Deutschland

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Staatswappen der Bundesrepublik Deutschland

Deutschland erstreckt sich in Mitteleuropa von der Nordsee bis an die Alpen und vom Rhein bis an die Oder und gehört zu den Gründungsstaaten der Montan-Union, dem Vorläufer der Europäischen Union.

Geographische Einordnung[Bearbeiten]

Deutschland ist mit über 80 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Europäischen Union und grenzt seit 1990 im Uhrzeigersinn an Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Bundeshauptstadt ist Berlin.

Bundesländer[Bearbeiten]

  • Baden-Württemberg
  • Freistaat Bayern
  • Berlin (seit 1990, zuvor Viermächte-Status)
  • Brandenburg (seit 1990, zuvor DDR)
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern (seit 1990, zuvor DDR)
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Freistaat Sachsen (seit 1990, zuvor DDR)
  • Saarland (seit 1957, zuvor neutrales Gebiet unter französischer Verwaltung)
  • Sachsen-Anhalt (seit 1990, zuvor DDR)
  • Schleswig-Holstein
  • Freistaat Thüringen (seit 1990, zuvor DDR)

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Als Geburtsstunde Deutschlands gilt der Sieg der gemeinsamen Truppen von Alemannen, Baiuwaren, Franken und Sachsen gegen die Ungarn auf dem Lechfeld südlich von Augsburg am 10. August 955. Der siegreiche Otto I. der Große wurde 962 zum ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation vom Papst gekrönt.

Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation[Bearbeiten]

Das sog. "Alte Reich" war ein im Mittelalter historisch gewachsener, traditionaler, hierarchisch gegliederter, nur lose integrierter Personen-, Rechts- und Leistungsverband sehr unterschiedlicher Glieder mit dem gewählten deutschen König bzw. Kaiser als Oberhaupt. Grundlage dieses Verbandes war zum einen das mittelalterliche Lehnswesen, das alle Reichsfürsten als Vasallen durch ein persönliches Treueverhältnis an Kaiser und Reich band und deren territoriale Herrschaftsrechte von Kaiser und Reich herleitete und legitimierte. Der Kaiser erhob Anspruch auf universale Schirmherrschaft über die gesamte Christenheit. Zum anderen beruhte der Zusammenhalt des Verbandes auf einer Reihe von gemeinsamen Institutionen, die sich in der Zeit der sog. "Reichsreform" oder "Verfassungsverdichtung" um 1500 herausbildeten, so der Fränkische Reichskreis. Wichtigstes Forum gemeinsamer politischer Beschlussfassung und Inszenierung des Reichsverbands waren die Reichstage, von denen zwischen 1136 und 1287 auch in Würzburg einige stattfanden.

Am 6. August 1806 endete das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Durch den Frieden von Lunéville werden die Verhältnisse durch Napoleon, der die deutsche Fürstenkoalition besiegt hatte, neu geordnet. Durch die Annektion des Reichsgebietes links des Rheins werden die weltlichen Herrscher in der Säkularisation mit geistlichen Fürstentümern entschädigt.

Deutsches Reich[Bearbeiten]

Deutsches Reich war der Name des deutschen Nationalstaates in den Jahren zwischen 1871 und 1945 und zugleich auch die staatsrechtliche Bezeichnung Deutschlands bis 1943. Das am 21. Januar 1871 gegründete Kaiserreich wurde als erster einheitlicher Nationalstaat aller Deutschen angesehen. Die historischen Epochen gliedern sich in das Deutsches Kaiserreich unter der Reichsverfassung Otto von Bismarcks, danach die wilhelminische Epoche mit den drei namengebenden Kaisern bis zum Ende des Ersten Weltkriegs, die Weimarer Republik und die Zeit des Nationalsozialismus.

Bundesrepublik Deutschland[Bearbeiten]

Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland begann mit dem Inkrafttreten des deutschen Grundgesetzes am 23. Mai 1949. Von Kriegsende bis zu diesem Zeitpunkt war Westdeutschland in Besatzungszonen der drei Siegermächte Frankreich, Großbritannien und den USA aufgeteilt. Zum 1. Januar 1957 trat das Saarland der Bundesrepublik bei, am 3. Oktober 1990 wurden durch den Beitritt der DDR nach Artikel 23 GG (Fassung vor 1990) die fünf neuen deutschen Länder dem Bund eingegliedert.

Staatswappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

Das Hoheitszeichen zeigt auf goldgelbem, unten spitz zulaufendem Wappenschild in zeichenhaft reduzierter Form den einköpfigen schwarzen Adler, den Kopf nach rechts gewendet, die Flügel offen, aber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge und Fänge von roter Farbe, den sogenannten Bundesadler.

Deutung[Bearbeiten]

Das Wappen ist identisch mit dem von Karl-Tobias Schwab 1926 entworfenen, ab 1928 gebräuchlichen Staatswappen des Deutschen Reichs in der Zeit der Weimarer Republik, dessen Adler noch als Reichsadler bezeichnet wird. Das Bundeswappen unterscheidet sich vom Bundesschild, dem den deutschen Bundesbehörden und der Bundeswehr für Dienstflaggen und Truppenfahnen vorbehaltenen Halbrundschild mit einer Variante des Bundesadlers.

Bundespräsidenten seit 1949[Bearbeiten]

Amtszeit Name Partei
1949 - 1959 Theodor Heuss FDP
1959 - 1964 Heinrich Lübke CDU
1969 - 1974 Gustav Heinemann SPD
1974 - 1979 Walter Scheel FDP
1979 - 1984 Karl Carstens CDU
1984 - 1994 Richard von Weizsäcker CDU
1994 - 1999 Roman Herzog CDU
1999 - 2004 Johannes Rau SPD
2004 - 2009 Horst Köhler CDU
2009 - 2010 Vakanz -
2010 - 2012 Christian Wulff CDU
seit 2012 Joachim Gauck parteilos

Deutsche Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Deutsche Partnerstädte und Partnergemeinden[Bearbeiten]

Stadt Aub[Bearbeiten]

Stadt Ochsenfurt[Bearbeiten]

Gemeinde Veitshöchheim[Bearbeiten]

Stadt Würzburg[Bearbeiten]

  • Suhl in Thüringen

Bundesweite Einrichtungen in Stadt und Landkreis Würzburg[Bearbeiten]

Aktuelle Dienststellen[Bearbeiten]

Ehemalige Dienststellen[Bearbeiten]

Forschungseinrichtungen von bundesweiter Bedeutung[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]