Bieberehren

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Bieberehren
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Röttingen
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen WÜ / OCH
Höhe 248 m ü. NN
Fläche 14,83 km²
Einwohner 937
Bevölkerungsdichte 63 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 118
Anschrift Hauptstraße 16, 97243 Bieberehren
Telefon 09338 - 578
E-Mail bieberehren@t-online.de
Webseite http://www.bieberehren.de
1. Bürgermeister Engelbert Zobel
Wappen
Wappen Bieberehren.png
Luftbild von Bieberehren
Siegelmarke der Gemeinde Bieberehren

Bieberehren ist eine Gemeinde im südlichen Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Röttingen.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Bieberehren liegt am Zusammenfluß der Gollach in die Tauber im südlichen Landkreis Würzburg an der Landesgrenze zu Baden-Württemberg.

Ortsteile[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Rathaus von Bieberehren

Die erste Erwähnung von Bieberehren datiert auf das Jahr 1103. Damals schenkte Dietmar von Röttingen dem Kloster Hirsau im Schwarzwald Besitz in Bieberehren. Bieberehren war einst Stammsitz des inzwischen erloschenen Adelsgeschlechtes von Biberern. Seit 1390 gehört die Gemeinde zum hochstiftisch-würzburgischen Amt Reichelsberg. Bischof Lamprecht von Bamberg tauschte die Reichelsburg und die Dörfer Baldersheim, Bieberehren, Burgerroth und Buch mit Bischof Gerhard von Schwarzburg gegen Burgebrach und den Würzburger Besitz in Ebermannstadt und Senftenberg. 1401 belehnte der Würzburger Bischof Johann I. von Egloffstein den Erbkämmerer Konrad von Weinsberg mit der Herrschaft Reichelsberg und der Burg, dem Markt Aub, halb Baldersheim, Burgerroth, Buch, Bieberehren, Hopferstadt, Gülchsheim und Stalldorf. 1516 kam die Burg mit dem Aussterben des Mannesstammes der Weinsberger an Katharina Gräfin von Königstein, geborene von Weinsberg, die die Reichelsburg 1521 an Fürstbischof Konrad II. von Thüngen für 49.000 Gulden verkaufte. Die Marktrechte, die Bieberehren ehemals besaß, sollen um 1870 an Herchsheim verkauft worden sein.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

In Silber ein schräg liegender roter Schlüssel; im roten Schildfuß drei silberne Spitzen.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Das Wappen ist von einem alten Dorfwappen abgeleitet, das auf einem Bildstock von 1595 überliefert ist. Es zeigt den Fränkischen Rechen als Hinweis auf die territoriale Zugehörigkeit zum Hochstift Würzburg. Aus dem Jahr 1630 ist der Abdruck eines Dorfsiegels überliefert, mit dem heiligen Petrus neben dem Fränkischen Rechen. Die Pfarrkirche von Bieberehren ist den beiden Heiligen Petrus und Paulus geweiht. Stellvertretend für Petrus steht dessen Attribut, der Schlüssel, im Gemeindewappen.

Religion[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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