Ochsenplatz

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Ochsenplatz  

Stadtbezirk: Altstadt
Postleitzahl: 97070

Ochsenplatz

Ochsenplatz ist die historische Bezeichnung für den unteren Abschnitt der Juliuspromenade unmittelbar am Alten Kranen (gegenwärtig eine Straßenkreuzung) im Stadtbezirk Altstadt. Namensgebend war die Funktion des Platzes als Ort des Viehhandels. In einigen Stadtplänen, so z.B. im Pharus-Plan von 1914, wird der Ochsenplatz noch erwähnt, aus dem allgemeinen Sprachgebrauch ist die Bezeichnung jedoch größtenteils verschwunden. Seit 2019 ist die Bezeichnung wieder Teil der amtlichen Karte, dient aber nicht als Adressangabe der Anlieger. [1]

Lage

Gegenwärtig kreuzen sich am Ochsenplatz folgende Straßen (im Uhrzeigersinn):

Der Platz wird außerdem von den Straßenbahnlinien 2 und 4 durchfahren.

Geschichte

Viehhandel

Für den Viehhandel wurde der Platz über mehrere Jahrhunderte genutzt. 1722 ließ Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn an dieser Stelle ein Schlachthaus errichten. 1829 zog der Großvieh-Handel jedoch vor das Pleicher Tor der barocken Stadtbefestigung - lediglich der Kälbermarkt blieb bis 1852 am Ochsenplatz. Ab 1893 wurden alle Viehmärkte am Viehmarktplatz abgehalten.

Ochsentor

Zur Zeit der ersten mittelalterlichen Stadtbefestigung bildete diese Stelle die nordwestliche Ecke der Bischofsmütze. Damit nahm der Platz eine wichtige Funktion ein. Es entstand das Ochsentor (auch Inneres Pleichacher Tor genannt).

Hochwasser

Beim Hochwasser in Würzburg war auch der Ochsenplatz immer wieder überschwemmt. Erst nach der Fertigstellung des Hochwasserschutzes im Jahre 2012 wurde dem Einhalt geboten.

= Historische Abbildungen

Ladestation

E-Ladestation

Seit 2019 befindet sich vor der Einfahrt in die Pleicherschulstraße eine Ladestation für E-Autos.

Brunnen

Am Gebäude Pleicherschulgasse 2 befindet sich der Brunnen am Ochsenplatz, welcher einst der öffentlichen Trinkwasserversorgung diente.

Siehe auch

Quellen

Einzelnachweise

Kartenausschnitt

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