Landesgartenschau 1990

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Gelände der Landesgartenschau Würzburg 1990
Logo der Landesgartenschau Würzburg 1990

Die Landesgartenschau (LGS) 1990 war - abgesehen von einer „Kleinen Landesgartenschau“ 2011 in Kitzingen - die erste und bisher einzige Landesgartenschau in Unterfranken. Sie fand vom 27. April 1990 bis zum 21. Oktober 1990 statt. Seit 1980 werden in jedem Bundesland Landesgartenschauen veranstaltet als Ergänzung zu den Bundesgartenschauen. Die fünfte bayerische LGS fand im Würzburger Westen am Fuße des Marienberges statt. Die LGS erstreckte sich über eine Fläche von 14 Hektar und kostete 9,2 Mio. Euro. [1] Insgesamt 2,5 Mio Besucher zählte die LGS und stellte damit einen Besucherrekord auf. [2] Das Ziel war eine Verlängerung des Ringparks auch auf die Westseite des Mains. Daher verläuft das Gelände der Landesgartenschau von der Friedensbrücke, vorbei am Nautiland bis zum Nordhang des Festungsberges. Ein wichtiges Thema war die ökologische Innovationen. So wurden erste Solarzellen im Garten montiert, um beispielsweise Wasser vom Main in den Garten zu pumpen. [3] Als Ausstellungsbeitrag des Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen wurde am Rande des Geländes die erste bayerische Umweltstation errichtet. [4]

Heutige Nutzung[Bearbeiten]

Ein Großteil des Geländes blieb nach der Gartenschau als Freizeit- und Erholungsbereich erhalten. Im Frühjahr findet hier der „Frühling International“ statt bei dem die Partnerstädte sich mit Aktivitäten und kulinarischen Spezialitäten präsentieren.

Öffnungszeiten des Parks
(sowohl unterer Teil zwischen Pyramide und Nautiland als auch oberer Teil zwischen Zeller Tor und Festung)
  • November bis März: Montag - Freitag von 7.00 - 17.00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 8.00 - 17.00 Uhr
  • April bis Oktober: Montag - Freitag von 7.00 - 21.00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 8.00 - 21.00 Uhr

Das Gelände[Bearbeiten]

Der LGS-Park erstreckt sich noch heute von der Friedensbrücke bis zur Festung [5], mit einer kurzen Unterbrechung zwischen Nautiland und Zeller Tor.

Luitpoldgraben[Bearbeiten]

Vor der Durchführung der Landesgartenschau war der Luitpoldgraben für die Öffentlichkeit geschlossen. Nach dem zweiten Weltkrieg waren hier Kleingärten und kleine Ersatzwohnungen entstanden.
Damit vom Mainufer bis zur Festung ein zusammenhängender Grünzug entstehen konnte, war es notwendig, diese Gärten abzulösen und neu zu gestalten. Der vorhandene Bestand an Obstbäumen wurde bei der Planung soweit wie möglich berücksichtigt und erhalten.

Eingangspyramide
Haupteingang zum LGS-Gelände

Nach der Eingangspyramide erstreckt sich eine blumengeschmückte Anlage (Staudengarten) durch den Luitpoldgraben. Der kleine Wasserlauf mündet in den Grabenweiher, den Tierplastiken von Reinhard Dachlauer schmücken. Wenn man gleich im Eingangsgereich links abzweigt kann man in den höher gelegenen Sieboldgarten gelangen. Nach dem Teich folgt ein Bauerngarten, das Ökohaus und ein Brunnenbecken mit mehreren niedrigen Fontänen. Dort verlässt man das Areal zunächst vor dem Nautiland-Bad.

Rankpyramiden[Bearbeiten]

Den Auftakt für das Landesgartenschaugelände bildet eine filigrane Pyramide. Sie betont gleichzeitig den Zugang und den Endpunkt der Gräben, die sich bis zur Festung Marienberg ziehen. Die Verbindung der pyramidalen Architektur mit dem dichten Bewuchs durch Kletterpflanzen soll den ökologischen Ansatz und die in diesem Gelände fast ständig gegebene Auseinandersetzung mit der Architektur und dem Raumerlebnis vermitteln.
Durch die Pyramide betritt man den von hohen Mauern bestimmten Luitpoldgraben. Hier wird das Zusammenwirken von gebautem und natürlichem Grünraum - von Wasser und Pflanze mit vielen interessanten Übergängen - deutlich. Mit der kleineren Rankpyramide und dem schmalen Kanal des Quellbachs wird eine Raumverspannung erreicht und ein Bezug zur Weiterführung des Grabens geschaffen.

Pyramide und Gegenpyramide[Bearbeiten]

Die große Pyramide hat die beachtliche Größe von rund 17 m Höhe und 20 auf 20 m Grundriss. Trotz dieser Abmessungen wirkt sie durch die Verwendung des Mero-Raumfachwerks filigran und leicht.

Die Pyramide besteht aus vier Bindern, die sich an der Spitze treffen. In der Höhe von 5 m wurde eine Plattform integriert. Über eine Wendeltreppe kann man diese Aussichtsplattform erreichen. Insgesamt setzt sich die große Pyramide aus 1.199 feuerverzinkten Rundrohrstäben und 367 dazugehörigen Verbindungsknoten zusammen.
Für die Kletterpflanzen wurden nichtrostende Stahlseile bis in 10 m Höhe als Kletterhilfe eingezogen. Mit den Pflanzen hat sich die gestaltbildende Struktur aus Metall in lebendige Natur verwandelt.

Die 8 m hohe, kleine Gegenpyramide liegt geschützt im Winkel zwischen Festungsmauern. Auch dieser Pyramide liegt ein strenger geometrischer Bauplan zugrunde. Der Abstand von Knotenmittelpunkt zu Knotenmittelpunkt beträgt genau 71 cm. Dieses Längenmaß entsteht, weil die 472 Stäbe jeweils die Diagonale eines Quadrates mit einem halben Meter Seitenlänge bilden. 153 Knoten waren für diese Konstruktion notwendig. Anders als bei der großen Pyramide reichen hier die Verspannungen mit Stahldrähten bis zur Spitze. Die kleine Pyramide wurde deshalb von den Kletterpflanzen im Laufe der Jahre überwachsen.

Die Berechnung und Konstruktion der beiden Pyramiden wurden von Mero elektronisch durchgeführt. Die Pyramiden dienen ganzjährig als Wetterschutz für die Besucher der Grünanlagen.

Sieboldgarten[Bearbeiten]

Blick von der Pyramide auf den Sieboldgarten

Vom Haupteingang der Landesgartenschau, gleich hinter der großen Pyramide, führen eine Rampe und ein Treppenaufgang mit Blockstufen aus Muschelkalk zu einem besonderen Schaugarten, dem Sieboldgarten.

In diesem Garten werden Pflanzen gezeigt, die der in Würzburg geborene Arzt und Naturforscher Philipp Franz von Siebold (1796 - 1866) auf seinen Reisen - vor allem nach Japan - als erster beschrieb und nach Europa einführte. Daher wurden im Sieboldgarten auch japanische Stilelemente verwendet.
Die Durchführung der Landesgartenschau 1990 in Würzburg war der Anlass, diesem bedeutenden Bürger der Stadt ein Denkmal zu setzen, das seine Bemühungen für die Botanik und um den Gartenbau in Mitteleuropa würdigt und widerspiegelt.

