Unteres Tor (Eibelstadt)

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Südansicht des Unteren Tores
Nordansicht des Unteren Tores

Das Untere Tor (auch Würzburger Tor) ist Teil der ehemaligen Stadtmauer Eibelstadt.

Verkehrsbedeutung

Das Untere Tor ist eines von drei Toren der gut erhaltenen Stadtmauer von Eibelstadt. Es befindet sich am nördlichen Ende der Hauptstraße und war der Hauptzugang aus Richtung Würzburg. Bis zur Fertigstellung der Ortsumgehung führte die Bundesstraße 13 durch das Tor.

Geschichte

Das Tor wurde im Jahr der Stadterhebung 1434 errichtet. In früheren Jahrhunderten war das Tor die Wohnung des Stadtknechts. 1817 wollte die Würzburger Regierung Eibelstadt veranlassen, den Mauerring abzutragen und die Tore zu entfernen, des besseren Verkehrsflusses wegen bzw. wegen der „Verschandelung“ des Ortes durch die teilweise beschädigte Mauer. Diese Forderung wurde in den Jahren 1824 und 1876 wiederholt. Im Jahr 1877 verzichtete das Bezirksamt Ochsenfurt auf das Einlegen der Tore, da die von der Stadtgemeinde für die Torbewohner geforderten Wohnungen zu viel Geld beansprucht hätten. Man einigte sich darauf, nur das Obergeschoss abzureißen und versah danach den 1. Stock mit sogenannten „Schweizer Dächern“.

Baubeschreibung

Das Stadttor ist ein zweigeschossiger Massivbau mit Tordurchfahrt, Fachwerkgiebel und Satteldach, mit östlichem Anbau. 1876 wurde das oberste Stockwerk abgetragen.

Siehe auch

Quellen und Literatur

  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Baudenkmäler in Eibelstadt, Nr. D-6-79-124-7
  • Rudi Siegler: 1200 Jahre Eibelstadt 787-1987. Festschrift und Heimatbuch. Hrsg.: Stadt Eibelstadt 1987, S. 157 f.

Weblinks

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