Eyb (Adelsgeschlecht)

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Wappen derer von Eyb

Die Familie von Eyb ist seit 1165 als Teil des fränkischen Niederadels belegt.

Namensherkunft

Namensherkunft ist der Familienstammsitz Eyb ist heute Stadtteil von Ansbach.

Geschichte

Im 15. Jahrhundert teilte sich die Familie in zwei Hauptlinien, von denen eine im 19. Jahrhundert erlosch. Die Mitglieder der Familie Eyb standen regelmäßig im Dienste der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach und der Fürstbischöfe von Eichstätt. Im 16. Jahrhundert schloss sich die Familie der Reichsritterschaft an und bekannte sich teilweise zur Reformation. Im Königreich Bayern wurden 1813 alle noch blühenden Linien und deren Nachkommen in die Adelsmatrikel bei der Freiherrenklasse eingetragen. Die Familie blüht bis heute in mehreren Linien.

Wappen

Blasonierung

Das Stammwappen zeigt in Silber drei (2,1) rote Muscheln, mit dem Gelenk aufwärtsgekehrt. Auf dem gekrönten Helm ist zwischen zwei silbernen Flügeln der Kopf und der Hals eines naturfarbigen Pfauen mit goldenem Schnabel und Halsring. Die Helmdecke ist rot-silbern.

Wappendeutung

Das Wappen der Herren von Eyb bestand bis zum Jahre 1352 aus einem Pfauenhals auf Helm und Schild. Ludwig II. von Eyb, pilgerte 1341 ins gelobte Land und erhielt nach seiner Rückkehr vom Kaiser auf sein Ersuchen hin, da er der letzte seines Stammes sei, die Erlaubnis, für sich und seine Nachkommen ein neues Wappen zu führen: Drei Meermuscheln in Silber, weil er nach Palästina gezogen war, auf dem Helm eine goldene Krone, weil er des Kaisers treuer Diener gewesen war, und in der Krone einen halben Pfau mit Schwanenflügeln. Die Kaiserin, deren Hofmeister er war, verehrte ihm bei dieser Gelegenheit einen Ring mit einem Türkis und bedeutete ihm, dass der Pfau auf dem Helm den Ring zum steten Andenken um den Hals tragen solle.

Persönlichkeiten

Siehe auch

Quellen

  • Fee Freifrau von Eyb / Eugen Schöler: Eyb, Adelsfamilie, publiziert am 18.07.2011; in: Historisches Lexikon Bayerns Onlinefassung

Weblinks