Es war nicht einfach, die lange und schmale Wallfläche hoch über dem Luitpoldgarten so zu gestalten, dass ein erlebnisreicher, vielfältiger Gartenraum entsteht.
Heute gliedert eine spannungsreich geführte Abfolge von Wegen und platzartigen Erweiterungen diesen Garten. Bei der Aufteilung der Wege, Pflanzbeete und Platzgestaltungen wurden konsequent rechtwinklige Grundformen gewählt. Zur Auflockerung und in Anlehnung an japanische Vorbilder wechselt der Wegebelag. Auf gleichmäßig verlegten Muschelkalkplatten folgt ein grober unregelmäßig angeordneter Belag.
Die Pflanzen aber stehen im Mittelpunkt dieses Gartens. Sie spiegeln nicht nur die botanischen Arbeiten Siebolds, sie zeigen uns auch einen kleinen Ausschnitt aus der Vielfalt der japanischen bzw. ostasiatischen Flora.
Die von Siebold eingeführten und beschriebenen Pflanzen wurden, um den Zierwert des Gartens noch zu erhöhen, durch geeignete, vor allem bodendeckende Pflanzen ebenfalls aus Japan bzw. Ostasien ergänzt.

Der Spaziergang durch den Sieboldgarten beginnt an einem quadratischen Platz. Besonders auffallend sind die im Frühjahr blühenden Japanischen Zierkirschen, die japanischen Schnurbäume und das 1846 durch Siebold eingeführte Judasblatt, ein im Frühjahr auffallend rotblühender Baum. Von dort führt ein breiter Weg entlang der Wallmauer zu einem weiteren Platz. Eine Magnolie, ein Zierapfel und ein Rostbart-Ahorn als Solitärbäume begleiten den Weg.

Vor allem in hinteren Teil des Gartens erinnern japanische Gestaltungsmotive an das Herkunftsland der Pflanzen und an das Werk Siebolds. Zu diesen Motiven gehört das „Kiesbeet mit einer Steingruppe“. Verschiedene Gräser unterstützen und ergänzen durch ihre Wuchsform den Charakter der unterschiedlich geformten Steine. Eine japanische Rot-Kiefer und ein Japan-Ahorn bilden einen malerischen Hintergrund.
Zwischen der alten Wallmauer auf der einen Seite und einem großen Trompetenbaum auf der anderen Seite gelangt man in den hinteren Teil des Gartens.
Eine dichte Gehölzkulisse aus japanischem Hartriegel, Judasblatt-Baum, cissusblättriger Ahorn und Hainbuchen-Ahorn bildet den Raumabschluß des Gartens.
Der Sieboldgarten blieb auch nach der Landesgartenschau unverändert erhalten.

Blütenstauden[Bearbeiten]

Blick auf die Blütenstauden Richtung Grabenweiher
Blick auf die Blütenstauden Richtung Pyramide

Der attraktive Bereich zwischen den beiden Pyramiden ist den Blütenstauden gewidmet. Stauden sind mehrjährige, winterharte Kräuter. Das Staudensortiment umfasst heute Pflanzen aus der ganzen Welt. Viele von ihnen wurden darüber hinaus noch züchterisch veredelt. Andere dagegen werden als „Wildstauden“ unverändert in Garten und Freiflächen verwendet.

Eine Grundregel bei der Zusammenstellung von Stauden ist die Berücksichtigung ihrer natürlichen Standortansprüche. So gibt es Pflanzen für sonnige und für schattige Bereiche, für nährstoffarme oder nährstoffreiche Böden, für trockene oder feuchte Standorte. Entsprechend ihrer Ansprüche lassen sich alle, gleichgültig ob fremde oder einheimische Arten, gezüchtete Sorten oder Wildformen, charakteristischen Lebensräumen zuordnen. So ist der Irishang ein typisches Beispiel für eine Pflanzenzusammenstellung bei der alle Pflanzen an den Standort - den trockenen durchlässigen Boden in voller Sonne - angepasst sind. Darüber hinaus werden Schmuckstauden und Wildstauden in verschiedenen Lebensbereichen vorgestellt.

Am Grabenweiher kann man die Lebensbereiche „Wasserrand“ und „Wasser“ näher kennenlernen.

Grabenweiher mit Bach[Bearbeiten]

Der Grabenweiher liegt am tiefsten Punkt des Luitpoldgrabens. Er wird ständig aus dem Quellbrunnen mit Grundwasser gespeist. Darüber hinaus gelangt auch Wasser über den Bachlauf in den Weiher, das überschüssige Wasser fließt in einem Kreislauf wieder zurück zum Quellbrunnen. Der Untergrund wurde mit Bitumen abgedichtet und über einen Weihermönchan eine Tiefendrainage angebunden. An der tiefsten Stelle ist der Weiher 2 Meter tief.

Zur kleinen Pyramide hin wurde der Grabenweiher klar und architektonisch gestaltet. Über Stufen aus Muschelkalk kann man direkt ans Wasser herangehen. Zum Staudenbereich hin geht der Weiher mit einer Sumpfzone fast unmerklich in die blühenden Uferrandbepflanzungen über.

Im oberen Bereich des Grabenweihers führt ein Weg aus Trittsteinen über das Wasser. Das dichte Wegenetz in diesem Teilbereich lädt ein, das Leben in und am Wasser intensiv zu erleben.

Den Wildbach, der von der Wasserwand am Nigglweg bis zum Grabenweiher führt, säumen Gräser und Blütenstauden. Besonders auffallend sind dabei diejenigen, die teilweise auch in den bachbegleitenden Hochstaudenfluren der freien Landschaft zu finden sind. Dazu gehören das Mädesüß (Filipendula ulmaria), der Wasserdost (Eupatorium purpureum) und der Blutweidrich (Lythrum salicaria). Flächige Pflanzengemeinschaften aus verschiedenen dominanten Arten mit Wildstaudencharakter begleiten weite Teile des Bachlaufs.

Nachdem es sich hier um einen künstlich abgedichteten Bachlauf handelt, wurden vermehrt auch solche Stauden verwendet, die an trockene Standorte angepasst sind, mit ihrem Wuchs aber an die Ufervegetation erinnern. Zu dieser Pflanzengruppe gehören der rotblühende Knöterich (Plygonum bistortum 'Superbum') und die Jakobsleiter (Polemonium foliossissinum) mit ihren gefiederten Blättern.

Besondere Akzente setzen die den Bachlauf begleitenden Ziergräser.

Naturnahe Gärten[Bearbeiten]

Der vom Bund Naturschutz gestaltete Bereich soll zu naturnahem Gärtnern anregen. Er soll zeigen, wie die „Natur“ im Garten erhalten oder wieder zurückgeholt werden kann.

