Helmstadt

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Helmstadt
Ortstyp Markt
Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 301 m ü. NN
Fläche 22,8 km²
Einwohner 2.603
Bevölkerungsdichte 113 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 144
Postleitzahl 97264
Anschrift Im Kies 8, 97264 Helmstadt
Telefon 09369-9079-79
E-Mail bgmhelmstadt@vgem.helmstadt.bayern.de
Webseite www.helmstadt-ufr.de
1. Bürgermeister Edgar Martin
Wappen
Wappen Helmstadt.png
Kirchturm von St. Martin
Rathaus der Marktgemeinde
Hans-Böhm-Denkmal

Helmstadt ist eine Marktgemeinde im Landkreis Würzburg und Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt. Die Gemeinde umfasst die Gemarkungen Helmstadt und Holzkirchhausen.

Ortsteile[Bearbeiten]

Neben Helmstadt gehört noch die ehemalige Gemeinde Holzkirchhausen zur Marktgemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

772 wird Helmstadt erstmals in einer Urkunde des Klosters Fulda erwähnt. 815 wird Helmstadt als Eigentum des Klosters Fulda im Vertrag von Retzbach bestätigt. Um 1130 erhalten die Grafen von Wertheim das Vogteirecht über die Gemeinde. 1291 wird die Pfarrei Helmstadt erstmals urkundlich erwähnt. Während einer Fehde zwischen dem Deutschen Orden und dem Grafen Johann von Wertheim werden 1466 die Dörfer Helmstadt, Roßbrunn und Uettingen niedergebrannt. Nach dem Aussterben der Grafen von Wertheim 1556 wird Nikolaus Haas Dorfherr. Helmstadt erhält 1590 sein Dorfsiegel und ein Gerichtsbuch. 1664 erhält Christoph Andreas Imhoff, Neffe des letzten Dorfherren Haller, Helmstadt als Lehen. Am 1. Oktober 1770 erhält Helmstadt das Marktrecht. Das Rittergut der Freiherren von Imhoff fiel nach der Mediatisierung 1806 durch das Großherzogtum Würzburg mit diesem 1814 an Bayern. am 26. Juli 1866 fand im Rahmen des Deutschen Krieges zwischen Preussen und dem Königreich Bayern das Gefecht bei Helmstadt statt, bei dem Ludwig III. von Bayern verwundet wird. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Helmstadt gehört seit der Landkreisreform am 1. Juli 1972 zum Landkreis Würzburg. Zuvor gehörte Helmstadt zum aufgelösten Alt-Landkreis Marktheidenfeld. 1978 wird die Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt für die Gemeinden Helmstadt, Holzkirchen, Neubrunn (bis 1980), Remlingen und Uettingen mit Sitz in Helmstadt gegründet.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

In Gold drei, zwei zu eins gestellte, sechsblättrige rote heraldische Rosen, dazwischen eine waagrechte blaue Keule.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Die Rosen sind dem Wappen der Grafen von Wertheim entnommen, die auf Burg Helmstadt ihren Amtssitz als Vögte hatten. Die Herkunft der als Keule bezeichneten Wappenfigur ist unklar, sie wird als örtliches Beizeichen angesehen.

Namensgeber[Bearbeiten]

Der Ortsnamen leitet sich von dem Personennamen Halabing ab.

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Hotel[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Helmstadt ist durch die Anschlussstelle Helmstadt der Bundesautobahn 3 hervorragend an das bundesdeutsche Fernstraßennetz angebunden. Über die Bundesstraße 468 besteht auch Anschluß an die Bundesstraße 8.

ÖPNV[Bearbeiten]

Buslinie 472 Würzburg - Böttigheim im Verkehrsverbund Mainfranken.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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