Karl Kroiß

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Dr. h.c. Karl Kroiß (* 1. November 1861 in Abensberg/Niederbayern; † 18. April 1945 in Würzburg) war Sonderpädagoge und Direktor der Königlich-Bayerischen Kreistaubstummenanstalt in Würzburg.

Schuldirektor

Von 1903 bis 1927 war er als Direktor in der Kreistaubstummenanstalt Würzburg tätig. 1902 hält der Taubstummenlehrer Kroiß sieben Vorträge zur „Methodik des Hörunterrichts“. 1908 errichtete Kroiß die erste Hörklasse in der neu errichteten Kreistaubenstummenschule in der Zeppelinstraße 15 und entwickelte einen neuen Lehrplan für Gehörlose durch das Kollegium des Würzburger Taubstummeninstituts. 1925 wurde unter seiner Leitung das Lehrangebot um die Fortbildung taubstummer Lehrlinge in Unterfranken erweitert.

Familiäre Zusammenhänge

Sein Sohn Karl Kroiß (1888-1964) erhielt eine musikalische Ausbildung bei Hermann Zilcher und sein anderer Sohn Max Kroiß (1896-1963) war der Lehrer am Gymnasium in Augsburg.Otto Kroiß (1890-?) war der Arzt.

Ehrungen und Auszeichnungen

Posthume Würdigung

Siehe auch

Weblinks