Dies lässt auch der Umgang mit dem ehemaligen Kleingartengelände erkennen. Der Bestand an Bäumen, Sträuchern und Stauden wurde soweit wie möglich erhalten und behutsame ergänzt. Maßstab für die Ausgestaltung des Bereiches waren die traditionellen unterfränkischen Gartenanlagen. Nicht der anklagend erhobene Zeigefinger, sondern die Freude am Naturerlebnis bestimmt den Beitrag des Bund Naturschutz.

Obstwiese[Bearbeiten]

Vom Eingang an der Pyramide kommend betritt man den Naturgarten durch eine „alte“ und „neue“ Obstwiese. „Alt“ ist der Bestand an Obstgehölzen, die zumeist kurz nach dem zweiten Weltkrieg hier gepflanzt wurden. „Neu“ ist dagegen die Umwandlung der Rasen-, Garten- und Wiesenflächen der ehemaligen Kleingärten in eine naturnahe Wiese.
Damit die Obstwiese im Luitpoldgraben wieder den unterfränkischen Streuobstwiesen gleicht, wurden unter den vorhandenen Obsthochstämmen verschiedene Wieseneinsaaten ausgebracht.

Bestehende Zierrasenflächen wurden nicht neu angesät, sondern nur mit Wildkräutern „geimpft“. Dazu wurden verstreut über die Rasenfläche kleine, etwa spatenbreite Bereiche ausgestochen. In die Ausstiche, die etwa 5 cm tief sein sollten, können dann Wildpflanzen hineingesät oder gepflanzt werden. Hier wurden neben Arten der Kalkmagerrasen je nach Standort auch Wiesenkerbel, Hahnenfuß oder Wilde Möhre „geimpft“.

Im ersten Jahr mussten die neu eingebrachten Pflanzen noch gegen die Konkurrenz durch die Rasengräser geschützt werden. Eine häufige Mahd der Gräser - nicht der Wildpflanzen - war daher notwendig. Der Erfolg dieser Pflegemaßnahmen lässt sich deutlich im Gelände erkennen.
Ergänzt wurde die Obstwiese noch durch die Neupflanzung von Obstsorten auf Hochstamm. Dabei fanden alte, bewährte Sorten, wie der Jakob-Fischer-Apfel oder die Gute-Luise-Birne, Verwendung.

Bauerngarten[Bearbeiten]
Bauerngarten

Auf dem Weg von den Ruderal- und Pionierpflanzen zum Bauerngarten kommt man an einem kleinen Hopfengärtchen vorbei. Hier wird gezeigt, dass Hopfen nicht unter hohem Einsatz von Spritzmitteln angebaut werden muss, sondern ohne Chemie biologisch gezogen werden kann.

Auch der Bauerngarten ist ein Beispiel für naturnahes, biologisches Wirtschaften. Der Garten liegt geschützt zwischen Bäumen und Sträuchern. Trotzdem erhält er ausreichend Sonne. Die Anlage folgt in Aufteilung und Bepflanzung traditionellen Vorbildern, wie sie teilweise noch heute im Dorf zu finden sind. Im Mittelpunkt des Gartens steht der Gießbrunnen, der von Regenwasser gespeist wird.

Die Holzzäune sind so hoch, dass sie zwar schützen (auf dem Hof früher meist gegen die Hühner), aber dennoch Einblick gewähren.
Die Beete wurden mit Heiligenkraut (Santolina cyparissias) und Lavendel (Lavendula angustifolia) eingefasst. Die Wege dazwischen wurden offengehalten und nicht versiegelt.

Die Artenvielfalt des Bauerngartens wird ergänzt durch ergänzt durch Zierpflanzen, Gewürz- und Heilkräuter. Nicht immer lassen sich die Grenzen eindeutig festlegen. So ist die wundheilende Ringelblume auch eine attraktive Schnittblume und die Heilwirkung der schönen Madonnenlilie ist im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten.
Dem Bauerngarten gegenüber liegt das Gartenhäuschen, das aus dem Abrissmaterial einer Scheune (wie auch die Gartenbänke) gebaut wurde. Im Stil der unterfränkischen Weinbergshütten erhielt es ein Pultdach und wurde mit einer Dachbegrünung und Kletterpflanzen versehen.

Ökohaus[Bearbeiten]

Das Ökohaus war und ist der Versuch, ein ökologisch und ökonomisch vertretbares Konzept für ein Bauen in Harmonie mit der Natur zu entwickeln. Das Gebäude soll als Musterhaus insgesamt und in seinen einzelnen Elementen stimmig und übertragbar sein. Bauweise, Baustoffe und Haustechnik sollten daher auch für andere Bauherrn machbar, erlebbar und überprüfbar sein.

Ökologisches Bauen bedeutet

  • eine klimagerechte und energiegewinnende Baukonzeption
  • energiesparende Bauweise und Heizsysteme sowie
  • die Verwendung von schadstoffarmen, lokalen Baumaterialien oder Recyclingprodukten.

Auf diese Weise kann die Umwelt und die Gesundheit des Menschen soweit wie möglich geschont werden. Darüber hinaus werden hier durch Selbsthilfe und Baustoffrecycling die Kosten niedrig gehalten. Auch wenn im Einzelfall Kompromisse notwendig wurden, so konnten diese Ziele im Ökohaus des Bund Naturschutzes weitgehend verwirklicht werden.

Aufbau und Konstruktion[Bearbeiten]
Ökohaus

Bei Aufbau und Konstruktion zeigt sich das ökologische Bauen darin, dass der Gebäudesockel aus Natursteinmauerwerk nicht aus Beton - wie sonst üblich - erstellt wurde. Auf die Muschelkalkmauer wurde eine Holzkonstruktion aufgesetzt. Bei der Holzständerbauweise wurden traditionelle und moderne Bauweisen mit einander kombiniert. Zu den modernen Konstruktionsweisen gehört die Verwendung von Leimbindern (Holzbalken, die sich aus zusammengeleimten kleinen Holzteilen zusammensetzen). Auf diese Weise lässt sich auch Schadholz verarbeiten. Der Holzständerbau wurde anschließend zum Teil mit Glas und zum Teil mit Lehm ausgefacht. Der Lehmbau bot sich deshalban, weil das Material in der Region vorhanden ist. Darüber hinaus ermöglicht die Verwendung von Lehmsteinen eine hohe Eigenleistung beim Bau. Im Vergleich zu Industriebaustoffen muss bei der Herstellung nicht erst Primärenergie aufgewendet werden.

Zu einer klimagerechten und energiesparenden Baukonzeption gehört auf jeden Fall eine Dachbegrünung. Durch ein grünes Dach wird die Wärmedämmung verbessert. Die Räume werden im Sommer über die Dachflächen weniger aufgeheizt und geben im Winter nicht auf diesem Wege die Wärme ab. Neben den Vorteilen für das Raumklima entstehen auch positive „Nebenwirkungen“ für die Umwelt. Die Pflanzen des grünen Daches binden den Staub der Luft. Darüber hinaus geben sie Feuchtigkeit an die Luft ab und verhindern, im Gegensatz etwa zu einem Flachdach, dass sich durch Hitzeabstrahlung die Städte im Sommer weiter aufheizen.

