Freiwillige Feuerwehr Greußenheim

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Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Greußenheim

Die Freiwillige Feuerwehr Greußenheim besteht in der Gemeinde Greußenheim seit dem Jahr 1869. Bestandteil der Wehr ist eine First Responder-Einheit.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Greußenheim[Bearbeiten]

Freiwillige Feuerwehr Greußenheim 1894 - 25-jähriges Jubiläum

vor 1869 - Gründungsjahr[Bearbeiten]

3. und 4. Januar 1838 : Einsatz der Greußenheimer Löschspritze beim großen Brand in Hettstadt

1869 - 1900[Bearbeiten]

Mitten in die schwere Zeit zwischen den beiden Kriegen (Bruderkrieg und Deutsch-Französischer Krieg) um 1866 und 1870 / 1871 fällt im Jahr 1869 die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Greußenheim. Durch die verheerenden Auswirkungen des Feuers hatten die Einwohner bereits in den zwei unheilvollen Bränden 1691 und 1732 ihr ganzes Hab und Gut verloren. Beide Male brannte das Dorf vollständig nieder. Lediglich drei Häuser wurden im ganzen Dorf beim zweiten Brand verschont. So taten sich im August des Jahres 1869, sicher nach vielen vorausgegangenen Beratungen, 70 Männer der Gemeinde zusammen und verpflichteten sich durch Unterschrift, freiwillig und ohne jede finanzielle Vergütung in den Dienst der Allgemeinheit zu treten.

Dies war eine ganz beachtliche Anzahl wenn man bedenkt, dass im Jahre 1867 Greußenheim gerade mal 476 männliche Einwohner hatte, wobei ein großer Teil davon Kinder, Jungendliche und Greise waren. Die Freiwillige Feuerwehr war der erste Verein, der in der Gemeinde Greußenheim gegründet worden war. Nach ihrer Bekanntgabe gelobten die 70 Wehrmänner durch Handschlag, allen Pflichten eines ordentlichen Mitgliedes der Freiwilligen Feuerwehr, sowie der Satzung des Vereins getreu nachzukommen und besonders im Einsatz unerschrocken und pflichtbewusst ihren Dienst zu verrichten. Hier die Namen:

Franz Michael Hetzer, Kaspar Scheiner III, David Schlötter, Michael Brönner, Friedrich König, Heinrich Hetzer, Bernhard Linz, Johann Hessenauer, Michael Klüg, Martin Brönner, Martin Kuhn, Martin Sundheimer, Aaron Linz, Kaspar Scheiner, Andreas Klüg, Georg Kahles, Georg Seubert, Michael Braunwart, Heinrich Zwießler, Franz Wolpert, Andreas Kleinschnitz, Georg Schön, Andreas Zorn, Johann Wolpert, Georg Platz, Johann Roth, Johann Kuhn, Georg Sundheimer, Johann Endres II, Michael Nickel, Joseph Roth, Kaspar Durmich, Kaspar Ciffner, Valentin Schlötter, Johann Huller, Georg Huller, Joseph Wolpert, Michael Schlötter, Joseph Schäd, Ludwig Neft, Kaspar Rummel, Johann Seufert, Karl Huller, Georg Endres III, Peter Kraus, Georg Link, Johann Endres II, David Schlötter, Wolfgang Wolf, Kaspar Sundheimer, Georg Rützel, Joh. Dietrich Kuhn, Michael Kleinschnitz, Georg Zorn, Vinzenz Lutz, Georg Wolf, Martin Schraut, Johann Endres, Joseph Schlötter, Michael Wolf, Lorenz Sundheimer, Joseph Rützel, Philipp Seubert, Kaspar Wolf, Georg Keller, Michael Schön, Georg Kuhn, Franz Wolf, Karl Seubert, Kaspar Brönner.

Am 14. Juli 1872 nahm die Freiwillige Feuerwehr Greußenheim an der feierlichen Eröffnung der Wasserleitung der Stadt Marktheidenfeld teil, an der auch die Wehren von Marktheidenfeld, Wertheim, Neustadt a.Main, Rothenfels, Uettingen und Helmstadt am Probebetrieb teilnahmen.

