Rimpar

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Rimpar
Ortstyp Markt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 249 m ü. NN
Fläche 36,42 km²
Einwohner 7.752 (31. Dez. 2009)
Bevölkerungsdichte 213 Einwohner je km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 180
Anschrift Schlossberg 1
Telefon Tel. 09365 8067-0
Telefax Fax 09365 8067-35
E-Mail rathaus@rimpar.de
Webseite http://www.rimpar.de/
1. Bürgermeister Burkard Losert
Wappen
Wappen Rimpar.png
Schloss Grumbach in Rimpar
Schloßmühle Rimpar
Brunnen in der Austraße
kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul
Gasthaus zum Stern in Rimpar

Die Gemeinde Rimpar liegt im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern.

Geschichte[Bearbeiten]

Während der Zeit des Bauernkrieges gehörte Rimpar zu den Gütern Wilhelm von Grumbachs und war daher mit in die Auseinandersetzungen um das Hochstift Würzburg verwickelt: So wurden die Burg verwüstet und die Kirche durch Feuer zerstört. Nach dem Tode Wilhelms geriet sein Sohn Konrad in Abhängigkeit vom Bistum Würzburg und war deshalb 1593 gezwungen, Burg und Dorf an den Fürstbischof Julius Echter zu verkaufen. Echter leitete eine Zeit der regen Bautätigkeit ein, in der die Burg zum Jagdschloss ausgebaut und die Pfarrkirche renoviert wurde. Die Zehnt des Hochstiftes Würzburg wurde zunächst nach der Säkularisation 1802 zugunsten Bayerns, dann 1806 Ferdinand III. zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen. 1814 fielen diese Abgaben wieder Bayern zu. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Marktgemeinde.

Mindestens seit dem 19. Jahrhundert waren jüdische Familien im Ort ansässig. Sie bildeten eine jüdische Gemeinde und errichteten am Marktplatz 9 eine Synagoge.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Rimpar wird im 11. Jahrhundert erstmals erwähnt. Die dortige Bezeichnung lautet Rintburi, zu hochdeutsch „Ort am Viehstall“.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

In Gold aus roter Zinnenmauer wachsend drei rote Rosen an grünen Stielen.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Der Rosenstrauch ist dem Wappen der Grumbach-Wolfskeel entnommen, einer Seitenlinie der Wolfskeel, die 1328 die Burg Grumbach erworben hatten und sich nach ihr benannten. Die Familie ist 1613 ausgestorben. Die Zinnenmauer stellt als Burg- und Schlosssymbol das Schloss Grumbach dar, das der Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (1573 bis 1617) im Jahr 1593 erworben hatte und zur Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe ausbauen ließ.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Rimpar liegt im Tal der Pleichach und wird von der Staatsstraße 2294 in Nord-/Süd-Richtung durchquert.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Durch die Gebietsreform der 1970er Jahre gehören die zum Teil früher selbständigen Gemeinden als Ortsteile zu Rimpar:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schloss Grumbach[Bearbeiten]

Das Schloss Grumbach ist eine Burg in Rimpar aus dem 14. Jahrhundert. Die Zwei-Flügel-Burg wurde im 14. Jahrhundert unter dem Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn an der Stelle einer früheren, zerstörten Anlage erbaut und diente zunächst als Jagdschloss und dann bis bis in das 18. Jahrhundert als Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe. Zentrum ist ein 56 m hoher Bergfried über dem alten Burghof. Heute befindet sich in dem Schloss ein Handwerker-Museum und Ausstellungsräume. Das Schloss befindet sich seit 1980 im Besitz der Gemeinde Rimpar, die es zum Teil als Rathaus nutzt und zum Teil als Restaurant vermietet hat (mit einem beachtlichen Rittersaal). Die ehemalige Gartenanlage auf dem Talgrund ist mit Wohnhäusern überbaut. Das dortige ehemalige Garten-, dann Rathaus, ist nun eine Drogerie/ein Bio-Bauernladen.

Katholische Pfarrkirche im Ortsteil Maidbronn[Bearbeiten]

Ein Anziehungspunkt für viele Touristen und Kunstfreunde ist der berühmte Altar von Tilman Riemenschneider in der Pfarrkirche St. Afra (Maidbronn). Die „Beweinung Christi" ist Riemenschneiders letztes und reifstes Werk.

Naherholungsgebiet[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Hotels[Bearbeiten]

Gewerbegebiet[Bearbeiten]

Gewerbegebiet Scheuerberg

Unternehmen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Artikel über Rimpar bei Wikipedia

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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