Energieversorgung[Bearbeiten]

Sowohl bei der bautechnischen Konzeption als auch bei der energietechnischen Planung wurde versucht, den Energiebedarf des Ökohauses möglichst gering zu halten. Energiesparmöglichkeiten wurden in allen Bereichen, in denen Energie eingesetzt wird, konsequent genutzt, beginnend bei der baulichen Wärmedämmung bis hin zur Auswahl der Geräte mit minimalem Energiebedarf und optimalem Wirkungsgrad der Energieumsetzung. Außerdem sollte die benötigte Energie umweltschonend erzeugt werden, d.h. ein möglichst hoher Anteil wird durch die Nutzung von regenerativen Energiequellen abgedeckt. Beim Ökohaus hat man sich für eine umfangreiche Nutzung der Sonnenenergie entschieden.

Raumheizung[Bearbeiten]
Ökohaus

Die einfachste Möglichkeit ist dabei die passive Sonnenenergienutzung. Die großen nach Süden orientierten Fensterflächen lassen viel Sonne und Wärme ins Innere des Gebäudes gelangen. Wichtige Voraussetzung für diese passive Solarenergienutzung ist die „Dreifach-Wärmeschutzverglasung“. Durch solche Maßnahmen kann in unseren Breitengraden nicht der gesamte Raumwärmebedarf gedeckt werden, jedoch verringert die eingefangene Sonnenenergie den Zusatzenergiebedarf. Die vor allem im Winter notwendige Ergänzung der Raumheizung erfolgt über eine Hypokaustenheizung. Dabei wird warme Luft in Wänden und Fußböden in geschlossenen Kreisläufen geführt. Diese wird von einem erdgasbefeuerten Heizkessel erzeugt, der nur sehr geringe Stickoxid-Belastungen der Luft verursacht. Damit ist ein schadstoffarmer, umweltfreundlicher Heizbetrieb gewährleistet. Die benötigte Wärmemenge wird durch die gute Isolierung gering gehalten. Dachbegrünung, Isolierverglasung sowie Wärmespeicherung und Wärmedämmung der Baumaterialien tragen dazu bei. Dies gilt insbesondere für die Lehminnenwände, den Ziegelfußboden und die Wärmedämmung (u.a. durch geschrotete Weinkorken). Die Dämmstoffstärke liegt zwischen 22 und 25 cm.

Trinkwassererwärmung[Bearbeiten]

Eine weitere Möglichkeit der Sonnenenergienutzung wird mittels einer Warmwasser-Solaranlage für die Trinkwassererwärmung angewandt. Hierbei werden die Sonnenstrahlen auf einer Fläche von 4 qm in Kollektoren absorbiert, in Wärme umgewandelt und mittels Wärmeträgermedium zur Trinkwassererwärmung oder zur Heizungsunterstützung genutzt. Diese Maßnahme bezeichnet man als Solarsystem.

Ein Vorteil dieser Nutzungsart ist die gute Speicherung des durch Sonnenenergie erwärmten Wassers, so dass auch außerhalb der Sonnenscheinzeiten diese kostenlose Energie zur Verfügung steht. Reicht zu gewissen Zeiten die Sonnenenergie zur Erwärmung nicht aus, wird mit dem Heizkessel das Wärmdefizit ausgeglichen.

Solarstromerzeugung[Bearbeiten]

Die dritte angewandte Nutzungsmöglicheit der Sonnenstrahlung und energietechnischer Schwerpunkt der Solarsysteme beim Ökohaus ist die Photovoltaikananlage. Diese Anlage wandelt in 42 polykristallinen Hochleistungs-Solarmodulen die Sonnenenergie direkt in elektrische Energie um. Die Module sind auf dem Dach des Ökohauses angebracht und nach Süden ausgerichtet.

Wird zu sonnenscheinreichen Zeiten mehr Solarstrom erzeugt als verbraucht, wird der überschüssige Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, wenn der Solarstrom nicht ausreicht, das Ökohaus vom öffentlichen Netz aus mit elektrischer Energie zu versorgen.

Nigglweg[Bearbeiten]

Brunnen im Übergang vom Luitpoldgraben zum Nigglweg mit Neuner-Denkmal im Hintergrund

Der Nigglweg führt zwischen dem Luitpold- und Zeller Graben entlang sehr hoher historischer Festungsmauern. Hier waren die Themengärten des Garten- und Landschaftsbaus zu finden. Den Abschluss zum Zeller Graben bildete der Handwerkerhof.
Der Nigglweg stellt gleichzeitig eine wichtige Fußwegverbindung von der Luitpoldstraße zum Zeller Tor dar. Er erschließt das Hallenbad und weitet sich im oberen Bereich zum Parkplatz Nigglweg auf. Der Erschließungsweg wurde in der Breite reduziert und die Wegführung verändert. Der vorhandene Belag aus Verbundstein konnte trotz der Umgestaltungen an anderer Stelle wiederverwendet werden.
Dieser schmale Geländebereich wurde darüber hinaus durch Ergänzungen der Bepflanzung auf der dem Hallenbad zugewandten Wegseite sowie durch den Einbau von berankten Pergolen, die die Einfahrt zu den tiefergelegenen Garagen überdecken, verbessert. Die vorhandenen Einzelgehölze und Pflanzen in der alten Bastionsmauer konnten erhalten werden.
Nach der Gartenschau wurden zwar die Themengärten zurückgebaut, es blieben jedoch die Verbesserungen in Wegeführung und Grünstuktur.

Zeller Graben[Bearbeiten]

Der Parkplatz für das Nautiland und die Eisbahn war während der Landesgartenschau kaum wiederzuerkennen. Wo sonst Autos parken, war ein gemütliches Weindorf entstanden, wo noch im Winter 1988/89 Eishockey gespielt wurde, waren während der Gartenschau ein gärtnerisches Informationszentrum sowie Zelte für die Blumen- und Sonderschauen.
Ursprünglich war geplant, den Teilbereich, in dem die Festungsmauern besonders nahe zusammenrücken, von Mauerkrone zu Mauerkrone mit einem Zeltdach zu überspannen. Mit Hilfe einer leichten Stahlkonstruktion hätte eine sicher einmalige Halle in den Festungsmauern entstehen können. Dies war aus finanziellen Gründen leider nicht möglich.

Blumen- und Sonderschauen[Bearbeiten]

Für viele sind die Blumen- und Sonderschauen der Höhepunkt ihres Gartenschaubesuches. So wurden auch bei der Würzburger Landesgartenschau an über 178 Ausstellungstagen erstmals ohne Unterbrechung 18 verschiedene Hallenschauen gezeigt.

Wie bei den bayerischen Landesgartenschauen in Dinkelsbühl 1988 und in Straubing 1989 gab es auch in Würzburg eine Reihe außergewöhnlicher Themen und Darstellungen, die bis dahin in Deutschland nicht oder nur selten zu sehen waren. Hinter jeder einzelnen Hallenschau stand ein eigener Entwurf, der das Thema, die Pflanzen und Ausstellungsgegenstände bestmöglich präsentierte und jeder Schau einen eigenen Charakter gab.