Im September 1879 wurde die junge Wehr zum ersten Mal zu einem Großbrand gerufen. Die Anwesen von Jakob Kohl, Johann Pfeifer, Joseph Bäumler, Georg Staus, Valentin Hetzer und Michael Klüg brannten lichterloh (Areal zwischen Haupt und Bäckerstraße). Unsere Wehr bestand ihre Bewährungsprobe glänzend und durfte stolz sein auf das hohe Lob, das ihr für vorzügliche, rasche und umsichtige Hilfeleistung von der königlichen Regierung von Unterfranken und Aschaffenburg ausgesprochen wurde. Bereits 4 Jahre später, 1883, musste die Wehr erneut ihr Können unter Beweis stellen. Sie schaffte es durch ihr rasches Eingreifen, das Feuer im Anwesen von Josef Hirn (heute Röthlein, Bergstraße) und Maria Anna Hessenauer schnell unter Kontrolle zu bringen. Ebenso leistungsstark zeigte sie sich im Jahr 1890, als die Anwesen Nr. 106, 107 und 136 den wütenden Flammen zum Opfer fielen, wobei unsere Wehr weit größeren Schaden verhindern konnte. Sehr hilfreich bei der Bekämpfung dieses Brandes war die 1888 neu beschaffte Saug- und Druckspritze mit Schlauchleitung, welche die Löscharbeiten erheblich beschleunigte und erleichterte. Herausragende Glanz- und Höhepunkte in der Geschichte der Greußenheimer Feuerwehr waren die großen Stiftungsfeste. Man kann sich heute noch die Begeisterung und den Stolz der Wehrmänner an ihrem 25-jährigen Gründungsfest im Jahre 1894 vorstellen, als sie ihre erste Fahne zur Weihe in die Kirche getragen haben. Ein Eintrag vom 6. Mai 1902 im ersten Protokollbuch weist aus, dass an diesem Tag eine gemeinsame Übung der freiwilligen Feuerwehr und der Pflichtfeuerwehr Greußenheim abgehalten wurde.

ab 1900[Bearbeiten]

Bewähren musste sich die Wehr wieder in den heißen Augusttagen des Jahres 1904, als ein Großfeuer 10 Häuser und Nebengebäude fast völlig zerstörte, bevor das Flammenmeer durch den heroischen und unermüdlichen Einsatz der Wehr und der Bevölkerung eingedämmt werden konnte. Im Kriegsjahr 1916 wurde beschlossen, die Pflichtfeuerwehr in jede stattfindende Übung mit einzubeziehen und sie an den Geräten auszubilden, um die im Kriegsdienst stehenden freiwilligen Wehrmännern zu ersetzen.

Aufgrund der finanziellen Notlage der Gemeinde wurde von Seiten der Feuerwehrführung beschlossen, dass Kommandant Kühnlein die erforderlichen 60 Tuchröcke aus seinen Privatmitteln bestreiten musste. Die Rückzahlung erfolgte jährlich aus der Gemeindekasse, nebst 4% Zins. Die Freiwillige Feuerwehr hatte Hornisten in ihren Reihen, die durch bestimmte Signale zum Einsatz, sowie zu den Übungen und den Versammlungen riefen. Bei einem Eintrag vom 12. Februar 1911 im Protokollbuch handelt es sich um einen Beschluss, neue Noten für Signale und Märsche zu beschaffen. Auch die mechanische Schubleiter ist in diesem Jahr beschafft worden. Der Erste Weltkrieg 1914 - 1918 rief alle wehrdienstfähigen Männer an die Front. Um im Brandfall gerüstet zu sein und die vorhandenen Geräte einsetzen zu können, entstand die Notwendigkeit Frauen in ihrer Bedienung auszubilden.

ab 1920[Bearbeiten]

