Jagdschloss Mädelhofen

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Ehemaliges Jagdschloss Mädelhofen
Luftbild schräg von oben
Ehemaliges Jagdschloss Mädelhofen, Draufsicht

Das Jagdschloss Mädelhofen sollte als Fürstbischöfliches Jagdhaus erstellt werden, es wurde jedoch niemals fertig gebaut.

Geschichte[Bearbeiten]

Südöstlich von Mädelhofen nahe der heutigen Anschlussstelle Helmstadt der Bundesautobahn 3 bzw. Bundesstraße 468 sollte das Jagdschloss Mädelhofen entstehen, das 1724 von Balthasar Neumann für den Würzburger Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn geplant und errichtet werden sollte.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Geplant war die Errichtung eines zweigeschossigen Baus mit Mansardenwalmdach und ovalem Mittelrisalit. Am 18. August 1724 wurden nach dem Tod des Bauherrn Schönborn die Bauarbeiten eingestellt und der Rohbau 1725 bis auf die Grundmauern abgerissen.

Wiederentdeckung[Bearbeiten]

Während eines Routinefluges der Autobahnpolizei per Hubschrauber wurde das in Vergessenheit geratene Areal am 13. Juni 1990 zufällig wieder entdeckt und aufgrund der erstellten Luftbilder archäologisch ausgewertet. Die ansässigen Bauern hatten bereits früher immer von gefundenen Steinen berichtet. Nach der Sicherung ging der Grund und Boden in staatlichen Besitz über. Die Grundmauern des ehemaligen Jagdschlosses wurden restauriert und stehen heute unter Denkmalschutz.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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