Themen waren unter anderem (Auswahl):

  • Kostbarkeiten des Urwaldes: Fränkische Gärtner verwandelten die Hallen in einen Urwald. Neben Orchideen und Bromelien waren Bananen, Philodendron- und Heliconiaarten zu sehen.
  • Überlebenskünstler aus heißen Gebieten: Hier waren Pflanzen zu sehen, die sich durch besondere Wasserspeicherung an ein Leben in der Wüste angepasst haben.
  • Erzeugnisse aus den fränkischen Obst- und Gemüsegärten: Die fränkischen Gärtner präsentierten ihr vielfältiges und qualitativ hochwertiges Angebot. Durch die Zusammenarbeit mit Floristen wurde bei dieser Hallenschau Obst und Gemüse in nicht alltäglicher Weise dargestellt.

Zeller Bastion / Skulpturengarten[Bearbeiten]

Die Wiese auf der Bastion der früheren Stadtbefestigung nördlich des Zeller Tors ist durchsetzt mit modernen Skulpturen. Der Zugang zum Skulpturengarten befindet sich hinter der Umweltstation. Der Schlüssel zum Tor kann bei der Nautilandkasse gegen Kaution ausgeliehen werden. Bereits bei der Landesgartenschau 1990 wurde dieser Bereich, in dem sich der „Klanggarten“ befand, als Oase der Ruhe entdeckt. [6]

Zeller Tor Bereich[Bearbeiten]

Fast genau 120 Jahre lang „hing das Zeller Tor in der Luft“, ein Tor ohne Funktion, ein unbenutzbares Schmuckstück aus einer anderen Zeit. Auch der Zeller Graben war durch die Dammaufschüttung in verschiedene Abschnitte zerteilt. Wer zu Fuß von der Talavera bis hoch zur Festung wollte, stieß hier auf eine Barriere, die viel befahrene Zeller Straße.

Drei wichtige Gründe, um im Rahmen einer Landesgartenschau für diesen Bereich nach neuen Lösungen zu suchen. Heute hat das alte Barocktor seine alte Funktion wieder. Mit dem Vorschlag einer „Zeller-Tor-Brücke“ und der Zurücknahme der Freizeitsportanlagen aus dem unmittelbaren Torbereich konnte eine großzügige Raumverbindung entstehen und der ursprüngliche Graben wieder freigelegt werden. Aus den zerschnittenen Gräben - Zeller Graben und Höchberger Graben - ist mit dem Kneipp-Heilkräutergarten, Wasserflächen und Kinderspielbereich ein attraktiver Grünzug entstanden.

Kneipp-Heilkräutergarten[Bearbeiten]

Der Kneipp-Heilkräutergarten liegt im Grabenbereich vor dem attraktiven Hintergrund des Zeller Tors. Der streng gegliederte Garten erinnert an die alten Heilkräutergärten in den Klöstern und damit auch ein bisschen an die Entstehungsgeschichte der Kneipp'schen Therapie mit Heilpflanzen.

Durch einen mit Kletterpflanzen berankten Torbogen kommt man in den Garten. Gut angelegte Wege erschließen die 34 mit Kleinsteinpflaster eingefaßten Beete. Im Mittelpunkt der sich kreuzenden Hauptwege steht eine Büste von Pfarrer Sebastian Kneipp. Die vier Rosenbäumchen betonen das Wegekreuz.

Am Ende der zentralen Wegachsen wurde jeweils eine weiße Sitzbank, die von Bäumen und einem Bogen für Kletterpflanzen überstellt ist, aufgestellt. Eine geschnittene Ligusterhecke begrenzt den Garten.

Die strenge Gestaltung und die Lage auf einer „Insel“ heben den Heilkräutergarten besonders hervor. Das Wasser aus den Becken rund um den Heilkräutergarten wird in einem offenen Kreislauf ständig umgewälzt und in Bewegung gehalten. Wenn der Wasserstand sinkt, erfolgt eine Nachspeisung mit frischem Wasser.

Vom Becken wird das Wasser durch eine Druckleitung zum Wasserspielplatz hochgepumpt. Von dort fließt es über mehrere kleine Wehre in das Becken rund um den Heilkräutergarten zurück.

Unterer Höchberger Graben[Bearbeiten]

Der Höchberger Graben zieht sich von der Zeller-Tor-Brücke bis zum Äußeren Höchberger Tor. Der Weg folgt dem eindrucksvollen Grabenbereich. In diesen maximal 30 Meter breiten Gräben steigen die Wallmauern bis zu einer Höhe von 18 Metern auf.

Die Erschließung des Grabens erfolgte über teilweise schon vorhandene Wege, die entsprechend der Geländeneigung Steigungen bis zu 16% nötig machten. Die vorhandenen Bäume und Sträucher wurden in die Gestaltung integriert. Die Rasenflächen haben sich im Laufe der Jahre zu blühenden Wiesen entwickelt. In der unteren Hälfte des Höchberger Grabens ist dauerhaft ein umfangreiches Spielgelände entstanden.

Spielgraben[Bearbeiten]

Nach der neuen Zeller-Tor-Brücke führt ein Weg zur Festung an einem Spiel- und Freizeitbereich vorbei. Dieser Spielplatz bietet interessante Angebote für Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters.
Die Spielzone umfasst einen Gerätespielplatz und einen aufwendigen Wasserspielbereich.

Gerätespielgraben[Bearbeiten]

Für die Kleinkinder wurde hier ein großer Sandspielbereich angelegt. Palisaden fassen die Sandfächen ein. Sie können selbst als „Spielgerät“ zum Balancieren, Hüpfen und „Aussichthalten“ benutzt werden.
Die Spiellandschaft „Burgwall mit Fluchtrutsche“ greift vom Thema her die Umgebung der Festung und den historischen Verteidigungsanlagen auf. Der Burgwall ist für Kinder aller Altersgruppen konzipiert. Die Anordung der Spielelemente regt die Phantasie an.

Zur Spiellandschaft gehören eine Wackelbrücke, ein besteigbarer Viereckturm, eine Hängebrücke, eine Treppe und eine Netzbrücke. Die sechs Meter lange Edelstahlrutschbahn, die vom Sechseckturm direkt in ein Sandbett führt, gehört auch heute noch zu den beliebtesten Spielgeräten.
Die Schwierigkeitsgrade der einzelnen Geräte ist unterschiedlich und ermöglicht so Kindern aller Altersgruppen die Teilnahme am Spiel.

Wasserspielgraben[Bearbeiten]

Den Kindern macht das Spiel mit Wasser und Matsch besonderen Spaß. Das Wasser kommt aus dem Spielbach, der gleichzeitig Zulauf für die Wasserbecken rund um den Kneipp-Heilkräutergarten dient, und aus verschiedenen Hand- und Fußpumpen, mit denen die Kinder dem Wasserlauf zusätzliches Frischwasser zuführen können.
Die ausmodellierte Spielfläche wird durch große Findlinge und im „wilden Verband“ verlegten Basalt-Kleinsteinpflasterflachen geprägt. Damit das Wasser nicht versickert, wurden diese Pflasterflächen mit Kunstharzkleber abgedichtet. Ein System aus verschiedenen Schleusen und Schiebern erlaubt es, den Wasserzufluss zu kontrollieren und zu verändern.

