Pleichertorstraße

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Pleichertorstraße  

Stadtbezirk: Altstadt
Postleitzahl: 97070

Pleichertorstraße (Richtung Main
Maritim-Hotel

Straßenverlauf[Bearbeiten]

Die Pleichertorstraße (früher Pleicherthorgasse) ist die Fortsetzung der Veitshöchheimer Straße ab deren Kreuzung mit dem Röntgenring am südwestlichen Stadteingang in die Altstadt (Stadtteil Innere Pleich). Sie mündet nach kurvigem Verlauf (teils 90-Grad-Kurven) in die Straße Kranenkai. Ein kurzes Stück zwischen der Gerberstraße und dem Kranenkai ist dabei nur als Einbahnstraße in Richtung Main befahrbar.

Namensgeber[Bearbeiten]

Der Name ist abgeleitet vom Pleicher Tor (oder auch Pleichacher Tor), ein 1656-1658 erbautes und 1880 [1] abgetragenes Stadttor der barocken Stadtbefestigung, das mit einer Zugbrücke geschützt wurde. Früher hieß der nördliche Teil der Straße Marxer Nonnengasse - namensgebend war damals das benachbarte Dominikanerinnenkloster St. Markus (Marxer Kloster). [2]

Geschichte[Bearbeiten]

Früher befand sich im Bereich der Pleichertorstraße mit der Brudermühle (vorher: Riedermühle) eine der ältesten Mühlen der Stadt. Bis 1880 stand dort außerdem ein Schlachthaus, in dessen Nebengebäude die Bezirksfeuerwehr Pleich beheimatet war. Geprägt war dieser Stadtteil außerdem durch kleine Seen der Pleichach innerhalb der Stadtmauer, die 1872 verfüllt wurden sowie allgemein durch den Viehhandel. [2]

Historische Abbildungen[Bearbeiten]

Hotels[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Ehemalige gastronomische Betriebe[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Congress Centrum


Stolpersteine[Bearbeiten]

In der Pleichertorstraße wurden die folgenden Stolpersteine verlegt:

Adresse Erinnerung an / Historische Notizen Verlegejahr
Pleichertorstraße 30 Für Emil und Sofie Frankenfelder sowie Fanny Adler
Emil Frankenfelder: deportiert am 23. September 1942 nach Theresienstadt, am 18. Mai 1944 nach Auschwitz transportiert und dort ermordet.
Sofie Frankenfelder: deportiert am 23. September 1942 nach Theresienstadt, im Oktober 1944 nach Auschwitz transportiert und dort ermordet.
Fanny Adler: deportiert am 23. September 1942 nach Theresienstadt und dort am 10. Oktober 1942 ermordet.
2011

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Angrenzende Straßen[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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