Stadtmauer Eibelstadt

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stadtmauer am Keesturm

Die vollkommen erhaltene Stadtmauer in Eibelstadt (Landkreis Würzburg) reicht zurück bis ins 15. Jahrhundert. Der 1,5 km lange Weg im Oberen und Unteren Graben ist verkehrsberuhigt und führt an imposanten und trutzigen Türmen der ehemaligen Befestigungsanlage vorbei.

Geschichte

Der Bau der Eibelstädter Stadtmauer wurde nach der Ausstattung des Ortes mit den Stadtrechten im Jahr 1434 begonnen. Der Großteil des heutigen ovalen Stadtmauerrings wurde zwischen 1550 und 1573 errichtet.

Tore

Von den ursprünglich vier Toren sind drei erhalten geblieben:

Türme

  • Eulenturm (erbaut im 16. Jahrhundert), Rundturm der Stadtbefestigung
  • Federolfsturm oder Dicker Turm (erbaut 1562), Rundturm der Stadtbefestigung mit welscher Haube
  • Henkerknechtsturm / 15./16. Jahrhundert), Rundturm der Stadtmauer
  • Kees-Turm (erbaut im 16. Jahrhundert). Benannt nach einem damaligen Anwohner. Durch die gotische Pforte neben dem Turm kamen die Lindelbacher Kirchgänger in die Stadt, die dann über die Kirchgasse den weiteren Weg zur Kirche St. Nikolaus nahmen.
  • Kere-Turm (erbaut 1573 auf Anweisung von Dompropst Richard von der Kere).
  • Neuer oder Gas-Turm (erbaut im 17. Jahrhundert).
  • Weißer Turm (erbaut im 16. Jahrhundert), Rundturm der Stadtbefestigung
  • Seelhaus-Turm, stand in baulicher Verbindung mit dem Armenhaus

Siehe auch

Quellen

  • Weinstadt Eibelstadt (Hrsg.): Spaziergang durch Jahrhunderte (Das Prospekt kann über die Stadt Eibelstadt bestellt werden [1].)
  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Baudenkmäler in Eibelstadt, Nr. D-6-79-124-1

Weblinks