Oberer Höchberger Graben[Bearbeiten]

Der obere Höchberger Graben wurde für die Landesgartenschau 1990 gestalterisch nicht stark verändert. Auch heute bestimmen die wild gewachsenen Bestände von Eschen, Hainbuchen, Ahorn und Holunder den Graben. Als wichtigster Einzelbaum fällt, wie so oft im Gelände der Landesgartenschau, der Walnussbaum auf. Er findet hier im wilden Weinbauklima und auf dem Muschelkalkhang besonders gute Wachsbedingungen.

Oberer Eingang am Höchberger Tor[Bearbeiten]

Die bayerische Schlösser- und Seenverwaltung hat in diesem Bereich den stark verschütteten Graben um das Höchberger Tor freigelegt. Durch den Eingang eines Kasemattenganges konnte so ein schmaler Zugang entstehen.
Ältere Besucher, Behinderte oder Kinder, denen der Weg nach unten zu weit oder zu beschwerlich ist, können von hier aus auch heute noch in den Sommermonaten durch die Buslinie 9 wieder die Stadt erreichen.

Schottenflanke[Bearbeiten]

Die Nordflanke des Festungsberges wird auch als Schottenflanke bezeichnet. Diese Bezeichnung geht wohl auf die sogenannten „Schottenmönche“ zurück, die um 1134 das Jakobskloster bauten. Heute ist das 1650 von Julius Echter in die Festungsanlage einbezogene Kloster eine katholische Kirche und Salesianerheim Don Bosco.
Auch der Nordflügel der Festung wird als Schottenflanke bezeichnet.

Zu der Zeit, als die Festung noch ihre Schutzfunktion hatte, waren an diesem Hang keine Bäume, allenfalls kleine Sträucher und Gräser zu sehen, denn der herannahende Feind musste von weitem erkennbar sein. Daher gingen die ersten Überlegungen der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen dahin, diesen historischen Charakter wieder herzustellen.

So kam es Ausgang der 70er Jahre zu einem ersten Versuch, das Gelände unterhalb der Festung von den dort nach dem 2. Weltkrieg angesiedelten Kleingärten freizumachen.
Im Rahmen der Landesgartenschau wurden mit dem Kleingartenpark ein Kompromiss, der die Kleingärtner nicht ausgrenzt, den öffentlichen Zugang für jedermann ermöglicht und dennoch weite Bereiche für den Natur- und Artenschutz ausweist.
Je flacher das Gelände wird, desto intensiver werden die Nutzung und die Ausstellungsinhalte der Schottenflanke. Zu den Höhepunkten gehören hier sicher die Beiträge der Partnerstädte. Als der Wettbewerb ausgeschrieben wurde, waren diese Beiträge noch nicht vorgesehen.

In Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten und Verantwortlichen der Partnerstädte entstanden dauerhafte und lebendige Verbindungen zwischen den Städten in Frankreich, Japan, Schottland, Amerika, Spanien und Irland.
Der dritte wichtige und große Ausstellungsbereich ist der Rosengarten. Die alte Anlage wurde erheblich erweitert.

Streuobstwiese[Bearbeiten]

Streuobstwiese

Eigentlich ist sie unscheinbar, die Streuobstwiese, nur eine Wiese überstellt von Obstbäumen. Ihre große ölkologische Bedeutung ist erst bei genauerem Hinsehen festzustellen.
Diese Streuobstwiese entstand nicht als landwirtschaftliche Nutzfläche, sondern ist das Ergebnis aufgelassener Kleingärten. Bei der Umgestaltung der Schottenflanke wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass diese artenreiche Flächen erhalten bleiben. Streuobstwiesen sind in der stadtnahen landwirtschaftlichen Flur immer mehr bedroht. Heute haben der Einsatz von Maschinen zur Mahd, die schwierige Ernte bei den Hochstammbäumen und die Bebauung am Orts- und Stadtrand dazu geführt, dass diese extensive Nutzungsform immer seltener geworden ist. Mit den Obstwiesen sind auch viele Tier- und Pflanzenarten verschwunden. Schon im Frühling, gleich nachdem die ersten Gräser grün werden, blühen dort Buschwindröschen, später dann Schlüsselblumen und Veilchen. Im Sommer prägen meist Wiesenkerbel, Kümmel und wilde Möhre das Bild. Von der artenreichen Vegetation sowie den Obstbäumen leben eine Vielzahl von Insekten, Schmetterlingen, Vögeln und anderen Tieren.
Hermelin, Igel und über 20 Vogelarten sind in alten Streuobstwiesen zu finden. Deshalb ist es wichtig, diese Anlagen besonders in der Stadt, am Stadt- und Dorfrand dauerhaft zu sichern.

Kleingartenpark Marienberg[Bearbeiten]

Kleingartenpark Marienberg

Die Aufgabe der Planer für die Landesgartenschau 1990 bestand darin, an diesem Teil des Festungsberges einen Kleingartenpark zu gestalten und mit einem öffentlichen Weg zu erschließen.
Das Gelände war bis dahin nur den Kleingärtnern zugänglich und in vielen Bereichen von alten aufgelassenen Gartenzonen durchsetzt. Es ist in manchen Hangbereichen so steil, dass es sich auf die Freiflächennutzung im öffentlichen Grün kaum eignete. Ferner ist es zum Teil dicht mit wildem Gehölzaufwuchs bestanden.
Nach einer sorgfältigen Bestandsaufnahme wurden nach Abstimmung mit der Naturschutzbehörde eine Gehölzzone im oberen Hangbereich und der Hochwald im Westen der Anlage als Tabuzone festgelegt.
Im übrigen Hand konnte mit drei konzentrierten Kleingartenbereichen der Bedarf an notwendigen Kleingärten gesichert werden. Die Kleingärten sind in öffentliche Freianlagen eingebunden und in den „Kleingartenpark“ integriert. Ein neuer Erschliessungsweg führt in langgezogenen Serpentinen zum oberen Höchberger Graben und schafft damit einen weiteren Aufgang zur Festung Marienberg.

Vorhandene Strukturen der alten Kleingartenanlage, viele Obstbäume, Beerensträucher, Hecken und wild entstandene Pflanzenreservate wurden erhalten und in den offenen Wiesenhang eingebunden. Dadurch wurde eine Vielzahl reizvoller Gartenelemente zu einem öffentlichen Grünverbund gemacht. Dieser vermittelt neue Übergänge von natürlicher Vegetation und gärtnerischer Nutzung im öffentlichen Grün.

Dieser naturnahe Parkbereich veränderte sich im Laufe der Jahre und stellt sich immer wieder neu dar. Ihn zu erhalten setzt eine sehr extensive aber bewußte Pflege voraus.

