Rudolf Engert

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Rudolf (Rudi) Engert (* 1929; † 2004) gründete gemeinsam mit Theo Sebald 1962 eine Goldschmiedewerkstatt in Würzburg. Diese wird heute von seinem Sohn Markus Engert fortgeführt.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Rudi Engert stammte aus Gaubüttelbrunn. Er erlernte zunächst das Metalldrückerhandwerk und wurde Geselle in diesem Beruf. Anschließend durchlief er bei Josef Amberg in Würzburg eine Ausbildung zum Gold- und Silberschmied. Er legte die Meisterprüfung 1959 ab und gründete drei Jahre später mit Theo Sebald eine gemeinsame Werkstätte am Sternplatz. Hier wirkte er bis zur Übergabe des Betriebs an seinen Sohn Markus im Jahr 1998.

Sakrale Kunstwerke in Würzburg[Bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1975: Auszeichnung beim Cellini-Wettbewerb in Berlin
  • 1981: Bayerischer Staatspreis für die Werkstatt Engert und Sebald

Ritter vom Heiligen Grab[Bearbeiten]

Im November 1981 wurde Rudi Engert durch Großprior Dr. Franz Hengsbach in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen. Die Investiturfeier fand im Kölner Dom statt.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

  • 1970-1986 Obermeister der unterfränkischen Gold- und Silberschmiedeinnung
  • In der VKU wirkte Engert 12 Jahre als Schatzmeister, seit 1980 ist er Ehrenmitglied.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks und Quellen[Bearbeiten]

  • Main-Post: „Gold als Zeichen der Liebe“ (3. Oktober 2012)
  • Main-Post, 20. Mai 1994, zum 65. Geburtstag von Rudolf Engert
  • Main-Post, 17. November 1981, zur Investiturfeier der Ritter vom Heiligen Grab
  • Main-Post, 20. März 1981, Verleihung des Bayerischen Staatspreises an die Goldschmiede Engert und Sebald