Walter Kolbow

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Walter Kolbow
Podiumsdiskussion mit den OB-Kandidaten für die Kommunalwahl 1990 im Rudolf-Alexander-Schröder-Haus: (v.l.) Walter Kolbow (SPD), Jürgen Weber (WL), Moderator Dieter W. Rockenmaier (Chefredakteur Main-Post), Barbara Stamm (CSU), Dr. Werner Fischer (FWG) (© Roland Pleier)

Walter Kolbow (* 27. April 1944 in Spittal an der Drau/Kärnten) ist SPD-Politiker und war sieben Jahre lang parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium.

Leben und Wirken

Nach Volksschule in Ingolstadt und Ochsenfurt sowie dem Abitur am Röntgen-Gymnasium in Würzburg leistete Kolbow zunächst bis 1966 Wehrdienst bei der Luftwaffe; heute ist er Hauptmann der Reserve. Danach studierte er u. a. Rechtswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Partei und Ämter

Seit 1967 ist Kolbow Mitglied der SPD. Bis 2008 war er Vorsitzender des SPD-Bezirks Unterfranken und ist jetzt deren Ehrenvorsitzender. Von 1972 bis 1976 war er Mitglied im Stadtrat von Ochsenfurt und von 1978 bis 1981 im Stadtrat von Würzburg. Seit 1980 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und wurde über die Landesliste für den Wahlkreis Würzburg benannt. Hier war er von 1991 bis 1998 verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und von 2005 bis 2009 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin.

Mitglied der Bundesregierung

Nach der Bundestagswahl 1998 wurde Walter Kolbow am 27. Oktober 1998 als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung in die von Bundeskanzler Schröder geführte Bundesregierung berufen. In dieser Funktion war er vom 6. April 1999 bis zum 31. Dezember 1999 Beauftragter der Bundesregierung für die Koordination von deutschen Hilfsmaßnahmen in Mazedonien. Nach der Bundestagswahl 2005 und der Abwahl der rot-grünen Bundesregierung schied er am 22. November 2005 aus dem Amt.

Ehrungen und Auszeichnungen

Familiäre Zusammenhänge

Sein Sohn Alexander Kolbow wurde 2008 in den Würzburger Stadtrat gewählt.

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Walter Kolbow aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.