Renate Jung

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Oberbürgermeister Christian Schuchardt überreicht der Künstlerin Renate Jung in der Grafeneckartstube des Würzburger Rathauses die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Renate Jung (* 1943 in Sinsheim-Hilsbach) ist eine Würzburger Künstlerin und bekannt für ihre Fassadenmalerei.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Renate Jung studierte ab 1972 an der Würzburger Werkkunstschule bei Wolfgang Lenz und Leo Dittmer, später unter anderem bei Werner Tübke in Leipzig. Sie unterrichtet als Dozentin für Malerei an der Volkshochschule Würzburg und privat eine große Zahl an Schülerinnen und Schülern. Jung, die in Würzburg und Südfrankreich lebt und arbeitet, stellte als erste deutsche Malerin auf Einladung des Berufsverbands bildender Künstler der Mongolei in Ulan-Bator aus.

Genre[Bearbeiten]

Ihr Werk umfasst Kunst am Bau, Wandmalerei, Tafelbild, Zeichnung, Grafik, Aquarell, Plastik und insbesondere Porträts von „strotzendem, voluminösem“ [1] Charakter. Jung ist Porträtistin für Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie für Privatbildnisse. Ihr breit gefächertes Oeuvre umfasst auch Druckgrafiken oder Bronze-Plastiken.

Werke im Raum Würzburg[Bearbeiten]

Unter anderem schuf Renate Jung folgende Werke, die im öffentlichen Raum Würzburgs und seines Landkreises zu sehen sind:

Im Obergeschoß des Rathauses sind ihre Portraits des Altoberbürgermeisters Jürgen Weber und des ehemaligen Oberbürgermeister Dr. Franz Stadelmayer in der Galerie ausgestellt. Ferner sind Bilder von Renate Jung im Siebold-Museum zu sehen.

Ausstellungen[Bearbeiten]

Bundesweit
  • Würzburg: Otto-Richter-Kunsthalle
  • München: Haus der Kunst
  • Berlin: Thomas-Dehler-Haus
  • Karlsruhe: Prinz-Max-Palais
  • Hamburg: Elb-Art
International
  • Japan: Ōtsu-Kyoto
  • Mongolei: Ulan Bator
  • Südafrika: Durban
  • Burkina Faso: Ouagadougou
  • Polen: Rawicz, Breslau und andere
  • China: Shanghai, Art-Fair

Buchillustrationen[Bearbeiten]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Otto Schmitt: Versuch einer Darstellung zeitgenössischer Kunst in Würzburg, in: 15 Jahrhunderte Würzburg. Eine Stadt und ihre Geschichte., hrsg. von Heinz Otremba, Echter Verlag, Würzburg 1979, S. 449b-460b, S. 454 f.

Literatur[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Presseartikel der Stadt Würzburg zur Verleihung der Bundesverdienstmedaille vom 20. Januar 2016

Weblinks[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Renate Jung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.