Reichenberg

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Reichenberg
Ortstyp Markt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 231 m ü. NN
Fläche 34,79 km²
Einwohner 3.967
Bevölkerungsdichte 114 Ew/km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 176
Postleitzahl 97234
Anschrift Kirchgasse 5
Telefon 0931/60061-0
Telefax 0931/60061-19
E-Mail markt.reichenberg@reichenberg.bayern.de
Webseite http://www.Markt-reichenberg.de
1. Bürgermeister Stefan Hemmerich
Wappen
Wappen Reichenberg.png

Reichenberg ist eine Marktgemeinde im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern.

Ortsteile[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Reichenberg hat sieben amtlich benannte Ortsteile:

Lage[Bearbeiten]

Reichenberg ist eine Marktgemeinde im südlichen Landkreis Würzburg mit etwa 10 km Strecke zum Zentrum der Universitätsstadt. Der Ort ist vorwiegend von landwirtschaftlichen Nutzflächen umgeben (Agrarflächen, Wald). Die Würzburger Stadtbezirke Heidingsfeld und Heuchelhof (Gewerbegebiet) liegen mit einem Radius von circa 3 km nur unweit entfernt.

Geschichte[Bearbeiten]

Schloss Reichenberg
Rathaus der Marktgemeinde Reichenberg
Kriegerdenkmal in Reichenberg

Die Familie von Wolfskeel war seit 1378 im Besitz der Burg Reichenberg, die nach der Zerstörung im Bauernkrieg wieder hergestellt und im 19. Jahrhundert ausgebaut wurde. Das ehemalige Dorf Hattenhausen übernahm 1693 den Ortsnamen vom Schloss Reichenberg. Die Gemeinde Reichenberg war Bestandteil des Rittergutes Albertshausen der Freiherren von Wolfskeel, das 1806 durch das Großherzogtum Würzburg mediatisiert, d.h. dessen Landeshoheit unterworfen, wurde und mit diesem 1814 zu Bayern kam. Östlich des Ortes befindet sich das Schloss Reichenberg, das heute von der Familie Seydlitz-Wolffskeel bewohnt wird.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt drei Rosen (Teil des Wappens des ansässigen Adelsgeschlecht der Wolfskeels).

Religion[Bearbeiten]

  • Für die überwiegende Zahl von evangelischen Christen ist die Kirchgemeinde Reichenberg/Uengershausen zuständig.
  • Die katholischen Bürger werden seelsorglich von der Pfarrei St. Bartholomäus (Kist) mitbetreut. In Reichenberg existiert die Filialkirche Erscheinung des Herrn am Unteren Weinberg.
  • Am Schindersberg befindet sich die ehemalige Synagoge (im Kern wohl um 1797 erbaut), welche von 1950 bis 1972 als katholische Kirche "Sankt Bonifatius" bestand und nun überformt als Wohngebäude genutzt wird.

Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Kindergarten Reichenberg
  • Grundschule Reichenberg
  • Jugendzentrum Reichenberg
  • Wolfskeelhalle

Unternehmen[Bearbeiten]

  • Marien-Apotheke (Würzburger Str. 5-7)
  • Friseursalon Volker Kneitz (Würzburger Str. 7)
  • VR-Bank Würzburg e.G. Filiale Reichenberg (Bahnhofstr. 2)
  • Sparkasse Mainfranken Würzburg, Filiale Reichenberg (Bahnhofstr. 5a)
  • Backhaus Spiegel (Bahnhofstr. 10)
  • Pizza Drive, Pizza-Liefer- und Abholservice (Würzburger Str. 8) [1]
  • Zentrum Reichenberg, Non-Food-Einzelhandel mit Postagentur (Bahnhofstr. 7) [2]
  • EDEKA-Markt Spiegel (Bahnhofstr. 10)
  • Sport Giese (Unterer Weinberg 6a) [3]
  • Starkmetall Balkongeländer (Bahnhofstraße 63 a) [4]
  • djd, Deutsche Journalisten Dienste (Bahnhofstr. 44) [5]
  • Lattke und Lattke, Agentur für Kommunikation (Schloss) [6]

Gastronomie[Bearbeiten]

Hotels und Pensionen[Bearbeiten]

  • Pension am Schlossberg ](Kirchgasse 4) [7]

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Ulrich Rüthel: Geschichte des Schlosses Reichenberg

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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