Im Jahre 1926 musste unsere Wehr erneut einem Feuer zu Leibe rücken, das im Anwesen Dürrnagel (heute Winfried Staus, Hauptstraße) ausbrach. Seit diesem Jahr verfügt Greußenheim über eine Wasserleitung. Gleichzeitig wurde mit der Installierung der Wasserversorgung auch zwei Schlauchwagen mit Hydrantenanschluss in Dienst gestellt, um die Saug- und Druckspritze zu ersetzten. Als weitere Verbesserung der technischen Ausrüstung erhielt Greußenheim am 25. September 1937 eine Motorspritze der Marke Magirus-Deutz. Die neue Motorspritze wurde bei einer Generalprobe unter Leitung eines Ingenieurs und des Oberbrandmeisters vorgeführt und anschließend der Gemeinde übergeben. Man war sehr stolz auf das neue Hilfsmittel, denn es war eine der ersten Motorspritzen im Landkreis Würzburg. Der folgende Auszug dokumentiert eine Anzahl von Bränden und Unglücksfällen bei denen die Freiwillige Feuerwehr immer wieder ihre Hilfsbereitschaft und ihr Können unter Beweis gestellt hat.

ab 1950[Bearbeiten]

Freiwillige Feuerwehr Greußenheim Fahnenweihe 1957

Wesentlich erfreulicher war die Einweihung der zweiten Vereinsfahne im Jahr 1959 beim 90 jährigen Stiftungsfest und weitere technische Verbesserungen, wie die Installierung der Sirene Ende der 50er Jahre und die spätere Erweiterung auf Funkalarmierung, die die Einsatzgeschwindigkeit verbesserten.

  • 1957: Einweihung der zweiten Vereinsfahne

ab 1960[Bearbeiten]

Im Jahr 1962 wurde die Beschaffung eines Tragkraftspritzenanhängers durchgeführt, was eine verstärkte Ausbildung der Wehr nötig machte. Im Rahmen dieser Ausbildung wurde auch erstmalig die Leistungsprüfung „Löschangriff“ mit zwei Gruppen durchgeführt. Die Verleihung der erworbenen Abzeichen erfolgte in einem festlichen Rahmen, beim neu eingeführten Gartenfest. Seit dieser Zeit nehmen in regelmäßigen Abständen Kameraden/ innen an der Leistungsprüfung „Löschangriff“ teil.

ab 1980[Bearbeiten]

Da die Unterbringung in der alten Schule bei weitem nicht mehr ausreichte, wurde der Wehr 1980 das neu errichtete Feuerwehrgerätehaus am Heinrich-Horn-Platz mit integrierter Schlauchwaschanlage und Schrägtrocknung übergeben. In den Jahren 1984 und 1985 erfreute sich die Wehr eines starken Zuwachses durch 39 jugendliche Feuerwehranwärter. Alle Jugendliche wurden für die erstmals durchgeführte Jugendleistungsprüfung und einem Wissenstest ausgebildet, die sie mit Bravur bestanden. Im Jahre 1985 kam es nochmals, bedingt durch eine Gesetzesänderung zu einer wesentlichen Neuerung. Diesmal jedoch nicht im technischen Bereich, sondern innerhalb der Vereinsstruktur. Zum ersten Mal wurde der 1. und 2. Vorsitzender aus den Reihen der Mitglieder gewählt. Bisher führte der erste Bürgermeister nicht nur die Dienstaufsicht über die öffentliche Einrichtung Feuerwehr aus, sondern agierte auch als ihr Vorstand. In Folge der Umstrukturierung wurde der Verein ins Vereinsregister eingetragen, um den Vorstand aus der persönlichen Haftung zu nehmen. Die zunehmende Gefährdung, durch immer giftiger werdende Brandgase und andere Umweltgifte, erforderte eine verbesserte Schutzausrüstung. Deshalb wurde im Jahr 1987 das heute noch im Einsatz stehende Löschgruppenfahrzeug „LF8“ beschafft. Mit Umluft, unabhängigen Atemschutzgeräten und weiterer technischer Hilfeleistungsausrüstung war man in der Lage, die neuen Aufgaben zu bewältigen. Um die Kameraden an den neu beschafften Geräten gezielt ausbilden zu können, wurde die Mannschaft in vier selbständige Gruppen aufgegliedert.

