Herbert Wolf

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Herbert Wolf (* 1942 in Thüringen; † 30. April 2017 in Rottenbauer) war Diplom-Finanzwirt, SPD-Kommunalpolitiker und von 1985 bis 2005 Direktor der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH.

Leben und Wirken

Geboren in Thüringen, wohin der Zweite Weltkrieg die Familie verschlagen hatte, kehrte er Anfang der 1950er Jahre zu den Großeltern nach Würzburg in die Innere Pleich zurück. Nach der Schule machte er seine kaufmännische Ausbildung in der Finanzmittelstelle am Zwinger, der späteren Bezirksfinanzdirektion Würzburg. Nach seiner Ausbildung zum Diplom-Finanzwirt kam Wolf ab 1970 zum Finanzamt Würzburg.

Parteilaufbahn

1970 trat er der SPD und der Gewerkschaft ÖTV bei.

Politische Laufbahn

Herbert Wolf saß ab 1978 im Würzburger Stadtrat und war ab 1980 SPD-Fraktionsvorsitzender.

Geschäftsführer der WVV

1985 wollte Oberbürgermeister Klaus Zeitler seinen Parteigenossen als Nachfolger von Helmut Stumpf zum Direktor der WVV küren, was ohne die Zustimmung der CSU nicht gegangen wäre. So kam es zur Doppelspitze Herbert Wolf und Karl-Heinz Utschig, dem damaligen CSU-Fraktionsvorsitzenden. Dieses Vorgehen hat eine Welle heftiger Kritik ausgelöst und zog den Austritt von Willi Dürrnagel und Hans Otto Truchseß von und zu Wetzhausen aus der SPD nach sich. Das Duo an der Spitze der WVV bewirkte in seiner Amtszeit beispielsweise den Ausbau der Straßenbahn auf eigenem Gleiskörper durch die Innenstadt und die Verlängerung zum Heuchelhof und nach Rottenbauer. Auch die Modernisierung der Parkplatz-Bewirtschaftung und der Einbau neuester Gas-Technologie im Heizkraftwerk an der Friedensbrücke fällt in die Amtszeit der beiden. 2005 wurde er durch den Aufsichtsrat verabschiedet.

Poblikationen

Nach seiner beruflichen Tätigkeit war er als Mundartkolumnist bei der Main-Post tätig.

Siehe auch

Weblinks