WuF-Zentrum

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Logo des WuF-Zentrums
WuF-Zentrum (2017)
WuF-Zentrum in der Burkarderstraße 12 (1979)

Das WuF-Zentrum (WuF = Werdet unsere Freunde) ist das queere Zentrum für Würzburg und Umgebung.

Gruppen und Veranstaltungen

Das WuF-Zentrum bietet stets ein offenes Haus für queere Menschen und Freunde. Im Treffpunkt um und für die mainfränkische Szene finden hier im Jahr etwa 300 Termine und Veranstaltungen statt. Es besteht ein regelmäßiges Kulturangebot an Ausstellungen, Literaturnachmittagen, Chorproben und Vorträgen.

Das Veranstaltungs-Highlight ist seit 1993 die Gaydisco an jedem 1. Samstag im Monat. Ende 2018 wurde der Name umgeändert in „Popular Gaydisco est. 1993“. Diese Queer Party für LGTB [1] and friends tourt durch verschiedene Würzburger Locations, angeführt vom Chambinzky in der Valentin-Becker-Straße[2]

Die alljährliche Rosa-Hilfe-Gala im Bockshorn war bis 2018 das kulturelle Großereignis zur Unterstützung der Arbeit der Rosa Hilfe.

Im queeren Zentrum selbst finden Interessierte Unterstützung, Infos und Beratung rund ums queere Leben. Angeboten werden zahlreiche offene Gruppen wie die Jugendgruppe DéjàWü e.V., die Rosa Hilfe, Trans-Ident e.V. SHG Würzburg, die Elterngruppe von homosexuellen Kindern, „Sotto Voce“, der Chor des WuF-Zentrums, und andere.

Ehrungen und Auszeichnungen

Georg-Sittig-Medaille des WuF-Zentrums
Verleihung der Georg-Sittig-Medaille am 4. November 2022

In Anerkennung und Würdigung für besondere Verdienst um die Stadt Würzburg verliehen der SPD Stadtverband und die Stadtratsfraktion Würzburg am 4. November 2022 die Georg-Sittig-Medaille an den „WuF e.V. – Verein und queeres Zentrum“. Die Veranstaltung, bei der ebenfalls der Arbeitskreis Stolpersteine und HERMINE e.V. geehrt wurden, fand in den Barockhäusern in der Neubaustraße statt.

Für das WuF-Zentrum kam die Auszeichnung im Jubiläumsjahr: 1972, also vor 50 Jahren, legten zwei schwule Studenten der Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit der Gründung eines „Homophilen Diskussions- und Arbeitskreises“ den Grundstein für die queere Bewegung in Würzburg. Heute ist das WuF-Zentrum ein Begegnungs- und Schutzort für alle Menschen, die sich der LSBTIQ-Bewegung zugehörig fühlen. Mit der Georg-Sittig-Medaille „danken wir stellvertretend allen, die sich in den letzten 50 Jahren in Würzburg für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt stark gemacht haben“, sagte Alexander Kolbow, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion und Landtagskandidat der SPD, der die Laudatio für das WuF-Zentrum hielt.

Lisa Plich vom Vorstand des WuF e.V. dankte für die Auszeichnung mit der Georg-Sittig-Medaille. Sie betonte, dass das WuF-Zentrum nicht nur ein Veranstaltungsort ist, sondern auch ein Zufluchtsort, sicherer Hafen und eine „Homebase“ für viele andere Vereine und Gruppen, aber auch für Einzelpersonen. Hervorzuheben sind die Jugendgruppe DéjàWü e.V., die Rosa Hilfe, der Queer Pride Würzburg e.V. und der TransIdent e.V.. Anschließend gab sie einen Überblick über die Geschichte des WuF-Zentrums.

Adresse

WuF - queeres Zentrum Würzburg
Nigglweg 2 (im Mainviertel, neben Nautilandparkplatz)
97082 Würzburg
Telefon: 0931 - 412646

ÖPNV

Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Nautiland


Siehe auch

Pressespiegel

Weblinks

Erläuterungen und Hinweise

  1. LGBT ist eine aus dem englischen Sprachraum kommende Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender, also Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Weitere Informationen bei Wikipedia [1].
  2. Zum monatlichen Veranstaltungsort der GayDisco siehe www.wufzentrum.de.

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