  • Im Jahr 1988 durfte unsere Wehr die Führungsdienstgrade des Landkreises Würzburg sowie die Kommandanten und Führungskräfte aller Gemeinden und deren Ortsteile zum Kreisfeuerwehrtag in Greußenheim begrüßen.
  • 1987: Abholung des LF8

ab 1990[Bearbeiten]

  • 1991 wurde ausschließlich aus Vereinsmitteln ein gebrauchter Ford Transit gekauft, den freiwillige Helfer in Eigenleistung zu einem Mehrzweckfahrzeug ausbauten.
  • 1999 beschaffte die Gemeinde unseren „LF8“, einen hydraulischen Rettungssatz bestehend aus Motorpumpe, Spreizer, Schneidgerät und Rettungszylindern. Der Verein steuerte zusätzlich einen Pedalschneider bei.
  • 2000 wurden in der Generalversammlung erstmals 5 Frauen in die Freiwillige Feuerwehr aufgenommen. Sie beteiligten sich, zusammen mit drei weiteren Gruppen, noch im gleichen Jahr an der ersten Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“. Weiter belegte im Jahr 2000 unsere Jugend bei der Deutschen Jugendleistungsprüfung eine hervorragende Platzierung.
  • 2001: Als komplett neuer Aufgabebereich innerhalb der Feuerwehr wurde im Jahr 2001 die First Responder Gruppe (HVO) in Dienst gestellt. Die materielle Ausstattung der Gruppe wurde dabei ausschließlich durch Spenden (ca. 7.500,- DM) einzelner Firmen finanziert. Um den Zeitintervall zwischen einem medizinischen Notfall und dem Eintreffen des Notarztes zu verkürzen, rückt unsere Gruppe bei jährlich weit mehr als 30 Einsätzen aus. Mit viel Dank und Anerkennung werden diese Einsätze von der Bevölkerung gewürdigt.
  • 20022005: Eine große Herausforderung stellte die Planung und Bauphase des jetzigen Feuerwehrgerätehauses dar. Sie erstreckte sich über die Jahre 20022005.
    • 26. Oktober 2002: Spatenstich zum Neubau des Feuerwehrhauses Greußenheim
    • Juli 2003: Richtfest
    • 29. Mai 2005: Das Gemeinschaftswerk konnte seiner Bestimmung übergeben werden.
  • Zur Ergänzung der Ausrüstung erwarb man 2003 ein gebrauchtes Löschgruppenfahrzeug, LF16, mit integriertem Wassertank. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rd. 23 Mann starke Jungfeuerwehr lernt, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen.
  • 2009 feierte die Wehr ihr 140-jähriges Stiftungsfest.
  • 2013: Neuer Ford Transit als MFZ
  • Im Frühjahr 2016 wurde das alte Löschgruppenfahrzeug 16 (Baujahr 1977) der Wehr durch ein fabrikneues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 ersetzt. Die Fahrzeugbeschaffung erfolgte gemeinsam mit der Gemeinde Erlabrunn (siehe FFW Erlabrunn).
  • 2019 : Die Freiwillige Feuerwehr Greußenheim feierte vom 29. Juni bis 1. Juli 2019 das 150-jährige Stiftungsfest im Festzelt am Feuerwehrhaus.

Einsätze[Bearbeiten]

