Remlingen

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Remlingen
Ortstyp Markt
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 261 m. ü. NN
Fläche 20,44 km²
Einwohner 1.518
Bevölkerungsdichte 74 Einwohner je km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 177
Anschrift Marktplatz 1
97280 Remlingen
Telefon 09369-2315
Telefax 09369-2315
E-Mail rathaus@remlingen.de
Webseite http://www.remlingen.de
1. Bürgermeister Klaus Elze
Wappen
Wappen Remlingen.jpg
Ortsansicht
Rathaus in der Ortsmitte von Remlingen
Ehemaliges Schulhaus

Remlingen ist eine Marktgemeinde im Landkreis Würzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt.

Geographie[Bearbeiten]

Der Markt Remlingen wird von der Bundesstraße 8 und der Kreisstraße 61 tangiert und grenzt an den Landkreis Main-Spessart.

Ortsteile[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf Remlingen, früher auch Romininga, Remeningen oder Remblingen genannt, wurde zum ersten Mal 839 unter dem Abt Rabanus Maurus von Fulda erwähnt, der mit dem Gaugrafen Boppo von Henneberg einen Gütertausch vornahm, wobei Grafschaftsgüter in Remlingen an den Abt übergingen. Auf die Vermittlung von Graf Johann I. von Wertheim erhielt Remlingen 1375 vom späteren König Wenzel IV. die Marktrechte. Remlingen war im Mittelalter ein wichtiger Marktflecken. Es befanden sich hier die Herrschaftsgerichte der Adelshäuser Löwenstein-Wertheim und Castell-Remlingen und des Hochstifts Würzburg, die im Reichsdeputationshauptschluss 1803 sowie in der Mediatisierung zwischen Bayern, Baden und dem Großherzogtum Würzburg geteilt wurden, bis 1810 ganz Remlingen Teil des Großherzogtums wurde, mit dem es 1814 an Bayern fiel. Remlingen gehört seit 1972 zum Landkreis Würzburg. Zuvor war die Gemeinde Teil des im Zuge der Gebietsreform aufgelösten Alt-Landkreis Marktheidenfeld.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

In Silber auf grünem Dreiberg ein Weinstock mit zwei goldenen Trauben und grünen Blättern.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Aus dem frühen 18. Jahrhundert stammt das älteste bekannte Gerichtssiegel mit Weinstock und Berg. Das Bild stellt den seit alters her betriebenen Weinbau am Remlinger Höhberg dar. Nachdem die Gemeinde 1835 eine Wappenabbildung ohne Farbangaben eingereicht hatte, wurde das Wappen ministeriell genehmigt.

Religion[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Remlinger Eierlauf (am Ostermontag, erstmals im Jahr 1738)
  • Der Weihnachtsmarkt am 3. Adventssonntag .
  • Saatmarkt im September
  • Reitturnier an Pfingsten

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Weinbau[Bearbeiten]

Der auf Remlinger Gemarkung liegende Remlinger Höhberg ist einer der ältesten Weinberge Frankens, erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 839.

Straßenanbindung[Bearbeiten]

An Remlingen führt die Bundesstraße 8 vorbei. Der Ortsteil Holzmühle wird von der Staatsstraße 2310 durchfahren, der Ortsteil Höhberg-Hüterhaus von der Kreisstraße Wü 59 tangiert.

ÖPNV[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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