Gerhard Weber

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pfarrer Gerhard Weber

Gerhard Weber (* 6. August 1955 in Würzburg) ist Theologe und war Ortspfarrer in Rottendorf von 2008 bis 2018. Seit Anfang 2021 ist er als Pfarrer in den Pfarreiengemeinschaften „Sankt Georg – Karlstadt“ und „Heiliger Jakobus, Karlburg“ (ohne Halsbach) tätig.

Leben und Wirken

Weber wuchs in Bergtheim auf und studierte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Freiburg Theologie. Am 27. Juni 1981 weihte ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Kiliansdom zum Priester. Weber war im Anschluss Kaplan in Miltenberg. 1983 wechselte er als Präfekt an das Würzburger Kilianeum. 1985 trat er als Studienrat am Riemenschneider-Gymnasium den Schuldienst an. Zusätzlich nahm er von 1985 bis 1993 den Seelsorgeauftrag für St. Andreas in Erlabrunn wahr.

Regens des Priesterseminars

1996 ernannte Bischof Scheele Weber zum Regens des Priesterseminars. In seiner Amtszeit wurde das Priesterseminar saniert. Die Ausbildung der Würzburger und Bamberger Priesteramtskandidaten findet seither in Würzburg statt. Nachfolger des damals 52-jährigen Weber wurde der 10 Jahre ältere Dekan Herbert Baumann.

Pfarrer in Rottendorf

Am 15. März 2008 übernahm Weber die Pfarrei St. Vitus in Rottendorf. Er war Dekan im Dekanat Würzburg rechts des Mains. 2014 ernannte Bischof Dr. Friedhelm Hofmann ihn zudem zum nebenamtlichen Diözesanrichter.

Bischöfliches Ordinariat

Zum 1. März 2018 wurde er von Bischof Friedhelm Hofmann auf die Stelle eines Diözesanreferenten für Priester versetzt. 2020 ernannte ihn Bischof Dr. Franz Jung zum Domvikar. [1]

Wechsel in die Gemeindeseelsorge

Weber wechselte zum 15. März 2021 als Pfarrvikar mit dem Titel „Pfarrer“ in die Pfarreiengemeinschaften „Sankt Georg – Karlstadt“ und „Heiliger Jakobus, Karlburg“ (ohne Halsbach). Durch den Wechsel Webers in die Gemeindeseelsorge bleibt die sechste Präbende der Domvikare vakant.

Siehe auch

Quellen

Einzelnachweis

  1. Insgesamt gibt es in Würzburg sechs Domvikare, die dem Domkapitel zugeordnet sind. Die Domvikare sind laut Statuten des Domkapitels für den Gottesdienst im Dom und für den Dienst im Bischöflichen Ordinariat bestimmt.