  • März 1951 Scheunenbrand beim Gutshof von Rümker
  • Januar 1965 bei einem Großbrand bei A. Fersch, J. Hetzer, K. Öchsner H. Hebling
  • 1965 Großbrände in Roßbrunn und Mädelhofen
  • von 1967 - 1976 10 Flächen- und Waldbrände
  • August 1978 bei einem Werkstattbrand bei K. Freudenberger
  • von 1979 - 1984 mehrere Kleinbrände und Technische Hilfeleistungen
  • Februar 1985 Zimmerbrand bei Sendelbach Linus
  • im November 1988 Scheunenbrand in Uettingen
  • von 1989 - 1991 mehrere Kleinbrände und Technische Hilfeleistungen
  • September 1991 Wohnhausbrand bei H. Beck
  • August 1994 Küchenbrand in der Geisberghalle
  • von 1995 - 1998 mehrere Klein-und Mittelbrände sowie mehrere Technischen Hilfeleistungen
  • 1999 THL - Autounfall Richtung Leinach, Zimmerbrand in Unterleinach
  • von 2000 - 2004 mehrere Klein-und Mittelbrände sowie mehrere Technischen Hilfeleistungen
  • Juli 2005 Brand in der Bäckerstraße
  • von 2006 - 2007 mehrere Klein-und Mittelbrände sowie mehrere Technischen Hilfeleistungen
  • März 2008 Wohnhausbrand in Hettstadt sowie weitere Einsätze
  • Januar 2009: Scheunenbrand in Unterleinach sowie Brände in Leinach, Hettstadt und Uettingen, sowie mehrere THL Einsätze
  • Oktober 2010: Lagerhallenbrand für Holz in Unterleinach, weitere Brände in Leinach, sowie mehrere THL Einsätze
  • Mai 2011: Wohnhausbrand in Greußenheim, weitere Brände in Leinach, Hettstadt und [[Remlingen
  • Juni 2012: Großbrand Biohof Remlingen sowie weitere THL Einsätze
  • März 2013: Wohnhausbrand in Hettstadt, weitere Brände in Leinach, Uettingen und Greußenheim
  • März 2014: Großer Komposthaufenbrand in Hettstadt sowie weitere Brände in Hettstadt und Greußenheim
  • Mai 2015: Wohnhausbrand in Hettstadt, weitere Brände in Hettstadt und Greußenheim sowie mehrere THL Einsätze
  • März 2016: Dachstuhlbrand in Hettstadt, weitere Brände in Hettstadt und Greußenheim
  • Februar 2017: mehrere Kleinbrände in Greußenheim sowie mehrere THL Einsätze
  • Januar 2018: Wohnhausbrand in Greußenheim

Daten und Fakten[Bearbeiten]

  • Mitglieder gesamt: 204
  • Aktive Mitglieder: 60
  • Aktive Führungsdienstgrade: 11
  • Aktive Maschinisten: 13
  • Aktive Atemschutzträger: 14
  • Aktive First Responder: 10
  • Feuerwehranwärter: 10

Fahrzeuge[Bearbeiten]

MZF[Bearbeiten]

Mehrzweckfahrzeug
Florian Greußenheim 11/1
Fahrgestell: Ford Transit
Umbau: Hensel Fahrzeugbau
Baujahr: 2013
Fahrzeug der First Responder-Einheit

HLF 20[Bearbeiten]

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20
Funkrufname: Florian Greußenheim 40/1
Fahrgestell: MAN TGM 15.290
Aufbau: Rosenbauer
Baujahr: 2016

LF 8[Bearbeiten]

Löschgruppenfahrzeug 8/II mit Zusatzbeladung THL
Funkrufname: Florian Greußenheim 48/1
Fahrgestell: Mercedes-Benz
Aufbau: Ziegler
Baujahr: 1987

Feuerwehrgerätehaus[Bearbeiten]

Das Feuerwehrgerätehaus befindet sich in der Ecke Leinacher Straße 1, Adam-Stegerwald-Straße. Es handelt sich um ein Niedrigenergiehaus mit Hackschnitzelheizung.

150-jähriges Stiftungsfest[Bearbeiten]

Von Samstag, 29. Juni bis Montag, 1. Juli 2019 feierte die Freiwillige Feuerwehr Greußenheim ihr 150-jähriges Stiftungsfest und auch das 35-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr.

Gefeiert wurde dies mit einem attraktiven Programm und kulinarischen Leckerbissen für alle Generationen im Festzelt unmittelbar neben dem Gerätehaus. Die „Jungen Franken“ des Musikvereins Greußenheim sorgten dabei am Samstag ab 19.00 Uhr für Stimmung. Traditionell präsentierte sich die Feuerwehr am Sonntag, 30. Juni um 13.30 Uhr der Bevölkerung beim Festzug. Neben zahlreichen Gastvereinen und Nachbarwehren hatten sich hierzu auch Abordnungen der Patenwehren aus Erlabrunn und Unterleinach angekündigt. Zum Fest-Ausklang am Montag, 1. Juli heizten die „Bavarian Beat Boys“ dem Publikum zusätzlich zu den tropischen Temperaturen nochmals ein.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Broschüre 140-jähriges Stiftungsfest Freiwillige Feuerwehr Greußenheim
  • Intelligenz-Blatt des Kreises Unterfranken und Aschaffenburg vom 11.Januar 1838, S. 434 f.
  • Fränkisches Volksblatt Nr. 165 vom 17. Juli 1872

Weblinks[Bearbeiten]

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