Kurt Witzel

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Domdekan Prälat Dr. Kurt Witzel

Prälat Dr. Kurt Witzel (* 19. September 1938 in Aschaffenburg) ist Theologe, war von 1988 bis 2008 Dompfarrer, von 1988 bis 2009 Domkapitular und von 2002 bis 2009 Domdekan im Dom St. Kilian in Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Die ersten Jahre seiner Kindheit verbrachte Kurt Witzel in Aschaffenburg. 1944 zog die Mutter mit dem damals sechsjährigen Kurt und drei von insgesamt vier weiteren Kindern in ihre Heimat Nordheim/Rhön. 1949 kam Kurt ans Gymnasium in Münnerstadt und wohnte im Studienseminar St. Josef der Augustiner. 1953 zog die Familie wieder nach Aschaffenburg, Kurt aber blieb im Münnerstädter Internat. Nach dem Abitur 1958 studierte Witzel zunächst Maschinenbau in Karlsruhe. Da ihn aber das Berufsziel des Ingenieurs nicht ausfüllt, trat er ins Priesterseminar Würzburg ein. Nach dem Theologiestudium und der Promotion weihte Bischof Josef Stangl ihn am 27. Juni 1965 in der Seminarkirche St. Michael in Würzburg zum Priester.

Nach seelsorgerlichen Aushilfen in Schweinfurt-Christkönig und Volkach engagierte sich Witzel von 1965 bis 1968 als Kaplan in Oberleichtersbach und anschließend bis 1973 in Eltmann vor Eltmann vor allem als Jugendseelsorger.

Militärpfarrer[Bearbeiten]

Für die Militärseelsorge in Hammelburg wurde er 1973 freigestellt. Zusätzlich betreute er als Kuratus die Kirchengemeinde Christkönig im Lager Hammelburg. 1974 wurde er Militärpfarrer, 1981 Standortpfarrer und bis 1986 Militärdekan in der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim. Im Amt des Militärdekans war er auch Moderator des Priesterrats beim Katholischen Militärbischof.

1986 wechselte Witzel von der Militär- in die Pfarrseelsorge und übernahm die Pfarrei Lohr-Sankt Pius. Dort wurde er erst zum stellvertretenden und 1987 zum Dekan von Lohr am Main gewählt.

Dompfarrer und Domdekan in Würzburg[Bearbeiten]

1988 wurde Witzel Dompfarrer und Domkapitular in Würzburg. Parallel dazu war er Dekan des Dekanats Würzburg-Stadt von 1988 bis 2000. Seit 1. September 2001 war Witzel zusätzlich Ordensreferent der Diözese Würzburg. 2002 wurde Witzel zum Domdekan am Kiliansdom zu Würzburg gewählt. Von September 2007 bis 2008 war er in Personalunion auch Pfarrer von St. Peter und Paul und der Hofkirche in Würzburg.

Heutiger Aufgabenbereich[Bearbeiten]

Seit 2008 ist Kurt Witzel im Ruhestand, aber als Spiritual der Würzburger Erlöserschwestern weiterhin seelsorgerisch tätig. Seit 2010 engagiert er sich zudem als Krankenhausseelsorger in der Theresienklinik und hilft in der Seelsorge an der Marienkapelle mit.

Ehrungen und Würdigungen[Bearbeiten]

Papst Johannes Paul II. würdigte Witzels Verdienste im November 2000 mit dem Titel eines Päpstlichen Ehrenprälaten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]