranken
  • Landkreis Aschaffenburg
  • Landkreis Bad Brückenau
  • Landkreis Bad Kissingen
  • Landkreis Bad Neustadt an der Saale
  • Landkreis Ebern
  • Landkreis Gemünden
  • Landkreis Gerolzhofen
  • Landkreis Hammelburg
  • Landkreis Haßfurt
  • Landkreis Hofheim in Unterfranken

Anmerkungen:

  1. Der Landkreis Haßberge hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Haßberg-Kreis.
  2. Der Landkreis Main-Spessart hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Landkreis Mittelmain. Der Sitz der Kreisverwaltung befand sich in Lohr a. Main.
  3. Der Landkreis Rhön-Grabfeld hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Landkreis Bad Neustadt a. d. Saale.

Weitere Information:

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]