Die Kleingartenanlage an der Schottenflanke ist nach dem 2. Weltkrieg entstanden, als die Versorgungslage in den Städten mit frischem Obst und Gemüse besonders schlecht war. Nachdem dieser Bereich in die Landesgartenschau miteinbezogen werden sollte, wurde hierfür ein neues Konzept vorbereitet.
73 Kleingärten wurden in drei Gartengruppen zusammengefasst. In Absprache mit den Kleingärtnern konnten durch die Fachberatung des Gartenamtes der Stadt Würzburg individuelle Umgestaltungen und Verbesserungen erreicht werden. Darüber hinaus wurde durch eine Bebauungsplan eine bleibende Gestaltungssatzung für die Kleingartenparzellen festgeschrieben, die das heutige attraktive Bild der Anlage Marienberg auf Dauer sichert.

Teufelsschanze[Bearbeiten]

Wie eine Insel steht die Bastion Teufelsschanze am Nordhang des Festungsberges. Sie wurde erst relativ spät, 1721, den bestehenden Anlagen hinzugefügt. Unter der Leitung von Balthasar Neumann entstand ein neues Verteidigungsbauwerk. Es ist eine nach allen Seiten geschlossene Anlage, die nur durch einen unterirdischen Gang mit den anderen Bastionen verbunden war.

Heute ist die Teufelsschanze - zwischen Kleingartenpark und Rosengarten gelegen - nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz ein „Naturdenkmal“. Efeuteppiche, wilde Clematis und die durch Anflug naturnahe Zusammensetzung von Bäumen und Sträuchern hat die Teufelsschanze zu einem kleinen innerstädtischen Paradies für die einheimischen Tiere und Pflanzen werden lassen. Durch die Ruine und verschiedenen Stadien des Bewuchses ergeben sich viele verschiedene Lebensräume, die sich auch in der bayerischen Biotopkartierung zeigen.

Heute schützt die Teufelsschanze nicht vor angreifenden Franzosen, Österreichern oder Preußen, heute muss sie vor dem Menschen geschützt werden, damit ihre Schönheit, Eigenart und ökologische Bedeutung erhalten bleibt.

Anlagen der Partnerstädte[Bearbeiten]

Japanischer Garten

Beiträge der Würzburger Partnerstädte zur Landesgartenschau:

Japanischer Garten[Bearbeiten]

(auch:"Ohmi-no-niwa"- Garten): Ōtsu (Japan)

Salamanca-Stier[Bearbeiten]
"Angreifender Stier“ der Partnerstadt Salamanca

Die Partnerstadt Salamanca in Spanien war durch einen „Angreifenden Stier“ auf der Landesgartenschau vertreten. Salamanca ist durch den Stierkampf und die in dieser Gegend gezüchteten Stiere weltbekannt geworden. In Andalusien wurden sie zu Pferd gejagt, gehütet und bekämpft. In den Bergen, wo dies schwieriger war, entwickelte sich das Stiertäuschen und Stierlaufen. Ein guter Kampfstier muss ausgewogene Körperproportionen besitzen. So soll er keinen zu großen Kopf, einen starken Nacken, einen beweglichen Hals, eine breite Brust und ein kräftiges starkes Hintergestell mit feingliedrigen Beinen haben. Darüber hinaus erwartet man von einem Kampfstier große lebendige Augen, flinke Ohren, kleine Hufe und einen langen dünnen Schwanz mit einer großen Quaste. Auch wenn uns die Tradition des Stierkampfes fremd ist, spricht uns die große Plastik an, die versucht, die genannten Kriterien künstlerisch umzusetzen. Der Würzburger Künstler Reinhard Dachlauer hat diesen Bronzeguss gefertigt.

Amerikanischer Fliedergarten, Blockhaus und Totempfahl[Bearbeiten]

Die amerikanische Partnerstadt Würzburgs, die Stadt Rochester im Staat New York, ist bekannt für die dort vorkommenden reichblühenden Fliederarten. Sie prägen daher vor allem in den Sommermonaten das Bild dieses Gartens. Das Zentrum bildet ein nach indianischem Vorbild errichtete Blockhaus und ein kunstvoll bearbeiteter Lindenstamm. Auch dieser Garten spiegelt die Kultur und Geschichte der Partnerstadt und ihrer Umgebung.

Normannisches Landhaus mit Garten[Bearbeiten]

Die französische Partnerstadt Caen zeigte mit einem original Normannischen Landhaus und einer dazu passenden Gartenanlage die enge, seit 1962 bestehende Städtepartnerschaft zu Würzburg. In traditioneller Architektur und Bauweise der Region Pays d'Auge der Normandie wurde das Haus als Holzkonstruktion mit Lehmausfachung errichtet. Alle Materialien dafür, die Balken, die Kalksteine, die Dachziegel, die Fenster und Türen und sogar der Lehm wurden im September 1988 aus Caen geholt. Insgesamt waren es 35 Tonnen Material, darunter 6,5 Meter lange Eichenbalken. Handwerker und Baumeister - von der Handwerkskammer des Departements Calvados ausgewählt - hatten in nur vier Wochen Rohbau und Dach des Landhauses, der alten traditionellen Bauweise entsprechend, errichtet. Um das Haus entstand eine Gartenanlage nach den Entwürfen und der Anleitung des Gartenamtes von Caen, dessen Mitarbeiter die Arbeiten auch ausführten. Das Landhaus wurde während der Zeit der Landesgartenschau 1990 hauptsächlich als Veranstaltungstreffpunkt und Ausstellungsraum im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft verwendet. Heute kann jedermann das Haus für seine private Feier anmieten. [7]

Schottischer Highland-Garten[Bearbeiten]

Seit 1962 verbindet das schottische Dundee und das fränkische Würzburg eine enge Städtepartnerschaft. Als Zeichen dieser Verbundenheit entstand auf dem Landesgartenschau-Gelände ein schottischer Garten. Dundee liegt in der Region Tayside in einem der wichtigsten landwirtschaftlichen Anbaugebiete Schottlands. Neben Gerste, Hafer und Saatkartoffeln werden auf großen Flächen verschiedene Beeren angebaut. Auch Viehzucht wird in dieser Region betrieben. Mit diesem Garten wollten die schottischen Gäste den Würzburgern ihre Heimat näher bringen. Blütenreiche Wiesen, Täler, die Weidewirtschaft, Wasser und Beeren bestimmen daher auch diesen Garten.

Erweiterungen nach 1990[Bearbeiten]
Wicklow-Garten[Bearbeiten]

Für die irische Partnerstadt Bray wurde nachträglich ein Garten auf dem LGS-Gelände angelegt, da die Partnerschaft erst 1999 ins Leben gerufen wurde. Die Einweihung fand am 7. Juli 2002 statt. Bestandteil des Wicklow-Gartens ist ein schmaler, aus irischen Steinen gemauerter Rundturm. Türme dieser Art sind ein irisches Wahrzeichen und wurden früher unter anderem als Kirch- bzw- Glockentürme oder auch als Flucht- und Wehrtürme errichtet. Der Turm im Wicklow-Garten ist jedoch in seiner Dimension etwas kleiner als die meisten Originale in Irland.

