Metallbau Flammersberger GmbH

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Die Metallbau Flammersberger GmbH ist ein metallverarbeitender Betrieb in Veitshöchheim.

Geschichte

1928 erwarb Lorenz Flammersberger von Schlossermeister Fuchs dessen Betrieb. Die neue Firma, mit dem Namen "Bau und Kunstschlosserei Flammersberger" hatte ihren Sitz in Grombühl und führte bis 1936 Bauschlosserarbeiten wie das Herstellen von Fenstergittern, Stahltüren und das damals noch übliche Beschlagen von Holztüren durch. Dann begann die Herstellung von Bänderrohrschellen, Heizkörperflanschen, Heizkörperhalter für Zentralheizung, Kesselpodesten, Kokskarren und Schlackenaufzügen, in enger Zusammenarbeit mit den am Ort ansässigen Heizungsfirmen. Es entstanden aber auch kunstvolle Objekte wie das Geländer für die katholische Pfarrkirche St. Josef. Von 1940 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Metallteile für die Hilfsdienstindustrie gefertigt. Durch zwei Bombenangriffe wurde der Betrieb gegen Ende des Krieges vollständig zerstört.

Durch den beginnenden Aufschwung im Deutschland der Nachkriegszeit, erlebte Flammersberger ihre erste Blütezeit. Bis 1955 beschränkte sich der Hauptanteil der Produktion auf die durch die ansässigen Heizungsbauer geforderten Produkte, wie Bänderrohrschellen usw. 1955 wurde anlässlich der Mainfranken-Messe erstmals ein Schwingtor dem deutschen Publikum vorgestellt. Die Schwingtorproduktion war bis 1965 der Haupterwerbszweig des Unternehemens. 1961 wurde die neue Produktionshalle im Neuer Hafen neben dem Bahnhof Würzburg-Zell in freitragender Bauweise gefertigt. Ab 1962 wurden im Auftrag der benachbarten Maschinenfabrik Koenig und Bauer Schaltschränke, -pulte und Sonderkonstruktionen gefertigt. Für die Firma Noell GmbH wurden Aufträge im Zusammenhang mit dem Bau des Frankfurter Flughafens und für Mannesmann Kranbahnen ausgeführt. 1964 wird die Firma an die beiden Söhne Karl Heinz und Kurt Flammersberger übergeben. 1996 erfolgte aus Platzmangel am bestehenden Standort der Umzug des Metallbau- und Schweißtechnikunternehmens ins Gewerbegebiet Schleehof nach Veitshöchheim.

Kunstschlosserei

Es entstanden Metall-Kunstwerke beispielsweise für das Zentrum für Innere und Operative Medizin, Kulturspeicher, Diözesanarchiv, Windfang im Kiliansdom, Neumünster, Rot-Kreuz-Klinik, Missionsärztliches Institut, König-Ludwig-Haus, Theresienklinik, Universitätsklinikum Würzburg, Juliusspital, Urnengebäude Rottendorf, Kapelle der Ritaschwestern, Kapelle Juliusspital, Kongregation der Schwestern des Heiligen Erlöser, s.Oliver, Barrossi, Backstube Rösner, Brandstetter, Café Kiess, Ebert+Jacobi etc.

Kontakt

Metallbau Flammersberger GmbH
Schleehofstraße 2
97209 Veitshöcheim
Telefon: 0931-970090

Siehe auch

Weblinks

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