Seit Oktober 2014 ziert ein keltisches Kreuz den Wicklow-Garten. Die Deutsch-Irische Gesellschaft Dresden hatte den Weimarer Bildhauer Martin Linß beauftragt, ein keltisches Kreuz aus Sandstein zu fertigen. [8]

Trutnov-Garten[Bearbeiten]

Würzburgs tschechischer Partnerstadt Trutnov (ehem. Trautenau) wurde ebenfalls nachträglich ein Garten gewidmet, da die Partnerschaft erst seit 2008 besteht. Der Riesengebirgsgarten wurde im Frühjahr 2014 angelegt und befindet sich oberhalb des Wicklow-Gartens eingebettet im Hangbereich. Die Einweihung erfolgte am 23. Mai 2014 im Dasein des Oberbürgermeisters Christian Schuchardt und dem Bürgermeister der Stadt Trutnov. Markantes Herzstück des Gartens ist eine über zwei Meter hohe Holzskulptur: Die Rübezahlfigur ist ein Geschenk von Trutnov an die Stadt Würzburg und ihre Bürger. Der Rübezahl ist eine Sagengestalt des Riesengebirges - Trutnov wird auch als „Tor zum Riesengebirge“ bezeichnet. Um die Figur herum soll eine Felslandschaft das Riesengebirge verkörpern. Ein Platz mit Sitzgelegenheiten lädt zum Verweilen ein. [9]

Mwanza-Garten[Bearbeiten]

Der Mwanza-Garten ist ein am 2. Juni 2016 aus Anlass der 50jährigen Städtepartnerschaft Würzburg-Mwanza eröffneter Teilgarten am Fuße des Marienbergs in der Nähe des Trutnov-Gartens. Aus insgesamt 60 Tonnen Felsen - gefunden in Gaubüttelbrunn - wurde eine Miniatur-Ausgabe des Bismarck-Rock, einem Wahrzeichen der Stadt am Victoria-See, nachgebaut. Das Gartenamt der Stadt Würzburg gestaltete das Areal mit einer kleinen Aussichtsplattform und einer passenden Bepflanzung aus Gräsern, Ginster und Yucca, einer mittelamerikanischen Palmlilienart. [10] In rund 2.000 Arbeitsstunden entstand für rund 45.000 € ein Gelände mit zentralafrikanischer Anmutung.

Rosengarten[Bearbeiten]

Rosengarten mit Pavillon
Skulptur am Rosengarten

Der Rosengarten wurde im Jahr 1927 durch den „Verein der Rosenfreunde“ an diesem Teil der Schottenflanke angelegt. Mit Hilfe des damaligen Gartendirektors Günther erwarb der Verein das 2500 qm große Grundstück und legte Pavillon und Terrassen an. Ca. 3000 Rosenarten pflanzte und pflegte der Verein auf dem Gelände.
1990 wurde der Rosengarten in die Landesgartenschau einbezogen und dabei erweitert. Er bildete mit den vielfältigen Rosen, dem Teepavillon und den Vogelvolieren einen besonderen Anziehungspunkt der Ausstellung. Der Mittelteil des Gartens wird durch eine Rundpergola um den Pavillon gebildet. Erweitert wurden zwei Rondells nach Osten und Westen. Die Wasserbecken auf zwei Höhenlagen waren zur Ausstellungszeit mit Seerosen bestückt. Die kleinen, mit Eibenhecken umschlossenen Plätze bieten mit den Gartenplastiken reizvolle Aufenthaltsbereiche.

Historische Aufnahmen
Aktuelle Aufnahmen
Teepavillon[Bearbeiten]

Der Pavillon im Rosengarten wurde anlässlich der Landesgartenschau umgebaut und mit einem Pagodendach versehen. Der weiße Holzpavillon mit dem geschwungenen Dach und dem verzierenden Gitterwerk aus Holzleisten passt in die alte Tradition der Rosengärten.

Die Innenflächen des Daches wurden durch eine Künstlerin aus Kitzingen farbig gestaltet. Ihre Idee, den Pavillon auch von innen in eine dicht bewachsene Laube zu verwandeln, war bei dem hierfür eigens ausgeschriebenen Künstlerwettbewerb erfolgreich.
Das üppige Grün wird aufgelockert durch weiße Figuren, die auf Würzburg und Umgebung Bezug nehmen. So steht die Eule für die Weisheit, die Universitätsstadt Würzburg, die Putten für Kunst und Kultur, der Löwe für die Zugehörigkeit zu Bayern.
Andere Figuren stellen die Verbindung zum umliegenden Rosengarten her. Eine Dame überreicht gleich über dem Eingang den Besuchern symbolisch eine Rose. Zwei eher unscheinbare Nachtigallen, umgeben von Rosen in vielen Formen und Farben, erinnern an Walther von der Vogelweide, seine Liebeslyrik und die symbolische Bedeutung der Rose in diesem Zusammenhang.
Während der Landesgartenschau fand der schmucke Bau als Teepavillon Verwendung.

Diese Anlagen, Bauten und Skulpturen sind weitgehend erhalten.

Markante Bäume[Bearbeiten]

Standorte der markanten Bäume im Landesgartenschau-Park

Viele markante Bäume auf dem LGS-Gelände sind mit einem Hinweisschild gekennzeichnet. Sie sind mit dem jeweiligen Standort in einem Flyer der Umweltstation aufgeführt.

  • Rotbuche
  • Winterlinde
  • Bergahorn
  • Salweide
  • Stieleiche
  • Vogelbeere/Eberesche
  • Ginkgo/Fächerblattbaum
  • Feldahorn
  • Spitzahorn
  • Rote Rosskastanie
  • Gemeine Rosskastanie
  • Silberahorn
  • Echte Walnuss
  • Baumhasel
  • Katsurabaum/Lebkuchenbaum
  • Gemeine Platane
  • Schwarzer Holunder
  • Tulpenbaum
  • Japanischer Ahorn
  • Europäische Lärche
  • Mammutbaum/Riesensequoie
  • Schwarzkiefer
  • Amerikanische Roteiche
  • Weymouth-Kiefer/Strobe
  • Waldkiefer/Föhre
  • Grau-Erle
  • Süßkirsche
  • Haselnuss
  • Hainbuche
  • Kultur-Birne
  • Berg-Ulme
  • Gemeine Eibe
  • Gemeine Esche
  • Steinweichsel/Felsenkirsche
  • Echte Quitte

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]

  • Offizieller Ausstellungskatalog zur Landesgartenschau Würzburg 1990

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Main-Post: „Landesgartenschau 2016: Der Tag der Entscheidung“ (2. April 2009)
  2. Main-Post: „Landesgartenschau: Würzburg hat gute Chancen“ (23. März 2009)
  3. Main-Post: „Hoffnung für 2016: Gartenschau 1990 hat wertvolle Spuren hinterlassen“ (8. März 2009)
  4. Die Umweltstation der Stadt Würzburg
  5. „Landesgartenschau-Park“, Flyer des Gartenamtes
  6. Main-Post: „Ruhe und Kunst mitten in der Stadt“ (22. Januar 2015)
  7. Infos zur Vermietung des Normannischen Landhauses
  8. Main-Post: „Keltisches Kreuz im Wicklow Garden“ (28. Oktober 2014)
  9. Schweinfurter Nachrichten: „Rübezahl im neuen Partnerschaftsgarten“ (20. Mai 2014)
  10. Nähere Informationen über Palmlilien bei Wikipedia

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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